Aufnahme: 2013

Blitzschnelle Hornissen-Attacke

bei der die Wespe auf der Blüte vom Wasserdost am Ölberg-Steinbruch keine Chance hatte.
Mit ihren ca. 3,5 bis 4 cm (Weibchen) ist sie die größte Falten-Wespe Europas. Die Hornissen gehören zu den gesetzlich geschützten Arten, sie dürfen nicht getötet, ihr Nest nicht zerstört werden.

Viele Insekten, darunter auch die uns oft lästigen Bremsen, Wadenstecher, Fliegen, gehören zum Beutespektrum der Hornissen.
Weit verbreitet ist der Irrglaube: "Sieben Hornissenstiche töten ein Pferd, drei einen Menschen." Stechen können nur die Weibchen. Ihr Stich geht tiefer und ist schmerzhafter als der Stich von Bienen und Wespen, aber er ist - allen Gerüchten zum Trotz - nicht gefährlicher.
Weitere Infos auf www.natur-lexikon.de - siehe Link unten
"Stiche können durch richtiges Verhalten fast immer vermieden werden. Es ist ein leider weit verbreitetes Vorurteil, dass Bienen, Wespen und Hornissen "unmotiviert und ohne Provokation angreifen" würden. Abseits des heimischen Nestes reagieren diese Tiere auf eine Bedrohung aber stets zuerst einmal mit Flucht. Erst wenn ihnen dieser Ausweg verwehrt bleibt, wird als letztes Mittel der Stachel eingesetzt. Der Stachel dient also der reinen Selbstverteidigung. Eine Biene, Wespe oder Hornisse wird folglich erst stechen, wenn sie festgehalten, eingeklemmt oder gedrückt wird. Man mache es sich daher zur Regel, niemals nach diesen Tieren zu schlagen oder zu greifen", so die Infos auf www.hornissenschutz.de - siehe Link unten

Eine Hornisse macht eine kurze Trinkpause auf einem kleinen Tümpel.

Räume & Galerien
Natur im Siebengebirge Siebengebirge
Aufrufe
656

Etwas zu ergänzen?

Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.