Aufnahme: 2016
Geburtstagsständchen vom Bürgerverein VVI e.V. Ittenbach zum 375. Geburtstag des Margarethenkreuzes
das 1641 von der Ittenbacher "Napperschaf" (Nachbarschaft) zu Ehren der Hl. Margareta errichtet worden war und der Margarethenhöhe ihren Namen verliehen hat.
Das Wallfahrtskreuz aus Drachenfelser Trachyt mit Reliefdarstellung der Heiligen Margarethe als Drachenbezwingerin stand ursprünglich an dem Wallfahrtsweg, der von Ittenbach über die Rosenau am Nonnenstromberg vorbei zum Petersberg führte. Auf insgesamt 5 Bittwegen konnten die Pilger seinerzeit zur Wallfahrtskapelle auf dem Petersberg pilgern.
Die Hl. Margareta aus Antiochia gehört zu den 14 heiligen Nothelfern, die schon seit dem 9. Jahrhundert in der Not angerufen werden. Die sich zum Christentum hinwendende Jungfrau, vom eigenen Vater, einem heidnischen Priester, angezeigt, wurde zur Märtyrerin. Die legendäre Drachenbezwingerin ist u.a. auch die Schutzpatronin der Bauern.
Auch nach 375 Jahren liegt das Kreuz der Ittenbacher "Napperschaf" am Herzen: Die Idee von Dr. Helmut Herles, die eingemeißelte Inschrift wieder auszumalen, nahm Manfred Stützer, Vorsitzender des Bürgerverein VVI e.V. Ittenbach, auf und bat in Abstimmung mit der zuständigen Denkmalbehörde Heinz Joachim um die Ausführung. Das Ergebnis kann sich sehen und nun auch wieder lesen lassen. Gern stießen die Ittenbacher Geburtstagsgäste mit einem vom Ehepaar Stützer gesponserten Gläschen Wein darauf an.
Mehr Infos zu den 5 Petersberger Bittwegen bei unseren Freunden vom virtuellen Brückenhofmuseum - siehe Link unten
Artikel im Bonner General-Anzeiger - siehe Link unten
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