Aufnahme: 1910
Geschäft von Albert Gontermann in der Hauptstr. 71 in Königswinter
"Ältestes Geschäft am Platze", liest man in der Anzeige von 1925 - siehe unten
Carl Wolfslast, der im Echo des Siebengebirges bereits am 3.12.1873 als Kaufmann in Königswinter genannt wird, hatte sein "Manufactur- und Confektionsgeschäft" am 15.02.1899 auf Albert Gontermann übertragen, der es unter der Firma "C. Wolfslast Nachfolger" weiterführte (Echo d.S. 15.02.1899).
Im Adressbuch Königswinter von 1901 steht: Gontermann, Alb., Inh. d. Fa.: C. Wolfslast Nachf., Manufakturwarenhändler
Im Echo des Siebengebirges vom 15.2.1899 wird die Heirat von "Paul Albert Gontermann, Kaufmann zu Köln und Bartha Söhnchen, ohne Gewerbe, wohnhaft zu Königswinter" bekannt gemacht, die am 09.02.1899 stattgefunden hatte. Am 10.06.1900 wird laut Zeitung ihr Sohn Paul Albert in Königswinter geboren, am 24.07.1901 die erste Tochter, im September 1902 die zweite Tochter, Louise Auguste, und am 20.11.1903 die dritte, Hedwig Hilde.
Luise geb. Gontermann heiratet am 9. Februar 1922 Paul Josef Cremer in Königswinter. Ihre Tochter Hellga Ruth erblickt am 21. August 1923 das Licht der Welt, Sohn Hellmut am 8. Dezember 1924 und Sohn Klaus Manfred am 7. März 1927.
Hilde Gontermann, die im Mai 1922 Willy Cremer in Königswinter geheiratet hatte, bringt am 11. November 1924 eine Tochter zur Welt.
Albert und Bertha Gontermann zeigen Weihnachten Dezember 1927 die Verlobung ihrer (vermutlich ersten) Tochter Mie mit Paul Cremer an. Am 1. Weihnachtstag 1931 wurden dem Paar die Zwillinge Anita und Ursula "beschert".
Albert Gontermann war unter dem Superintendenten Pfr. Ernst Rentrop als Kirchmeister in der ev. Kirchengemeinde und u.a. auch im Verkehrsverein, Bürgerverein und Turn-Verein Königswinter aktiv. Am 30. Juli 1930 starb er nach kurzer Krankheit im Alter von 60 Jahren.
Auf der Rückseite der Postkarte steht: "Original Bromsilber-Fotographie - Platte bleibt für Nachbestellung aufbewahrt"
Die Werbeanzeige unten steht im Führer "Königswinter und das Siebengebirge", verfasst von Studienrat A. Klein, 3. Auflage von 1925, Verlag: Verkehrsverein Königswinter, S. 95
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