Aufnahme: 2025
Kernbeißer-Pärchen im April auf Futtersuche und im Mai als Familie
Der Kernbeißer ist der größte der hiesigen Finken, darum wird er auch Finkenkönig genannt.
Das Weibchen ist heller und weniger intensiv gefärbt als das Männchen mit seinem zimtfarbenen Kopf. Die Schwungfedern glänzen blau - siehe Bild unten.
Im Prachtkleid ist der auffallend große und schwarz gerahmte Kegelschnabel dunkel graublau gefärbt, im Schlichtkleid hornfaben. Damit kann dieser Fink auch hartschalige Samen und Obstkerne knacken.
Eine weitere sehr schöne Aufnahme des Männchens mit seinem farbintensiven Rücken und mehr Infos im Museum finden Sie - siehe 1. Link unten.
Bild unten: Die Eltern kümmern sich noch recht lange um die Brut. Der Kopf des Jungvogels (Bildmitte) ist deutlich heller als der zimtfarbene Scheitel des Vaters (inks) und auch als der Kopf der Mutter.
"Nach dem Schlüpfen verbringen die jungen Kernbeißer etwa 11 bis 14 Tage im Nest, bevor sie als Ästlinge ihre ersten Flugversuche unternehmen. Die elterliche Fütterung und Pflege erstreckt sich über mehrere Wochen, bis die Jungvögel selbstständig genug sind, um auf eigenen Flügeln wegzufliegen. Die Familien bleiben bis August zusammen, um gemeinsam ihre Umgebung zu erkunden und schließlich neue Brutgebiete zu besiedeln."
Mehr Infos auf heimische-voegel.de - siehe 2. Link unten
Etwas zu ergänzen?
Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.