Günter von Holst zeigte Bibeln aus mehreren Jahrhunderten

Abgebildete Personen

Aufnahme: 2003

Günter von Holst zeigte Bibeln aus mehreren Jahrhunderten

Die Siebengebirgs-Zeitung berichtete:

20 Jahre Gemeindehaus

„Am 27. Juni 1983 wurde das Gemeindehaus der evangelischen Gemeinde in Ittenbach eingeweiht. Jetzt wurde das 20-jährige Bestehen gefeiert. Eröffnet wurde das Fest mit einem Gottesdienst in der Auferstehungskirche, gehalten von Pfarrerin Dorothee Demond und gesanglich verschönert durch den Chor der Gemeinde unter der Leitung von Monica Metz-Benninghoven.

Seit 20 Jahren dient das Gemeindehaus vielen Aktivitäten. Darüber gab eine Bildwand Auskunft. An einer weiteren Stellwand ließ man die Entstehung des Hauses Revue passieren. Die weltliche Feier unter dem Motto "Das Jahr der Bibel 2003" begann mit einigen Vorführungen der Kindergartenkinder, die im Rahmen des Gemeindefestes ihr Sommerfest feierten. Weiter ging es im Festverlauf mit einem multimedialen Bibelquiz im Stil von ‚Wer wird Millionär?‘. Zu gewinnen gab es zwar keine Million, aber eine sehr schöne Bibelausgabe. Konfirmanden hatten in Schönschrift alte Bibeltexte abgeschrieben und stellten sie bei dem Fest vor.

Ein Tisch mit zahlreichen Bibeln aus aller Herren Länder für Groß und Klein war zu besichtigen und es konnten auch Bibeln gekauft werden. Es gab ein Wiedersehen mit der Jahrtausendbibel, die mit Beiträgen aus den Gemeinden des Kirchenkreises an Sieg und Rhein bereichert wurde, u.a. auch aus der Ittenbacher Gemeinde. Diese Bibel wurde auf ihrem Weg zurück durch die 32 Gemeinden des Kreises von einer Delegation aus Röttgen überbracht und bleibt jetzt einige Tage in Ittenbach, ehe sie an eine Nachbargemeinde weitergereicht wird. Auch viele Bibeln aus Privatbesitz Königswinterer Familien waren zum Gemeindefest ausgestellt, darunter eine Nürnberger Bibel von 1765 sowie eine Lutherbibel von 1704.

Eine Frau aus der Ittenbacher Gemeinde hatte die Idee Olivenholz-Schnitzereien von arabischen Künstlern aus Palästina kommen zu lassen und in Ittenbach zu verkaufen. Der Erlös dient zur Unterstützung des vor 151 Jahren gegründeten Jerusalemvereins zur Förderung der evangelischen Institutionen im Heiligen Land. Superintendent Jochen Corts überbrachte mit einer Lilienpflanze die Glückwünsche des Kirchenkreises zum 20-jährigen Jubiläum. Zugegen waren auch Mitglieder des Presbyteriums von 1983 mit dem Pfarrer Peter Hintze.“

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 28 vom 10.07.2003
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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