Aufnahme: 1976

Alois Bollig verabschiedet

26 Jahre seit der Gründung des Verkehrsvereins Ittenbach war Alois Bollig Geschäftsführer. Nunmehr verzichtete er auf eine Wiederwahl. Zum Abschied und für seine unermüdlichen Leistungen für den Verein wurde er gebührend geehrt. Vorsitzender Dr. Gerhard Krause überreichte ihm als Geschenk einen Bildband über die Rheinlandschaft mit 170 Stichen. Für Gerda Bollig hatte der Vorsitzende einen Blumenstrauß mitgebracht. Beifall der Mitglieder war ein weiterer Dank für den Einsatz des Scheidenden im Dienste Ittenbachs. „Er hatte die meiste Arbeit im Vorstand", sagte der Vorsitzende in seiner Laudatio.

Über die finanzielle Lage des Vereins berichtete Kassierer Hans-Harald Soyka.

Zum Wahlleiter bestimmte die Versammlung Georg Löbach, seines Zeichens Wehrführer von Ittenbach. Er nahm die einstimmige Entlastung des Vorstandes vor. Einstimmig war auch die Wiederwahl des Vorstandes. Dr. Gerhard Krause übernahm wieder das Amt des 1. Vorsitzenden. Sein Stellvertreter bleibt Josef Giershausen. Den Posten des Schatzmeisters übertrug die Versammlung wieder Hans-Harald Soyka. Neuer Geschäftsführer und somit Nachfolger von Alois Bollig wurde Klaus Steuermann. Beisitzer wurden Dr. Richard Fassbender, Ulrich Klauschke und Bruno Schmitz. Zu Rechnungsprüfern wurden nominiert Harald Blank und Kurth Guthmann.

Seit der Gründung vor 26 Jahren beträgt der Mindestjahresbeitrag sechs Mark. Auch weiterhin will man ihn nicht erhöhen. Georg Löbach appellierte, den Vorstand künftig zwei Jahre im Amt zu lassen. Da dies jedoch einer Satzungsänderung bedarf, soll dieser Vorschlag auf die Tagesordnung der nächstjährigen Versammlung gesetzt werden.

Der Kirmesplatz befindet sich seit einigen Jahren versteckt auf dem Schulhof, so daß die Bevölkerung und die Gäste kaum etwas von der Kirme's merken. Die Bevölkerung wünscht, daß der Kirmesmarkt wieder auf der Kirchstraße abgehalten wird. Der Vorstand wurde beauftragt, entsprechende Schritte zu unternehmen. Ferner soll der Vorstand die Bevölkerung auffordern, regelmäßig die Bürgersteige zu kehren und die Hundereinigungspflicht zu beachten. Auch in diesem Sommer mögen die Bürger, vor deren Häuser die Blumentröge aufgestellt werden, die Blumen regelmäßig gießen.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 14 vom 02.04.1976
Zur Verfügung gestellt von
Paul Winterscheidt
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