Haus Michels - ehemals Gut Falkenstein - mit Ölberg im Hintergrund

Abgebildete Personen

Aufnahme: 2010

Haus Michels - ehemals Gut Falkenstein - mit Ölberg im Hintergrund

In diesem Haus befand sich seit 1904 bis in die 1950er Jahre die Ittenbacher Postagentur, die bereits davor eine Posthilfsstelle war.

In ihren "Erinnerungen an das alte Ittenbach - Öttemich vor einem halben Jahrhundert" schreibt Liesel Linn 2009:

"In Ittenbach gab es auch damals schon eine Poststelle. Sie befand sich im Fachwerkhaus der drei Damen Michels – damals noch „Fräulein Michels“ genannt, weil sie unverheiratet waren. Man ging an einem wunderbar gepflegten Gemüsegarten vorbei auf die Haustür zu und musste sich dann im Flur in die Schlange der Wartenden einreihen. Da konnte einem schon mal der Blutdruck hochsteigen, wenn die eine Frl. Michels, die hinter dem Schalter saß, mit ätzender Langsamkeit und sichtlicher Schadenfreude Briefmarken oder Post sortierte – ohne Rücksicht auf die wartenden Kunden. Für Abwechslung und manchmal auch Angst sorgte ab und zu der große Bernhardiner, der selbst die Zimmertüren öffnete und im Flur auftauchte. Er war sicher ein gutmütiges Tier; aber schon die  Vorstellung, dass er mit einem einzigen Pfotenhieb jeden Erwachsenen hätte umwerfen können, genügte für den entsprechenden Respekt." (In der Festschrift 60 Jahre VVI des Bürgerverein VVI e.V. Ittenbach, 2009, S. 15 - siehe Raum "Schriften" in diesem Museum

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Bruno Schmitz
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