Aufnahme: 2023
Der Frühling bahnt sich durch Nebel und Schneewolken seinen Weg
Schon seit vielen Wochen sind die Trompeten in der Luft überm Siebengebirge zu hören. Nach einer Pause mit frostigen Tagen und Nächten mit Südwind ziehen die Glücksvögel mit dem Nordwind wieder aus ihren Winterquartieren in Frankreich und Spanien in ihre Brutgebiete zurück und künden trotz Schneedecke im März den Frühling an. Ab und an, wenn sie die Höhen des Siebengebirges hinter sich gelassen haben, kreisen die Zugvögel in der Luft umeinander, um sich zu orientieren und dann im gewohnter Keil-Formation mit energiesparendem Schleppzug weiterzufliegen. Die stärksten Tiere werden zu Leitvögeln und wechseln sich in dieser Pole-Position ab bzw. machen sich wohl auch Konkurrenz. Mehr dazu auf planet-wissen.de - siehe 1. Link unten
Zugegeben, das Foto vom strahlend blauen Himmel stammt nicht aus dem Siebengebirge, sondern entstand am sonnigen Rosenmontag auf der Ruine Hammerstein am Mittelrhein.
"In Skandinavien (Norwegen, Schweden, teilweise Finnland), Mitteleuropa (Deutschland, Polen, Tschechische Republik) sowie im Baltikum (Litauen, Lettland, westliches Estland) brütende Kraniche nutzen den westeuropäischen Zugweg, der nach Zwischenstopps in Deutschland zu Winterquartieren in Frankreich und Spanien führt... Über Deutschland ziehen ausschließlich Vögel des westeuropäischen Zugweges. Dennoch haben sich je nach Brutherkunft und Wahl der Zwischenrastgebiete verschiedene Zugkorridore herausgebildet, die auf dem Weg von oder zu den Überwinterungsgebieten genutzt werden", liest man auf kranich.de - siehe 2. Link unten.
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