Aufnahme: 2023
Amerikanische Kiefernwanze
Diese mit anderthalb bis 2 cm Länge recht große Wanze mit langen Fühlern ist 1999 erstmal in Nordeuropa, erst 2006 erstmals in Deutschland nachgewiesen worden und hat sich inzwischen in Europa ausgebreitet. Ihre verbreiterten Hinterbeine unterscheiden die Wanze eindeutig von europäischen Wanzenarten. Das harmlose Insekt ist, wie der Name sagt, "an Kiefern gebunden, von denen sowohl in Europa als auch in Nordamerika mehrere Arten vorkommen. Sie ernährt sich nach Wanzenart saugend von Blüten, jungen Trieben und Samen der Nadelbäume. Bisweilen kann ein starkes Vorkommen der Wanze die Samenproduktion befallenener Bäume messbar beeinträchtigen", so erfährt man beim Nabu online - siehe Link unten.
Das Ende August ausgewachsene Insekt, das gut fliegen kann, sucht zum Überwintern gern wärmere Räume in Häusern auf, von wo sich das Weibchen im Mai/Juni zur Eiablage auif die Suche nach den Wirtsbäumen macht. Dieses Exemplar ließ sich nach der Winterpause in der Maisonne in Ittenbach fotografieren.
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