Aufnahme: 2024

Zu einem Ehrenamtsempfang hatte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst nach Siegburg geladen, und circa 100 Ehrenamtler aus dem Rhein-Sieg-Kreis sind gekommen

In der „guten Stube“ der Kreisstadt Siegburg, im Stadtmuseum, fand am 22. Februar ein Dankeschön-Abend für im Rhein-Sieg-Kreis und in der Stadt Siegburg ehrenamtlich Engagierte statt, die von Landrat Sebastian Schuster und Siegburgs Bürgermeister Stefan Rosemann der Staatskanzlei NRW benannt worden waren. Aus allen möglichen ehrenamtlichen Bereichen wie Karneval, Flüchtlingshilfe, Hospizdienst, Partnerschaftsverein, Johanniter, Kirchen, Freiwilliger Feuerwehr, Sport und Kunst waren junge und ältere Ehrenamtler eingeladen, die ihre Zeit, ihre Energie, ihr Können und Wissen zur Verfügung stellen, um diese Welt auch in unserer Region ein Stück besser und gerechter und, wie es Ministerpräsident Wüst betonte, „wärmer“ zu machen und das Miteinander zu stärken. Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, Landrat Schuster und Bürgermeister Rosemann stellten in einer Interviewrunde zu Beginn den unverzichtbaren Wert der unbezahlten und unbezahlbaren ehrenamtlichen Arbeit heraus, ohne den unsere Gesellschaft viel ärmer wäre und der vom Staat gar nicht geleistet werden könnte. Zu Recht wiesen sie darauf hin, dass dieser Einsatz nicht nur für andere sinnvoll und gewinnbringend ist, sondern auch die Ehrenamtlichen selber erfüllt und bereichert. In seiner Dankesrede bekam der Ministerpräsident großen Applaus für sein Statement im Blick auf die aktuellen gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen: „NRW bleibt demokratisch, solidarisch und weltoffen.“ Das Ehrenamt ist nach seinen Worten "Ausdruck von Gemeinsinn und Solidarität in unserer Gesellschaft. Ehrenamt bedeutet Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen. Unser Ziel ist es, das langjährige Engagement derjenigen, die sich ehrenamtlich einbringen, zu würdigen und sichtbar zu machen. Sie alle prägen aktiv das Geschehen in ihrer Stadt, ihrer Gemeinde, ihrem Viertel, ihren Initiativen oder Vereinen mit. In Nordrhein-Westfalen stehen wir für ein starkes Miteinander: Wir können Zusammenhalt, und wir schaffen immer wieder Zusammenhalt.“

Bürgermeister Rosemann freute sich, nicht nur den Ehrengast aus Düsseldorf, sondern auch die Ehrenamtler einladen zu können, sich in das Goldene Buch der Stadt einzutragen, das dadurch viele neue beschriebene Seiten erhielt. 

Außer dem aus Bad Honnef stammenden CDU-Landtagsabgeordneten Jonathan Grunwald waren auch Vertreter und Vertreterinnen der Städte und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises zum Mitfeiern gekommen, für die Stadt Königswinter Dezernentin Heike Jüngling. Musikalisch umrahmte die Schüler-Eltern-Band des Städt. Gymnasiums Alleestraße den fröhlich-festlichen Abend. Nach dem offiziellen Teil hatten die Gäste Gelegenheit, bei Getränken und rheinischen Snacks miteinander und auch mit Ministerpräsident Wüst ins Gespräch zu kommen.

Für ihn bildete der Empfang im voll besetzten Stadtmuseum den Abschluss eines ebenso ausgefüllten Tages mit Treffen von Auszubildenden am CampusHandwerk der Handwerkskammer Köln, Besuch beim Centrum für Integrierte Onkologie an der Universitätsklinik Köln, beim Chemieunternehmen LyondellBasell in Wesseling und beim Humanoid Robots Lab der Universität Bonn.

Eine Einladung zu diesem Dankeschön-Abend in Siegburg ging auch nach Ittenbach, über die sich Annette Hirzel freuen durfte, die seit Jahrzehnten in der ehrenamtlichen Erinnerungsarbeit für den Förderverein der Gedenkstätte Landjuden an der Sieg des Rhein-Sieg-Kreises tätig ist.

Die Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW ist ein Zeichen der Anerkennung für langjähriges bürgerschaftliches Engagement. „Die Stadt Königswinter wird ab sofort die unbegrenzt gültige Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW ausstellen und bietet somit neben der Ehrenamtskarte NRW ein weiteres Instrument der Anerkennung für langfristiges ehrenamtliches Engagement“, heißt es im Virtuellen Museum Thomasberg/Heisterbacherrott. Dort finden Sie weitere Informationen – siehe 1. Link unten

Wie Ehrenamt mehr Spaß machen könnte, darüber strach die NRW-Staatssekretärin für Ehrenamt und Sport, Andrea Milz, aktuell mit dem Bonner General-Anzeiger - zum Interview siehe 2. Link unten

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