Aufnahme: 2016
Die Riesenschnake sticht nicht
"Schnaken haben ein Problem – und zwar ein Mundartproblem. Denn in einigen Regionen Deutschlands, insbesondere in Süddeutschland, wird ihr Name für die weitaus unbeliebteren Artgenossen – die Stechmücken (Culicidae) – verwendet. Und dann gibt es wiederum Gegenden, in denen die Schnake auch Schneider genannt, oder die Stubenfliege als Mücke bezeichnet wird. Das kann schnell verwirren", liest man auf www.zecken- und insektenstiche.de.
Die Schnaken aus der Familie der Zweiflügler sind harmlos und stechen nicht. Sie "spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie sowohl als Larven wie auch als erwachsene Insekten als Nahrung für beispielsweise Vögel, Amphibien, Spinnen und Fledermäuse dienen. Ihre Larven, die im Boden leben, helfen bei der Zersetzung organischer Materialien und lockern die Erde auf, was die Bodenqualität verbessert", heißt es dort, und man erfährt, wie man die Insekten mit ihren oft verwirrenden Bezeichnungen unterscheiden kann - siehe 1. Link unten
Von den weltweit über 4000 Arten kommen in Deutschland ca. 140 Arten vor.
"Die Tiere erreichen eine Körperlänge von bis zu 40 Millimetern, bei einer Spannweite von 33 bis 65 Millimetern und sind damit die größten der in Mitteleuropa heimischen Schnaken. Ihre Beine sind darüber hinaus fast doppelt so lang wie der Körper. Die Flügel weisen am Vorderrand drei scharf abgegrenzte, etwa dreieckige, braune Flecken auf", heißt es auf wikipedia.de - siehe 2. Link unten
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