Aufnahme: 1807
Zum Vergleich: der ehemalige Stöckerhof mit seinem dazugehörigen Grundbesitz vor und nach der Säkularisation
Bild oben: Plan über den sogenannten Stöckerhof zu Ittenbach, lautet die Überschrift auf der handgezeichneten Karte (hier eine abfotografierte Kopie), die vom 29. April 1807 stammt.
Bis zur Säkularisation 1803 gehörte der Stöckerhof im ehemaligen Herzogtum Berg zum Kloster St. Katharinen und war an Balthasar Hermes zu Ittenbach, einem Vorfahren von Franz Hermes vom ehemaligen Hof Keth, verpachtet. 1803 wurde das Kloster St. Katharinen enteignet und aufgelöst.
1820 musste der Pächter Hermes mit seiner Familie den Hof verlassen. Der Hof selber wurde preußisches Forstamt und die dazugehörigen Landereien als nunmehr "staatliche Domaine" vom preußischen Staat versteigert bzw. verkauft.
Die obere Karte zeigt den ehemaligen Stöckerhof mit seinem damals großen Landbesitz, der auf der Karte unten rot umrandet ist. Die Gebäude sind rot eingekreist.
Bild unten: Links ein Ausschnitt aus der Tranchot-Karte Anfang des 19. Jh., auf dem der Stöckerhof mit seinem damaligen Landbesitz beidseits der heutigen Straße nach Thomasberg eingezeichnet ist.
Darunter eine Skizze aus der "Denkmaltopographie" der Stadt Königswinter von 1992 von der heutigen Revierförsterei Stöckerhof (ohne den früher zum Hof gehörenden und später verkauften und verpachteten Grundbesitz).
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