Aufnahme: 1945

Als der Krieg das Siebengebirge erreichte

Alliierte treffen auf heftigen Widerstand (Bild aus den Ofenkaulen 1945)

Unter diesen Überschriften berichtet der General-Anzeiger Bonn:
Ab dem 7. März marschierten die Amerikaner zwei Wochen lang durchs Siebengebirge und trafen auf zum Teil heftigen Widerstand. Die Menschen suchten Schutz in Ofenkaulen und Bergwerken.

Mit dem 7. März 1945, als die Amerikaner den Rhein über die noch intakte Ludendorff-Brücke bei Remagen überqueren, erreicht der Krieg, den Nazideutschland zuvor lostrat, endgültig auch die Menschen im Siebengebirge. Bereits am 22. April 1944 hatte ein schwerer Luftangriff Königswinter getroffen. Ziel war vermutlich das Lemmerzwerk. Getroffen wurden jedoch benachbarte Wohnviertel und die Longenburg. Auch das Hotel „Berliner Hof“ in der Altstadt wurde vollständig zerstört. 54 Zivilisten starben.

Bis zum März 1945 häufen sich danach die Angriffe alliierter Jagdbomber, gegen die häufig jugendliche Flakhelfer eingesetzt werden. Mit dem Heranrücken der Front wächst die Gefahr für die Zivilbevölkerung durch den intensiven Beschuss beider Seiten. Nach dem 7. März werden von deutscher Seite noch einmal letzte Reserven aufgeboten, um die Ausweitung des amerikanischen Brückenkopfes zu verhindern.

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Quelle
General-Anzeiger online vom 05.03.2020 General-Anzeiger online
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Kriegszeiten Siebengebirge
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