Aufnahme: 2024

Warum sich ein Förster Sorgen um den Wald der Zukunft im Siebengebirge macht

Der General-Anzeiger berichtete:

Der Wald im Siebengebirge ist verwundet. An manchen Stellen hat der Klimawandel so sehr zugeschlagen, dass unklar ist, ob es noch Heilung gibt. Orkan Kyrill hat 2007 Millionen von Bäumen in NRW vernichtet, doch er gibt auch eine Perspektive. Förster Marc Redemann erläutert, warum.

Mit bis zu 225 Stundenkilometern zieht am 18. und 19. Januar 2007 Orkan Kyrill über das Land. Etwa 25 Millionen Bäume fallen alleine in Nordrhein-Westfalen. Bergrücken werden kahl gefegt, Schneisen geschlagen. Auch im Siebengebirge fallen Bäume. Doch das Siebengebirge kommt glimpflich davon... „Wir haben heute eigentlich eine viel schlimmere Situation. Wie die Fichte flächenmäßig hier abgestorben ist in den vergangenen vier, fünf Jahren, das ist überhaupt nicht mit Kyrill zu vergleichen. Das ist viel, viel mehr“, sagt der Revierförster mit Blick auf die teils große Hitze und Trockenheit in den vergangenen Jahren.

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Bilduterschrift: Revierförster Marc Redemann, zuständig für Wald vom Verschönerungsverein Siebengebirge, inmitten einer Fläche, die von Orkan Kyrill betroffen war. Die Fichten sind weg, heute wachsen dort verschiedene Baum- und Pflanzenarten.

Quelle
General-Anzeiger Bonn vom 14.07.2024 Zum Artikel im General-Anzeiger online vom 14.07.2024
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