Wandergewerbeschein von Albert Sawinsky
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Aufnahme: 1913

Wandergewerbeschein von Albert Sawinsky

für das Jahr 1913, um "mit selbstgefertigten Geduldsspielen zu handeln". In diesem Jahr ist der aus Troisdorf stammende Spielwarenhersteller, der 1923 seinen Betrieb auf die Margarethenhöhe verlegte, mit seinen imposanten und damals hochbegehrten hölzernen Miniatur-Geduldsspielen auf der Jahrhundertausstellung in Breslau vertreten. Entsprechend dem Eintrag in der Steuerklasse 1 in der Liste der Steuerpflichtigen in Troisdorf von 1912 ist er nicht unvermögend.

In der damals geltenden „Gewerbeordnung für das Deutsche Reich … sowie den für das Reich und Preußen erlassenen Ausführungsbestimmungen“ (Teil III, § 55) heißt es zu „Gewerbebetrieb im Umherziehen“: „Wer außerhalb des Gemeindebezirkes seines Wohnortes… Waren feilbieten…, Musikaufführungen, Schaustellungen, theatralische Vorstellungen oder sonstige Lustbarkeiten, ohne daß ein höheres Interesse der Kunst oder der Wissenschaft dabei obwaltet, darbieten will, bedarf eines Wandergewerbescheins.“

Seine aus der Eifel stammende Ehefrau Klara geb. Cremer, die er 1910 geheiratet hatte, ist beim Wandergewerbe zur "Mitführung" zugelassen.

An Steuer für das Wandergewerbe hat er in diesem Jahr "achtzehn Mark" zu entrichten.

Zur Verfügung gestellt von
Marlies Sawinsky
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