Aufnahme: 1968
Die evangelische Auferstehungskirche in ihren Anfangsjahren
An Ostersonntag, dem 26. März 1967, wurde die Kirche eingeweiht.
"Angedacht war der Bau einer evangelischen Kirche in Ittenbach schon lange; denn der Bevölkerungszuwachs der überwiegend evangelischen Neubürger im Königswinterer Raum verlangte schon bald nach Ende des 2. Weltkrieges 1945 nach einer Gottesdienststätte `auf dem Berg´. Die Gottesdienste in der Altstadt konnten nur zu Fuß erreicht werden – denn wer hatte schon ein Auto. Im Winter blieb man ganz zu Haus. Ab Frühjahr 1946 fand ab und zu unter einfachsten Bedingungen in der katholischen Volksschule ein Gottesdienst statt...
Bewegung in die Idee einer evangelischen Kirche auch in Ittenbach kam mit der Amtseinführung von Pfarrer Erwin Krakowski im März 1961. Er hielt die Schaffung eines Gottesdienstraumes in Ittenbach für dringend notwendig. Das Presbyterium schloss sich dem an. Im März 1962 wurde das 3.604 qm große Grundstück Ecke Kantering/In der Mark für 81.108 DM erworben. Planung und Bau der Kirche konkretisierten sich 1965 mit der Einsetzung eines `Bauausschuss für Kirchenbau´... Für Entwurf und Bauausführung verantwortlich war die Architektengemeinschaft Lincke und Urmetzer in Köln. Die Bauzeit betrug nur zirka 13 Monate", schrieb Sybille Gerhardt in ihrem "Rückblick auf 50 Jahre Auferstehungskirche" in der Festschrift "50 Jahre Auferstehungskirche Ittenbach" (siehe im Museum im Raum Schriften, S. 12ff.).
Die Stirnseite der Kirche bestand ursprünglich aus dunkelroten Ziegelsteinen, vor die im Jahr 2012 eine weiße Trockenwand errichtet wurde. Die Seitenwände aus hellen Ziegelsteinen wurden später verputzt und weiß gestrichen.
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