Aufnahme: 2025
Im Siebengebirge leben laut einer BUND-Untersuchung mehr Wildkatzen als bislang angenommen
Der General-Anzeiger berichtete:
Durch das Siebengebirge schleichen mehr Wildkatzen als bisher gedacht. Das hat eine aktuelle Untersuchung des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ergeben. Demnach konnten mindestens 25 Wildkatzen in der Region nachgewiesen werden, darunter 21 Männchen, im Fachjargon nicht etwa Kater, sondern Kuder genannt, drei Weibchen sowie ein weiteres Tier mit unbekanntem Geschlecht. Hintergrund der Untersuchung ist, dass der BUND gemeinsam mit dem Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft im Zuge des Projekts „Wildkatzenwälder von morgen" mehrere Maßnahmen zum Schutz der Wildkatze im Siebengebirge umsetzt. „Danach war es uns wichtig, wissenschaftlich zu überprüfen, ob und wie viele Tiere davon profitieren“, erklärt Katharina Stenglein, Projektkoordinatorin des BUND NRW. Und offensichtlich profitieren sie: „Das Ergebnis übertrifft unsere Erwartungen, der Lebensraum ist attraktiv für die Wildkatze."
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Foto: Wildkatzen-Pärchen, Ausstellung des VVS im Forsthaus Lohrberg (Foto: A. Hirzel)
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