Aufnahme: 1947

Hochzeit von Josef Hülder und Maria Kemp in der frühen Nachkriegszeit

vor dem Haus der Familie Kemp im Döttscheider Weg - ein großer Festtag für die ganze Familie

Maria stammte wie ihre Schwestern Gertrud (verh. Löbach) und Margret (verh. Krupp) vom Bauernhof von Otto Kemp und Barbara geb. Schonauer im Döttscheider Weg, Josef vom Bauernhof Hülder in Gräfenhohn.

Das schwarze Brautkleid könnte darauf hindeuten, dass die Braut in Trauer war - in dieser frühen Nachkriegszeit keine Seltenheit. Andererseits waren schwarze Brautkleider seit dem 16. Jahrhundert üblich, erst im 20. Jahrhundert setzte sich der Trend zu Weiß allmählich durch. 

Historisch ist auch der "Brezelkäfer", wie er wegen seiner an eine Brezel erinnernde geteilte Heckscheibe genannt wurde. Die Buchstaben des Nummernschildes BR standen für die Britische Besatzungszone Nordrhein-Westfalen. Die folgende zwei- bis dreistellige Schlüsselzahl gab an, in welchem Bereich des Landes das Fahrzeug zugelassen war. Der Schlüsselzahl folgte eine fortlaufende Unterscheidungsnummer. 

"Offiziell wurde der Begriff Volkswagen bei der Grundsteinlegung des Volkswagenwerks am 26. Mai 1938 durch KdF-Wagen („Kraft durch Freude“) ersetzt... Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Produktion im Volkswagenwerk, damals von der britischen Militärregierung in Wolfsburg Motor Works umbenannt, in der zweiten Hälfte des Jahres 1945 aufgenommen wurde, erhielt der KdF-Wagen den offiziellen Namen Volkswagen. Er blieb nahezu fünf Jahre lang das einzige Modell der späteren Volkswagen AG und erhielt erst 1950 mit der Markteinführung des VW-Transporters (Volkswagen Typ 2) die werksinterne Bezeichnung Typ 1", erfährt man auf wikipedia.

Zur Verfügung gestellt von
Bärbel Kalbfuß
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