Aufnahme: 2025

Probleme mit dem Naturschutz - „Ich halte Ranger für unerlässlich im Siebengebirge“

Der General-Anzeiger berichtete:

Niedergetrampelte Querfeldein-Wege, Müll, Hunde ohne Leine: Der Naturschutz im Naturpark Siebengebirge ist vielen Gefahrenherden ausgesetzt. Ranger sollen jetzt überprüfen, ob sich Spaziergänger und Radfahrer an die Regeln im Naturschutzgebiet halten, fordert Hans Peter Lindlar, Vorsitzender des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge (VVS).

Im Interview mit Mario Quadt (GA) sagte der 79-Jährige:

"Ich halte Ranger für unerlässlich im Siebengebirge, weil wir wegen des hohen Besucherdrucks eine Reihe von Problemen mit dem Naturschutz haben. Da ist an erster Stelle das Verlassen der Wege zu nennen, Mountainbiking im Gelände, nicht angeleinte Hunde, Abfall zurückzulassen – das sind nur ein paar der immer wiederkehrenden Ärgernisse. Wir brauchen in der Tat Ranger wie im Nationalpark Eifel. Das müssen Leute sein, die gut erkennbar sind, die sympathisch wirken und nicht in erster Linie als Ordnungskräfte wahrgenommen werden. Sie können nicht nur Knöllchen verteilen, sondern sie haben die Vorbildung, zu erklären, welche Folgen das Fehlverhalten für die Natur hat. Das soll die Leute überzeugen, beim nächsten Mal richtig zu handeln."

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Bildunterschrift: 850 Hektar groß sind die Flächen im Siebengebirge, die der Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS) besitzt. Allerdings sind zwei Drittel davon – 530 Hektar als Wildnisgebiete ausgewiesen.

Quelle
General-Anzeiger Bonn vom 14.03.2025 Zum Artikel im General-Anzeiger online vom 14.03.2025
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