Aufnahme: 2022

Trauer-Rosenkäfer, der noch gar nicht so lange in unserer Region vorkommt

Als Rosenkäfer kennen wir vor allem die glänzend grünen und auffallend behaarten Käfer.

"Durch die Klimaerwärmung – besonders die Winter sind wärmer geworden – wandern Tiere nach Norden. Individuen, die in früheren Jahren und Jahrzehnten bei uns nicht zu sehen waren, erobern sich neue Lebensräume. Ein solcher Käfer ist Oxythyrea funesta, der Trauer-Rosenkäfer", so ist auf der Homepage vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (llh.hessen.de) zu lesen. "Der Lebensraum war bisher in Nordafrika und dem restlichen Mittelmeerraum und nördlich bis in warme Gebiete Süddeutschland bis zum Oberrhein, Rhein-Main-Gebiet, Rheinland-Pfalz." Er fliegt von Mai bis in den Juli, manchmal auch bis in den September.

Hier sitzt der Käfer mit seinen 2 mal 3 weißen Punkten auf dem Halsschild an einer Margeritenblüte auf der blütenreichen Wiese des Regenrückhaltebeckens in Döttscheid, ein typischer Lebensraum für den Käfer, der vor allem auf Blüten von Korbblütern und Doldengewächse lebt.

Weiter heißt es auf llh.hessen.de: "Der Käfer und seine Larve haben nicht das Potenzial, um als Pflanzenschädling eingestuft zu werden! Im Gegenteil, in der Roten Liste (Deutschland) wird die Art mit RL2 (stark gefährdet) geführt. Sollte der Käfer in Ihrem Garten auftauchen, gewähren Sie Gastrecht und bewähren Sie sich als gute Gastgeber!"

Weitere Infos - siehe die beiden Links unten

Räume & Galerien
Natur im Siebengebirge Siebengebirge
Aufrufe
279

Etwas zu ergänzen?

Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.