Aufnahme: 2023
Seit 1957 lädt der MGV im Zusammenwirken mit den Ittenbacher Vereinen zum Gedenken an die Opfer der Kriege weltweit ein
Der Vorsitzende des MGV, Ralph Clauss, begrüßte die Anwesenden und erinnerte daran, dass der Verein sich bei seiner Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg 1957 verpflichtet hatte, in Kooperation mit den örtlichen Vereinen, Gemeinden und Vertretern am Volkstrauertag, dem vorletzten Sonntag des Kirchenjahres, eine Gedenkveranstaltung am Ehrenmal für die weltweiten Opfer der Kriege zu gestalten. Erich Dahm trug auch in diesem Jahr die von der Ittenbacher Künstlerin Tony Bachem-Heinen geschaffene Batik-Fahne des Vereins zum Ehrenmal.
Musikalisch sorgten der MGV unter Leitung von Ulrich Hülder und das Ittenbacher Bläsercorps mit ihrem Vorsitzenden Johannes-Martin Hoffmann für einen würdigen Rahmen.
Neben zahlreichen privaten Ittenbachern und Freunden und der Ehrenwache der Feuerwehr waren auch Mitglieder des Bürgervereins VVI e.V., der Pfadfinder, der Ölbergpiraten, des Maiclub, des Fördervereins Bürgerhaus u.a. gekommen, und zu dem Kranz des MGV legte das Stadtratsmitglied Franz Gasper auch für die Stadt Königswinter einen Kranz nieder.
In ihrer Ansprache fokussierte Annette Hirzel angesichts der furchtbaren Gewaltexzesse der palästinensischen Hamas-Terroristen auf Israel am 7. Oktober ihren Blick in diesem Jahr auf die Opfer antisemitischer Gewalt. Der über Jahrtausende tradierte Judenhass, dem in der Nazizeit 6 Millionen Menschen, darunter anderthalb Millionen Kinder, zum Opfer fielen, sucht und findet nach wie vor auch in unserem Land entsetzliche und schockiernde Ventile, vor aller Augen. Vor laufenden Kameras. Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf?, fragte sie.
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