Aufnahme: 2021

Hänfling-Männchen

Der ca. 14 cm große und 15 bis 20 g schwere Fink ist in der Prachtzeit an seiner karminroten Brust, der er auch den Namen "Bluthänfling" verdankt, gut erkennbar.

Wie beim unscheinbareren Weibchen, dessen Brust hellbräunlich gestreift ist, ist die Oberseite kastanienbraun, der dunkle Schwanz weiß gebändert und der Kopf graubraun. Während der Brutzeit mit ein bis zwei Bruten pro Jahr leben die Pärchen monogam.

Hänflinge leben v.a. in Busch- und Heckenlandschaften und ernähren sich von Wildkräuter- und Wildblumensämereien, die sie an den Pflanzen auszupfen, und von Baumsamen, den sie vom Boden aufpicken. Dieses Männchen lässt sich auf einem Brombeerzweig über dem Nest in einer Ittenbacher Gartenhecke laut mit seinem trillernd-pfeifenden Gesang vernehmen.

International gelten die Hänflinge nicht als gefährdet, ihr Bestand bei uns ist allerdings wegen abnehmender Ackerränder und Feldraine mit entsprechendem Wildkräuterbewuchs rückläufig.

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