Aufnahme: 1943
Gedenkblatt (Vorder- und Rückseite) für Heinrich Rüschkamp, der am 12. November 1943 gefallen ist
und auf der Halbinsel Kertsch auf der Ostseite der damals von den Deutschen besetzten Krim begraben wurde. Am 19. August 1913 in Avenwedde bei Gütersloh geboren, schloss er an der Pädagogischen Akademie Bonn, dem späteren Bundeshaus, sein Studium erfolgreich ab und heiratete am 29. Juni 1938 Margarete (Gretchen) Leven (11.5.1914 - 8.1.2006) aus Ittenbach, Tochter von Anton Leven und seiner zweiten Frau Anna geb. Weißenfels. Das Ehepaar bekam eine Tochter (Irmgard, geb. 1939) und einen Sohn (Heinrich, genannt Heiner, geb. 1941).
Sein Dienst als Junglehrer an der einklassigen Dorfschule in Willegassen im Kreis Warburg währte knapp ein Jahr. Es folgten die Einberufung in die Wehrmacht und ab 01. September 1939 die Feldzüge in Polen, Frankreich und Russland im Nord-, Mittel- und Südabschnitt mit dem damals sogenannten Heldentod auf der Krim. Dabei hätte das Leben nach seinem Berufseinstieg erst so richtig beginnen sollen.
Nach Kriegsende musste die Dienstwohnung geräumt werden, und im Sommer 1945 erfolgte der Umzug von Margarete Rüschkamp mit ihren Kindern nach Ittenbach in den elterlichen Bauernhof. Nach zwei weiteren Provisorien im "Haus Dahmen" am Kantering und im "Haus Perlenhardt" wurde Ende 1949 der Neubau bezogen. Frau Rüschkamp hatte 1947 mit dem Bau des ersten Hauses am oberen Hardtweg / Ecke 'Unterer Rusterweg' unterhalb vom "Haus
Dreidoppel" begonnen. Von Anfang der 1950er bis Mitte der 1960er Jahre unterhielt sie das "Haus Rüschkamp" als Fremdenpension.
Einen Blick im Museum auf den oberen Hardtweg am Ende der 1940er Jahre finden Sie im Link unten
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