Aufnahme: 1917
5-Mark-Darlehnskassenschein im Ersten Weltkrieg - Vor- und Rückseite
"Mangels früherer Erfahrungen war die Reichsbank auf die durch den Kriegsausbruch entstehenden Schwierigkeiten schlecht vorbereitet. Der zusätzliche Bedarf an Zahlungsmitteln stellte sich in der Zeit vom 24. Juli bis 7. August 1914 auf über 2 Milliarden Mark. Es war nicht vorausgesehen worden, daß die Silbermünzen von 1 bis zu 5 Mark so bald aus dem Umlauf verschwinden würden; das führte zur ersten Ausgabe von privatem Notgeld... Es wurde versucht, die Lücke im wesentlichen durch die Ausgabe von Darlehnskassenscheinen zu 1, 2, 5 und 20 Mark zu schließen, die bereits in den ersten Wochen nach Kriegsbeginn einsetzte...
Nach Überwindung der Anfangsschwierigkeiten konnte die Reichsbank trotz der technischen Erschwernisse den ständig steigenden Bedarf an Papiergeld, dessen Umlauf von 3,1 Milliarden Mark bei Ausbruch des Krieges auf 22,2 Milliarden Mark gegen Ende August 1918 stieg, bis dahin mit ihren Noten sowie mit Reichskassenscheinen und Darlehnskassenscheinen befriedigen; eine Ausnahme bildete das Kleingeld, das ab 1916 wiederum in Form von Notgeld in den Verkehr geleitet wurde." (Bundesbank online - siehe Link unten)
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