Aufnahme: 1942

Erinnerung an ein Ittenbacher Kriegsopfer

Der aus Ittenbach stammende erst 18-jährige Ferdinand Brassel, dessen Eltern Josef und Sophie Brassel entsprechend dem Adreßbuch des Siegkreises von 1940 in der Kirchstr. 51 gewohnt haben, kam im Februar 1942 in den Kämpfen um Kursk in Russland ums Leben. Für ihn wurden am 19. Februar 1942 in der Ittenbacher Pfarrkirche die feierlichen Exequien gehalten.
Auf Wikipedia ist zu erfahren:
"Im Zweiten Weltkrieg wurde Kursk vom 4. November 1941 bis zum 8. Februar 1943 von der Wehrmacht besetzt. Während der Besatzung wurden ca. 3000 Einwohner erschossen, etwa 10.000 wurden als Zwangsarbeiter ins Deutsche Reich verschleppt. Bekannt ist die Schlacht bei Kursk (auch bekannt als Schlacht am Kursker Bogen) im Juli und August 1943, die größte Panzerschlacht in der Geschichte der Kriegsführung.

Im Ort Besedino, 18 km östlich von Kursk, Richtung Woronesch, liegt die deutsche Kriegsgräberstätte Kursk-Besedino als Sammelfriedhof für ca. 26.070 Kriegstote (2009), der am 17. Oktober 2009 eingeweiht wurde. Nach Ende der Umbettungen sollen rund 40.000 Kriegsopfer hier bestattet sein."

Aufschrift auf dem Sterbebild:

Zum christlichen Andenken an den Kanonier Ferdinand Brassel
Freiwilliger in einem Artillerie-Regt. (mot.)

welcher zu Anfang Januar 1942 in den schweren Kämpfen um Kursk sein junges Leben für sein Vaterland hingegeben hat. Er war geboren zu Ittenbach am 19. Mai 1923 als Sohn der Eheleute Josef Brassel und Sophie geb. Franzes.
Ruhig heiteres Wesen, Gewissenhaftigkeit im Berufe, Anhänglichkeit an Eltern und Geschwister zeichneten ihn aus und erwarben ihm die Achtung und Liebe derer, die ihn näher kannten.

Seine tiefbetrübten Eltern und Geschwister sowie die übrigen Angehörigen erbitten für die Seele des lieben Gefallenen die christliche Fürbitte der Priester und Gläubigen im hl. Opfer und Gebet.
Mein Jesus, Barmherzigkeit!
Süßes herz Mariä, sei meine Rettung!

Auf Wiedersehn! so stand in jedem Brief,
Auf jeder Karte, die Du schriebst.
Habt guten Mut, ich komme wieder,
Denn ich stehe ja in Gottes Hut!
Du hattest keinen Feind auf Erden
Und starbst dennoch durch Feindeshand.
0 habe Dank für Deine Liebe und Güte.

Zur Verfügung gestellt von
Guido Schmeichel
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Kriegsopfer
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