Aufnahme: 1861 (Foto von 2009)
Wegekreuz zum Gedenken an Johann Hammelrath
das am Weg von der Margarethenhöhe zum Einkehrhäuschen steht und an den königlichen Revierförster a.D. und "Ritter des Rothen Adlerordens" erinnert. Er war am 10.09.1790 in Bad Honnef geboren worden und hatte am 13.05.1821 in Oberkassel die aus Niederdollendorf stammende Maria Gertrud Müller standesamtlich geheiratet. Die beiden wohnten in Ittenbach im Stöckerhof, der Wohnung und Försterhaus war. Johann Hammelrath war zuständig für den Heisterbacher Forstdistrikt, zu dem auch der Ölberg gehörte. Sein Vater war seinerzeit löwenbergischer Amtsjäger gewesen (Theo Hardenberg, Streiflichter aus dem Siebengebirge, 1986, S. 182).
Das Kreuz steht an der Stelle, wo Johann Hammelrath im Jahre 1861 beim Entladen seines Gewehres unglücklich zu Tode gekommen war.
Die Originalinschrift des Kreuzes lautet:
"Mein Herr, hilf mir Einsamen, der außer Dir keinen Helfer hat.
Johann Hammelrath, Ritter des Rothen Adlerordens, geb. 1790, welcher durch unvermutetes Entladen seiner Jagdflinte am 6. Nov. 1867 hier seinen Tod fand."
Der Rote Adlerorden war (nach Wikipedia) der zweithöchste Ritter-Orden (nach dem schwarzen Orden) im preußischen Staat, der vom preußischen König verliehen wurde.
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