Aufnahme: 2023
Zwei Linden "Unter den Linden" mussten leider gefällt werden
Den Linden im Bereich der Königswinterer Straße und am unteren Hardtweg verdankt der "Wohnplatz" "Unter den Linden" seinen Namen. (Laut Wikipedia wurden im Gemeindelexikon für das Königreich Preußen von 1888 damals neben Ittenbach 19 "Wohnplätze" aufgeführt.) Auch die Bushaltestelle der RSVG heißt "Linde" ebenso wie der Springbrunnen im Teich "Brunnen Linde" genannt wird.
Zwei der heute dort noch wachsenden großen Linden mussten nun leider gefällt werden.
Zwei Baumexperten hatten im Auftrag der Stadt Königswinter die Bäume begutachtet. Dabei wurde auch eine Bohrwiderstandsmessung durchgeführt, bei der die Baumdichte gemessen wurde. Das Ergebnis war leider, dass eine schnelle Fällung unausweichlich wurde, weil die Standfestigkeit nicht mehr gegeben war.
Auch wenn die Bäume für den Laien noch gesund aussahen, wies ein wachsender Pilzbewuchs am unteren Stamm auf Baumschädigung hin. Der Leiter des städtischen Bauhofs stellt eine Nachpflanzung in Aussicht. Auch die vom Bürgerverein VVI e.V. dort in diesem Jahr gepflanzten Rhododendron-Büsche mussten ausgegraben werden, um nicht von den herabgeworfenen Ästen beschädigt zu werden. Sie werden dort wieder eingepflanzt.
Die Baumscheiben im Bild unten machen die Schädigung der Stämme, die von außen nicht sichtbar ist, deutlich.
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