Horst Kukwa Schirmherr des Reitturniers

Aufnahme: 1979

Horst Kukwa Schirmherr des Reitturniers

Neuer Springgarten am Laagshof

Die Siebengebirgs-Zeitung berichtete:

„Die Leistungen von Reitern und Pferden werden sich in den Placierungen der Teilnehmer widerspiegeln. Für Sportler ist selbstverständlich, daß Leistung nötig ist, um zu siegen. In anderen Lebensbereichen gilt dieser Grundsatz nicht mehr uneingeschränkt. Wichtig ist, daß die Gesinnung, die dem Sport zugrunde liegt Ausbildung, Training, Leistung und Fairneß über den Sport hinausreicht und befruchtend wirkt auf das Verhalten des einzelnen der Gemeinschaft gegenüber." Diese Worte sprach der Schirmherr des Reit- und Springturniers im Reitsportzentrum Laagshof bei Ittenbach, das zwei Tage lang auf dem neu eingerichteten Springgarten stattfand, Horst Kukwa, persönlich haftender Gesellschafter der Lemmerz-Werke. Während des Turniers überreichte er einer Gruppe Reitern, die teilweise in Uniformen der Blauen Funken ritten, eine Standarte. Die Ittenbacher Bläser spielten währen der Überreichung den „Frederizianischen Marsch".

Veranstalter dieses Turniers war der Reitsportverein Siebengebirge. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Fritz Koch und Friedrich Köppe. Die Turnierleitung teilten sich Ellen Koch, Willi Jürges und Eugen Jaeker. Die Richter kamen aus Xanten, Essen, Leverkusen, Bonn, Issum und Neu- wied. Den Parcours bauten Dr. Hanno Dohn und Friedel aus dem Spring auf. Durch das Turnier führten am Mikrophon Wolfgang Ruppelt und Gerd Simonsmeier.

Rund 300 Pferde waren nach Ittenbach gekommen. Während des zweitägigen Turniers im Springen und in der Dressur erfolgten etwa 500 Starts. Trotz des nicht gerade einladenden Wetters war der Besuch überaus zufriedenstellend.

In der Kombinierten Prüfung siegte Resi Greuel auf „Good will". Bei der Dressurprüfung Klasse A hatte wiederum Resi Greuel auf „Good will" die Nase vorn.

Weit mehr als 70 Reiterinnen und Reiter meldeten sich zur Springpferdeprüfung Klasse A an. Daher wurde in dieser Disziplin in zwei Abteilungen geritten. Die Sieger waren Jutta Hagmaier auf „Ladybird" und Irina Koch auf Candis“.

In der Materialprüfung für Reitpferde siegte Friedhelm Simonsmeier auf „Sirikit“. Bei der Dressurprüfung der Klasse L/B National auf Kandarre belegte Klaus-Peter Kirschning auf „Keno" den ersten Platz. Martin-Hans Denner war es dann, der bei der Dressurprüfung Klasse M/B National auf „Grandel" Sieger wurde.

Bei der Springprüfung Klasse A/B National wurde wiederum in zwei Gruppen geritten. Die Siegerplätze nahmen Anneliese Braun auf „Black Spirit" und Norbert Schmidt auf „Silvester" ein. Zwei Klassen waren auch erforderlich bei der Springpferdeprüfung Klasse L/B National. Hier siegten Heinz Hermanns auf „Aljoscha“ und Brigitte Klasmeier auf „Ambassador". Anneliese Braun belegte den ersten Platz auf „Black Spirit" in der Zeitspringprüfung Klasse L/B National.

Rund 80 Starts erfolgten in der Springprüfung Klasse L/B National. Daher war es erforderlich auch hier in zwei Gruppen zu springen. Die ersten Plätze belegten Willi Bettinger auf "Lord" und der gleiche Reiter nochmals auf Sidney". Ebenfalls zwei Gruppen gingen an den Start bei der Springprüfung Klasse M/A National. Frank Kuckelberg auf „Rapallo" und Mario Piasecki auf „Watzmann" siegten.

Günter Kuckertz auf „Paganini" wurde erster bei der Springprüfung Klasse I mit Stechen.

Tolle Stimmung herrschte auch beim Reiterball, zu dem eine Bonner Band aufspielte und das Rheinland-Sextett lustige Einlagen bot.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 34 vom 24.08.1979
Zur Verfügung gestellt von
Paul Winterscheidt
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