Aufnahme: 2017
Fenster der katholischen Pfarrkirche Ittenbach
Alle Fenster wurden von der Schwester des von 1943 bis 1982 in Itttenbach tätigen Pfarrers Heinrich Hambüchen, Klara Hambüchen, entworfen. Sie war Ordensschwester in einem Ursulinenkloster in Boppard unter dem Ordensnamen Schwester Coelestine. Für die am Ende des Zweiten Weltkrieges beschädigte Ittenbacher Kirche entwarf sie die neuen Fenster, die Ende der 1940-er Jahre eingesetzt wurden.
"Sr. Coelestine, geb. Klara Hambüchen aus Krefeld ... wirkte als Kunsterzieherin auf Calvarienberg, in Krefeld, in Saarbrücken und 36 Jahre lang auf dem Marienberg in Boppard. Ihre Liebe zum Schönen war der Weg, auf dem sie die Jugend zu Gott führen wollte. Die Kinder hatten sie gern. Sie besaß die Fähigkeit, künstlerische Begabungen bei der Jugend zu entdecken und zu entfalten.
Trotz ihrer schwachen Gesundheit setzte sie sich mit zäher Energie für befähigte Schülerinnen ein, um ihnen weitere Ausbildungsmöglichkeiten zu vermitteln. Viele von ihnen blieben ihr auch im späteren Leben in dankbarer Treue verbunden. Sr. Coelestines Wirken, das ganz auf die Verherrlichung Gottes ausgerichtet war, fand allmählich in der Öffentlichkeit Beachtung und Anerkennung. Sie erhielt größere Aufträge: Für die Bopparder Karmeliterkirche schuf sie einen Kreuzweg, für die Hospitalkapelle neue Fenster. In Ittenbach, wo sie bei ihrem Bruder, Pfarrer Hambüchen, von 1943 bis Kriegsende wohnte, fand sie Verständnis und Aufträge für ihr künstlerisches Wirken. Sie schuf Entwürfe für die Fenster der Ittenbacher Kirche, Arbeiten in Mosaik, Bilderreihen über die Vaterunserbitten und über die sieben Sakramente u.a.m." (aus einer Info-Schrift der Pfarrgemeinde St. Severus, Boppard)
Weitere von der Künstelrin entworfene Fenster finden Sie im Museum im Raum "Katholische Kirche" in der Vitrine "Fenster der Pfarrkirche"
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