Aufnahme: 1960

Haus Michels am Falkensteiner Gässchen

Die Siebengebirgs-Zeitung berichtete:

"Das Falkensteiner Gässchen ist ein schmales Gässchen, das von der Hauptstraße in Richtung Post führt. Sein Name stammt von dem Gut Falkenstein, dessen Schreibweise einmal mit "F" und ein andermal mit "V" bekannt ist. Früher hieß das Gut "Valkensteyn ". Bei einem Gang über den Friedhof finden wir noch einige alte Grabkreuze von Verstorbenen, die einst auf Gut Falkenstein bzw. in diesem Ortsteil gewohnt haben. Einer dieser Grabsteine trägt die Inschrift: "Anno 1681, den 25. September, starb die ehrsame und tugendhafte Katharina Falkenstein, genannt Müllers."

Die Geschichte dieses Hofes beginnt mit einer urkundlichen Erwähnung im Jahre 1482, dem 24. August. An diesem Tage verkaufte der Junker Karl von Monreal, „Here zu Malburch" vor den Schöffen zu Königswinter das zu Ittenbach im Kirchspiel Königswinter gelegene Gut Valkenstevn an das Gotteshaus Engelthal zu Bonn. Godhard von Gudenau hatte ihm das Gut versetzt. Aus den weiteren dürftigen Nachrichten der Herren von Drachenfels, Löwenburg und Gudenau ist zu schließen, dass das Gut Falkenstein bereits lange Zeit vorher bestanden hat."

In diesem Haus befand sich viele Jahre die Ittenbacher Poststelle.
Die erste Poststelle in Ittenbach war 1904 errichtet worden.
Überblick über die Geschichte des Siebengebirgsraumes auf der Homepage vom Heimatverein Siebengebirge e.V. - siehe Link unten.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 22 vom 28. Mai. 1965
Zur Verfügung gestellt von
Karl Heinz Halm (Foto); Paul Winterscheidt ( SZ) Heimatverein - Geschichte des Siebengebirgsraumes
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