Abgebildete Personen
Aufnahme: 1997
30 Jahre Auferstehungskirche
Mit einem feierlichen Gottesdienst, gestaltet von Pfarrerin Dorothee Demond und sechs Lektoren sowie einem anschließenden großen weltlichen Fest feierte die Ittenbacher evangelische Auferstehungskirche ihren 30. Geburtstag. Sie wurde zu Ostern 1967 eingeweiht. Der Chor der Gemeinde unter Monika Metz-Benninghoven umrahmte den Gottesdienst. Mit einer Ausstellung unterschiedlicher Bauentwürfe aus den 60er Jahren und Bildern der Bauphase wies der Kölner Architekt Wolfgang Lincke auf den außergewöhnlichen Charakter der von ihm im Zeltdachstil mit spitzem Glokkenturm errichteten Gemeindekirche hin.
Das Fest im Anschluß an den Gottesdienst fand rund um die Kirche und im Gemeindehaus bei einem Mittagessen, Kaffee, Kuchen und Waffeln statt. Die Kleinen des Königswinterer evangelischen Kindergartens tanzten, Darbietungen der Jugend sowie der Auftritt einer Jazzgruppe belebten das Programm.
Pfarrerin Demond erzählte in ihrer Ansprache die Geschichte der Ittenbacher Kirche und betonte, daß nun 30 Jahre in dieser Kirche das Wort Gottes verkündet worden sei. Die Kirche und das Gemeindehaus hätten sich architektonisch hervorragend in die Siebengebirgslandschaft eingepaßt, sagte Bürgermeister Herbert Krämer. Seit nunmehr 30 Jahren bedeute die Kirche Heimat für die evangelischen Christen. Anwesend war auch die Gattin des ersten evangelischen Pfarrers von Ittenbach, Erwin Krakowski, Lieselotte Krakowski. Die Glückwünsche der katholischen Gemeinde übermittelte Pfarrer Udo-Maria Schiffers.
In Ittenbach fanden die evangelischen Gottesdienst während vieler Jahre in der katholischen Grundschule statt. Am 30. Juni 1961 beschloß das Presbyterium einen eigenen Kirchenbau. Doch erst sechs Jahre später wurde der Wunsch Wirklichkeit, nachdem 1962 ein Grundstück von 3004 qm zum Preis von 81.108 DM gekauft werden konnte. Nach Pfarrer Krakowski ist nun Dorothee Demond die vierte Pfarrstelleninhaberin. Anwesend bei der Jubiläumsfeier war auch Pfarrer Peter Hinze, der von 1979 bis 1984 Pfarrer in Ittenbach war und heute Bundesgeschäftsführer der CDU ist.
Die ersten Presbyter waren Elisabeth von Heimendahl, Albert Gubbe, Ernst Schwarzmeier, Hans Jessen, Klaus Leibrandt, Peter Küster, Gerhard Zick und August Naaf.
Heute sind im Presbyterium: Herbert Steiner, Dr. Volkward Koch, Sybille Gerhardt und Oswald Stahl. Organist in der Auferstehungskirche war 1967 Klaus Pareigis. Rudolf Hahne ist seit 1982 der dritte Organist in der 30jährigen Geschichte. Bis 1980 war Liesa Kaiser Küsterin, die dritte ist seit 1982 Erika Krentz.
„Wer Auferstehung sagt meint Christus", sagte der verstorbene Franz Reiffert. Ihm zu Ehren wurde die Kirche dann Auferstehungskirche genannt. Außerdem ist die Auferstehung Mittelpunkt des christlichen Lebens.
Bildunterschrift: Beim Festakt, v.l.: Günther von Holst, Dorothee Demond, Peter Hinze, Udo-Maria Schiffers
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