Aufnahme: 2023

Raupen von Gespinstmotte

spinnen einen "seidigen Schleier" um Äste und Zweige von Traubenkirschen, Pappeln oder Weiden und, wie hier auf dem Foto aus unserer Gegend, an Pfaffenhütchen, um sich so vor Fressfeinden und Witterungseinflüssen zu schützen. Die Raupen ernähren sich von den Blättern. An Obstbäumen sind die gefräßigen Tiere nicht gern gesehen und werden oft frühzeitig abgelesen. Kahlgefressene Büsche und Sträucher erholen sich schnell wieder von dem "Kahlfraß" der vollkommen ungefährlichen Raupen, die sich in Fäden vom Gespinst herunterlassen können (siehe Foto unten), um sich zu verpuppen und im Juli in weiße Falter mit schwarzen Punkten verwandeln. Die Gespinstmotten haben viele natürliche Feinden, u.a. auch Schlupfwespen. "Laut Pflanzenschutzdienst Bonn fördert insbesondere der Klimawandel dieses alljährliche massenhafte Auftreten der Gespinstmotten", ist auf der NABU-Homepage nachzulesen - siehe 1. Link unten.

Verwechselt werden die ungefährlichen Gespinstmotten bisweilen mit den Eichenprozessionsspinnern, wie der General-Anzeiger aktuell berichtet - siehe 2. Link unten

Das Foto unten aus dem Jahr 2021 wurde an der Ahr aufgenommen.

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