Aufnahme: 1996
Ritterfest der Pfadfinder
Die Siebengebirgs-Zeitung berichtete:
Mit diesem Slogan war das Stammesfest der Ittenbacher Pfadfinder vom Stamme Idubag ein voller Erfolg. In einen fast echten Markt war die Wiese am Jugendheim verwandelt. Doch bevor das Marktgeschehen mit Ritterspielen eröffnet wurde, gab es ein gemeinsames Rittermahl. Das wurde vom Ritterkönig und seinem Gefolge eröffnet. Und was gab es? Reispfanne und Gemüsesuppe. Doch da die Suppe kalt war bei diesem kalten Wetter ließ der König den Koch am Galgen mit Peitschenhieben traktieren. Doch damit wurde die Suppe nicht wärmer.
Nach Verzehr des Mittagsmahles wurde auf dem Burggelände der Markt eröffnet. Viele weitgereisten Händler boten dort ihre diversen Waren an und hielten viele Attraktionen für die Besucher bereit. Auf dem Markt sah man Schmiede, die ihrem Handwerk frönten. Ein Stand war dem Jahresthema „Wasser" gewidmet. Neben der Wahrsagebude befand sich ein Stand mit Windspielen, Bogenschießen war ebenfalls möglich. Getränke gab es reichlich in der Taverne.
Zu Besuch waren auch Ritter anderer Pfadfinderstämme nach Ittenbach gekommen. Ritter, Knappen und Burgfräuleins gestalteten einen wunderschönen Nachmittag. Schließlich wurden untreue Stammesangehörige im Hexenkessel und in der Folterkammer ihrem Schicksal überantwortet. Und am Abend bereiteten die königlichen Köche einen Imbiß mit Grillspezialitäten. Der Abend klang gemütlich aus mit König, Knappen und Burgfräuleins. Viele Besucher waren in angemessener Kleidung gekommen.
Bildunterschrift: Die Ritter und Knappen beim Stammesfest der Ittenbacher Pfadfinder
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