Zwei Ittenbacher - Bruno Schmitz und Marianne Brusius -erhielten den Ehrenamtspreis der Stadt Königswinter

Abgebildete Personen

Aufnahme: 2016

Zwei Ittenbacher - Bruno Schmitz und Marianne Brusius -erhielten den Ehrenamtspreis der Stadt Königswinter

Das EXTRA-Blatt berichtete:
Einen Tag lang drehte sich alles um das bürgerschaftliche Engagement.

Gisela Manzer warb um Mitarbeit in der Katholischen Frauengemeinschaft, Pfarrer Markus Hoitz informierte über die Möglichkeiten gesellschaftlichen Engagements in der Pfarreiengemeinschaft Am Oelberg sowie in der überregionalen katholischen Jugendarbeit; und Gerti Reicheneder-Müller vertrat den Imkerverein Siebengebirge, der sich für den Erhalt der natürlichen Landschaft einsetzt.
Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ beim fünften Ehrenamtstag der Stadt Königswinter zeigten 25 Vereine und Initiativen im Schulzentrum Oberpleis die vielfältigen Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements und nutzten die Gelegenheit, um Mitstreiter zu werben.
Eine Chance für All
Wie der Verein „Humanitas activa“, der vor allem durch Bildung Kindern in Entwicklungsländern helfen will. „Helfen ist ein Privileg und eine sehr erfüllende Aufgabe“, sagt Ulrich Meyer-Berhorn, der unter anderem um IT-Spenden für das Labdoo-Projekt warb. In einem Podiumsgespräch tauschten sich Pfarrer Franz Meurer aus Köln-Vingst/Höhenberg und Loring Sittler, Senior Consultant des Generali Zukunftsfonds, zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement: Eine Chance für Alle“ aus. Beide waren sich einig: „Wer sich engagiert, der bekommt etwas, das man nicht kaufen kann: Zusammenhalt, Anerkennung,...“
Ideen brauchen Kommunikation
Von dem Gespräch angeregt trafen sich anschließend interessierte Bürger zu drei Werkstätten, die sich mit den Fragen „Was können wir tun, damit neue Einwohner heimisch werden?“, „Wie können wir in Königswinter gut alt werden?“ und „Wie können wir unsere Ortschaften mit Leben füllen?“ beschäftigten. Viele Ideen wurden gesammelt und diskutiert, und am Ende sogar einige konkrete Pläne präsentiert: etwa eine Aktion „Glühwein auf dem Bürgersteig“ in Oberdollendorf, ein Nachbarschaftsstraßenfest in Ittenbach und ein Tugendtreffen in Frohnhardt.
Außerdem wurden mehr Begegnungsstätten, in denen Neu- und Altbürger zusammenkommen können, und öffentliche Plätze wie etwa eine Boule-Anlage gefordert.
Es wurde deutlich, dass es in vielen Ortsteilen schon Initiativen gibt, die aber kaum über die jeweilige Ortsgrenze bekannt sind. Verbesserung der Kommunikation ist also eins der Ziele, die im Rahmen des Programms „Engagierte Stadt Königswinter“ umgesetzt werden müssen. Bürgerschaftliches Engagement sei das wichtigste Mittel, um den demografischen Wandel in den Griff zu bekommen, betonte Jochen Beuckers vom Forum Ehrenamt. „Wir müssen selbst etwas ändern anstatt darauf zu warten, dass irgendwer es schon richten wird.“
Ausgezeichnetes Engagement
Vier Menschen, die nicht erst gewartet haben, wurden mit dem Ehrenamtspreis „Drachenstarkes Ehrenamt“ ausgezeichnet: Marianne Brusius, Bruno Schmitz, Marliese Weyler und Ulrich Utsch.

Marianne Brusius aus Ittenbach engagiert sich unter anderem als Integrationslotsin und Sprachpatin in der Flüchtlingshilfe;
Bruno Schmitz engagierte sich jahrzehntelang in der Pfarrei Zur schmerzhaften Mutter in Ittenbach, im Virtuellen Heimatmuseum und in der Flüchtlingshilfe;
Marliese Weyler engagiert sich seit Jahrzehnten in der Pfarrei Sankt Joseph in Thomasberg und besonders in der katholischen Frauengemeinschaft, der sie lange Jahre auch vorstand.
Den von der Kreissparkasse gesponserten Sonderpreis erhielt Ulrich Utsch aus Thomasberg in Vertretung für die Mitglieder der Gruppe „Computer und Internet“ des Programms „Aktiv im Alter“.
Ehrenamt in Königswinter Auszeichnung: Drachenstarkes Ehrenamt

Quelle
Extra-Blatt vom 8.11.2016
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