Aufnahme: 2015
Am Holzkreuz hing die Erkennungsmarke
Unter dieser Überschrift und mit einem Foto aus diesem Museum berichtete Roswitha Oschmann im Bonner General-Anzeiger:
"Zuerst haben wir unsere eigenen Toten begraben, dann all unsere gefallenen Soldaten heimgeholt. Es war ein schweres Werk für die Männer, die sich bereitfanden, die oft arg zerfetzten, ohne Sarg begrabenen Leichen wieder auszugraben und zum Friedhof zu bringen. Oft genug lagen die Gefallenen aber auch noch unbestattet an Feld- und Straßenrändern", notierte Pfarrer Hans Wichert in der Oberpleiser Pfarrchronik.
Während anderswo noch gekämpft wurde bis zur Kapitulation am 8. Mai 1945, kümmerten sich Menschen aus dem nun von den Alliierten besetzten Siebengebirge um die Folgen dieses Krieges. Wochenlang durchstreifte der damalige Brudermeister der Honnefer St. Matthiasbruderschaft, Albert Raffauf, mit weiteren Männern Wald und Flur auf der Suche nach toten Soldaten. Die Feuerwehr holte die Leichen am Abend zur Bestattung auf dem Friedhof ab.
Die amerikanische Militärregierung ordnete in Königswinter an, dass sich alle arbeitsfähigen Männer auf dem Marktplatz einzufinden hätten. Von dort wurden sie auf Lastwagen in die Nähe des Laagshofs in Ittenbach transportiert, wo sie Gräber ausheben mussten.
Zum vollständigen Artikel - siehe Link unten
Etwas zu ergänzen?
Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.