Aufnahme: 2024
Die Ölbergpiraten segeln mit ihrer Calypso-Crew in die neue Session
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Das Schiff der Ölbergpiraten ist am 23. November 2024 wieder vom Stapel gelaufen und steuert mit vollen Segeln in die Session 2024/25. Beim Lösen und Einholen der Segel navigierte und manövrierte Kapitän Klaus (Kunkel) seine Mann- und Frauschaft sicher durch alle Klippen.
In der gut gefüllten Sporthalle der Ittenbacher Grundschule wurden die Jüngsten im Beiboot, die Goldstücke, begeistert vom Publikum empfangen. Mit Volldampf stürmten sie die Bühne und zeigten, was sie unter ihrer Trainerin gelernt hatten, die auch die Ölbergdiamanten und -juwelen trainiert. Eine beachtliche Nachwuchstruppe mit beeindruckendem sportlichen Elan, die von ihren Eltern und Piratenfreunden für ihre Tanzeinlagen immer wieder großen Applaus erhielt.
Nach dem Einzug des Bockerother Dreigestirns, mit dem die neuen Orden ausgetauscht wurde (siehe Datensatz 9350), wurde die Bühne frei für einen weiteren Höhepunkt im vollgepackten Programm der Sessionseröffnung, diesmal für den Hohen Rat, dessen Mitglieder vom Vorstand berufen worden waren: Doris Haas, Ute Westerhoff, Heinz Arens, Jürgen Müller und Wilfried Haas. Heinz Arens übernahm die Sprecherfunktion von Frank Nicolaus, der ebenso wie Manfred Stützer an diesem Abend nicht dabei sein konnte. Er verkündete die Berufung eines neuen Mitglieds in den Hohen Rat, das man in Ittenbach bestens kennt und das jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle ist. Zum ersten Mal in der Piratengeschichte hat es ein Träger des Dankordens geschafft, auch in den Hohen Rat aufgenommen zu werden: Klaus Leven, strahlender Vorsitzender vom Maiclub, der 2023 den Dankorden des Vereins erhalten hatte - herzlichen Glückwunsch!
Das lang gehütete Geheimnis um die Person, die vom Vorstand für den diesjährigen Dankorden der Ölbergpiraten ausgewählt worden war, lüftete Laudatorin Maren Schulmeister. In diesem Jahr werde sich manches anders drehen, verriet sie, erstmals sei es kein Mann und auch kein Vorstand eines Vereins. Zur großen Überraschung wurde die Leiterin dieses virtuellen Heimatmuseums Ittenbach auf die Bühne gebeten und für die Aufbauarbeit und Leitung mit Dankorden, Urkunde und Blumenstrauß gewürdigt. Die bestens vorbereitete Laudatorin machte auf hoher Piraten-See mitten im Karneval keinen Hehl daraus, wie wichtig auch das Engagement der Preisträgerin in ihrem aktiven Schul-Pfarrdienst und bis heute über Ittenbach hinaus gegen das Vergessen der Nazigräuel und für das Gedenken an deren Opfer sei. Annette Hirzel freute sich von Herzen über diesen ganz besonderen Dank des Vereins und nahm die Würdigung stellvertretend für alle 4 virtuellen Museen der Region an.
(v.l.: Maren Schulmeister, A. Hirzel, Katja Bassemir, Klaus Kunkel, Gabi Wenzel, Foto: Ölbergpiraten)
Denn das Ittenbacher Museum ist das jüngste und kleinste des „Virtuellen Gedächtnisses der Region“ und wäre ohne die bereits vorher bestehenden anderen Museen nie an den Start gegangen. Im Hintergrund aller 4 Museen waren und sind viele Menschen mit großem Engagement am Werk, um immer neue Bilder und Infos zu sammeln, zu sichten und zu präsentieren. Die Museen stehen 24/7 offen und sind nie fertig.
Übrigens wies Kapitän Klaus stolz auf seinen ganz großen Kindergarten-Prinzentanz 1974 mit Susi Heider hin, der in diesem Museum im Datensatz 3972 und 3973 verewigt ist.
Danach gehörte die Bühne der kölschen Partyband „Die Karos“, die mit ihren mitreißenden Karnevalssongs zum Mitsingen und -schwingen einluden, vermutlich bin in die Nacht. Spätestens am Samstag, 01. März 2025, um 14.11 Uhr sind alle Ittenbacher wieder beim Zoch auf den Beinen. Ölbergpiraten – Ahoi!
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