Aufnahme: 2009
Geburtshaus des Königswinterer Malers Franz Ittenbach
in der heutigen Altenberger Gasse in Königswinter, damals Heisterbacher Gasse 12.
In der Königswinterer Altstadt ist der Franz-Ittenbach-Platz (siehe Bild unten) nach diesem berühmten Sohn der Stadt benannt.
Günther Steeg berichtete seinerzeit in der Siebengebirgszeitung (ca. 1967) über dieses "wahrscheinlich älteste Haus von Königswinter. Es stammt noch aus der Renaissancezeit mit seinem vorgekragten massiven Treppengiebel, den früher Steinkugeln zierten. Die Langseiten sind auch im Obergeschoß aus Fachwerk.
Hier wurde der romantische Maler Franz Ittenbach (1813-1879) geboren.
Er war wohl der populärste religiöse Maler des 19. Jahrhunderts aus dem Nazarenerkreis.
An der Ausmalung der St. Apollinaris-Kirche in Remagen war er maßgeblich beteiligt.
Im Siebengebirgs-Museum in Königswinter ist ein besonderes „Ittenbach-Zimmer“ eingerichtet, in dem wertvolle Gemälde und Zeichnungen in Originalen des Malers untergebracht sind."
1981 war am Franz-Ittenbach-PLatz eine neue Bank aufgestellt worden - siehe Bild unten. Günther Steeg berichtete in der Siebengebirgs-Zeitung Nr. 36 vom 08.09.1981:
"Wir danken der Stadt Königswinter Für diese Bank". Viele Jahrzehnte lud eine Bank um die herrliche Platane auf dem Königswinterer Franz-Ittenbach-Platz zum Verweilen ein. Im vorigen Jahr wurde die Bank durch Witterungseinflüsse zerstört. Vor etwa acht Wochen hat die Stadt Königswinter nun eine neue Rundum-Bank um den schön gewachsenen schattigen Baum aufgestellt. Die Anwohner um den Ittenbach-Platz waren so erfreut über diese freundliche Geste der Stadt, daß sie spontan beschlossen, ein Platzfest zu feiern und die Bank einzuweihen. Mit Girlanden, Blumen und Wimpeln wurde die Bank bekränzt und ein selbst gemachtes Schild bewies den Dank der Anwohner gegenüber der Stadt. Bürgermeister Hank und das CDU-Stadtratsmitglied Gerd Klant hatten sich für die neue Sitzbank eingesetzt.
Hank, der zu dem Fest aus terminlichen Gründen nicht erscheinen konnte, dankte in einem Schreiben dafür, daß es noch Einwohner der Stadt gibt, die sich für das bedanken, was die Stadt tut. Er wisse aber auch, schrieb Hank, daß auf der Bank demnächst auch über ihn geschimpft werde. „Das ist eben das Los eines Politikers". Bei Grillspezialitäten und vielerlei Getränken wurde bis in die späte Nacht bei herrlichem Wetter gefeiert, zumal Bürgermeister Hank noch ein 20-Li- ter-Fäßchen Kölsch gestiftet hatte. Für den musikalischen Beihau sorgte das Fanfarenkorps „Drachenfels“.
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