Aufnahme: 2024

Das Europadiplom für das Siebengebirge wurde zum achten Mal verlängert

1971 hat der Ministerausschuss des Europarates das Europa-Diplom „als Anerkennung für den dauerhaften Schutz der Landschaft an den Verschönerungsverein für das Siebengebirge“ verliehen. Daran erinnert seitdem die Bronzetafel auf dem Ölberg.

Dieses „Europäische Diplom für geschützte Gebiete“ ist eine der höchsten Auszeichnungen des Europarates in Straßburg für Naturschutzgebiete von internationaler Bedeutung und europäischem Interesse, das bislang nur acht Regionen in Deutschland bekommen haben.

Zum achten Mal wurde im September 2024 diese Auszeichnung verlängert und gilt nun bis September 2031. Im Oktober 2023 hatte eine Expertenkommission des Europarates eine Inspektion vorgenommen, die eigentlich 2021 hätte stattfinden sollen, aber pandemiebedingt verschoben werden musste. Darum war die Auszeichnung zunächst bis 2024 verlängert worden. Nun gilt sie bis 2031. Damit verbunden sind auch einige Empfehlungen. Zum Beispiel soll der Besucherstrom im Siebengebirge durch entsprechende Beschilderung und Wegepflege vom Naturschutzgebiet auch in andere Gebiete des Naturparks geleitet werden. Im Kontext des eigenen Wildnisgebietes wird die Errichtung eines Wildnis-Ausstellungszentrums auf der Margarethenhöhe empfohlen.

Mehr Infos beim VVS- siehe 1. Link unten

Weitere Infos im General-Anzeiger vom 27.09.2024 - siehe 2. Link unten

 Bidunterschrift: Das neue Eurodiplom des Europarates nehmen Klaus Breuer (von links), Gustav Becker und Hans Peter Lindlar vor dem Forsthaus Lohrberg in Empfang. Foto: Ralf Klodt, GA)

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