Aufnahme: 1994
Die Ittenbacher Schwestern wurden verabschiedet
Dankabend für die Schwestern
Die Siebengebirgs-Zeitung berichtete:
st. Mit einem Fest- und Dankgottesdienst und einem anschließenden weltlichen Empfang im Haus der Chöre bedankte sich die Ittenbacher Pfarrgemeinde bei den Schwestern der Genossenschaft der Liebe Christi aus Bredenscheid für ihr 40jähriges Wirken in der Gemeinde zugunsten der Alten und Kranken. Pfarrer Udo-Maria Schiffers bezeichnete die Eucharistiefeier als eine Stunde der Dankbarkeit gegenüber den Schwestern. Nach dem Tode von Schwester Fidelis übernahm Schwester Angela die Leitung des Pilgerheimes St. Lukas, das zum 31. Dezember 1993 aufgelöst wurde.
Schwester Angela, die in Ittenbach nur „Der Engel von Ittenbach" genannt wird, war 20 Jahre auch Gemeindeschwester und hat sich fast rund um die Uhr um die Kranken verdient gemacht. Und so bedeutet dieser Abschied Schmerz für die Zurückgebliebenen. Dies ging aus vielen Reden hervor. Pfarrer Schiffers bedauerte, dass Ittenbach jetzt keine Ordensniederlassung mehr sei. Schiffers: „Nun wird Ittenbach ganz verweltlicht." Mit Pfarrer Schiffers zelebrierten den Gottesdienst Dr. Bernhard Stasiewski und Prof. Pater Altmeyer.
Der Kirchenchor verschönerte den Gottesdienst und auch die weltliche Feier, in der die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Walburga von Weyhe namens der Pfarrgemeinde und der weltlichen Vereine Abschiedsworte sprach. Als Geschenk für ihre segensreiche Tätigkeit in Ittenbach überreichte sie Schwester Angela, die 36 Jahre in Ittenbach weilte, einen Gutschein für eine Pilgerreise nach Fatima, zusammen mit 15 Senioren aus Ittenbach im Juni dieses Jahres. Bürgermeister Herbert Krämer überreichte der Schwester in Anwesenheit der Generaloberin ein Bild des Klosters Heisterbach. Auch die Stadt habe den Schwestern viel zu verdanken.
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