Der VVS hat sich für Vogelschutz eingesetzt

Aufnahme: 1936

Der VVS hat sich für Vogelschutz eingesetzt

und festgestellt, welche Vogelarten es gab.

Der General-Anzeiger für Bonn und Umgegend berichtete am 15. Juni 1936 unter den Überschriften:

Schutz den sieben Bergen am Rhein

Aus dem Geschäftsbericht des Verschönerungs-Vereins für das Siebengebirge

Schutz der Vogelwelt

Die vom VVS. in großer Anzahl hergestellten, und mit einem Gemisch von Samen und Talg gefüllten Futterbolzen, haben sich durchaus bewährt. Es wurden an einzelnen Vogelarten festgestellt: Zaunkönig, Schwarzdrossel, Misteldrossel, Stare, Fichtenkreuzschnabel, Dompfaff, Grasmücke, Kuckuck, Waldschnepfe, Sperber, Mäusebussard, Wildtaube, Eichelhäher, Hühnerhabicht, Fliegenschnäpper, Buchfink, Goldammer, Grauammer, Rotkehlchen, Kleiber, Baumläufer und zahlreiche Meisenarten. Im Annatal ist der Specht besonders häufig anzutreffen. Der seltene Schwarzspecht hat sich in der Gegend von Geisberg vermehrt. Auch Buntspechte wurden beobachtet.

Am 5. Juni 1939 stand in der Zeitung:

Schutz der Vogelwelt

Wie alljährlich, wurden auch im November 1938 die aufgehängten Nistkästen abgenommen, gesäubert und im ganzen Forstrevier wieder an geigneten Stellen angebracht. Sie waren zum größten Teil bewohnt gewesen, u. a. auch von Spechten, und nicht uninteressant ist es, daß in einigen Kästen auch der Siebenschläfer Wohnung genommen hatte. Die nach alter Methode durchgeführte Winterfütterung hat sich auch in diesem Winter bewährt.

Quelle
Generalanzeiger für Bonn und Umgegend vom 15.06.1936
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