Aufnahme: 2023

Auch in diesem Jahr konnte der Bürgerverein VVI e.V. Ittenbach viele Gäste zu einem fröhlichen Seniorenfest begrüßen

Der wenige Tage zuvor frisch gewählte Vorsitzende Volker Rösener freute sich, dass der Saal im Haus Marienhof, in dem das Fest zum ersten Mal stattfand, so gut gefüllt war. Souverän und herzlich führte er durch das gut bestückte Programm. An den festlich gedeckten Tischen konnten die Besucher bei leckerem Kuchen, Tee und Kaffee einen beschwingten Nachmittag bis in den frühen Abend genießen.

Bürgermeister Lutz Wagner ließ es sich trotz dicht gedrängter Termine nicht nehmen, die Ittenbacher Seniorinnen und Senioren persönlich zu begrüßen und dem Bürgerverein herzlich für sein Engagement zu danken, das ohne diese ehrenamtliche Unterstützung so nicht zustande käme. Im letzten Jahr hatte ihm Corona einen Besuch verwehrt, die Jahre davor hatte das Fest wegen der Pandemie gar nicht stattfinden können. Auch Franz Gasper, Ratsmitglied der CDU, und Kaplan Klaus Heep von der Pfarreiengemeinschaft Königswinter Am Ölberg schlossen sich dem Dank und den guten Wünschen des Bürgermeisters an.

Wie auch im Vorjahr unterhielt Reiner Gast mit einem Potpourri aus Schunkelliedern aus aller Welt mit seinem Akkordeon die Gästeschar, die gern mitsang und mitklatschte, wenn er sie musikalisch "hoch auf dem gelben Wagen" nicht nur nach "Königswinter, nicht davor und nicht dahinter", sondern auch nach "Kölle am Ring", an die "Mosella", in den "schönen Westerwald", zum Sonneruntergang "bei Capri am Meer" bis "unter die Laterne" entführte.

Willi Armbröster, Königswinterer Urgestein, strapazierte die Lachmuskeln mit seinen Erzählungen von seinen blau geschlagenen Daumen beim Annageln der Tapeten und seinen Fensterstürzen beim Streichen und ließ so auf vielfältige Weise tief blicken in sein "Rentnerdasein", das leider nichts mit "rentabler Rendite", dafür aber umso mehr mit "Rennen" von ALDI bis OBI zu tun hat.

Die Leiterin des virtuellen Museums Ittenbach, Annette Hirzel, führte mit Bildern und Zahlen in die Entstehungsgeschichte und Präsentation der 4 virtuellen Museen, dem "Gedächtnis der Region Königswinter", ein und ermunterte zum Besuch und zur Unterstützung dieser rund um die Uhr geöffneten Internet-Museen.

Und zwischen den Programmpausen gab es an den Tischen viel zu erzählen, bevor sich alle nach schönen Stunden in fröhlicher Runde wieder auf den Heimweg machten.

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