Aufnahme: 1925 (ca.)
Transportable Verkaufsbude auf der Margarethenhöhe
Am Aufgang zum Ölberg (links im Bild) befand sich damals die Autobus-Haltstelle. Schräg gegenüber hatte Paul Hubert Bachem, der Enkel von Carl Josef Bachem, der den Margarethenhof (das heutige Margarethenkreuz) 1844 erworben hatte, 1910 diese Verkaufsbude errichten lassen: als "transportable Verkaufs- und Wartehalle" für die Fahrgäste und zur Gepäckaufbewahrung der "Gebirgsgäste", für die ihm - allerdings ohne polizeiliche Genehmigung für die Errichtung der Bude - die Konzession zum Ausschank alkoholfreier Getränke erteilt worden war. 15 Jahre später, im Jahr 1925, wurde er auf Antrag des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge aufgefordert, diese Bude zu entfernen und sie gegebenenfalls an einem anderen Platz aufzustellen, an dem sie nicht so "verunstaltend" wirkte (Konzessionsakten im Archiv des Rhein-Sieg-Kreises). Dem folgte eine langwierige Auseinandersetzung, bis Paul Hubert Bachem 1930 eine genehmigte Verkaufshalle im Obstgarten neben dem Hotel errichtete - siehe Lageplan/Link unten.
Das steinerne Margarethenkreuz im Vordergrund wurde im Zuge des späteren Ausbaus der L 331 etwa 70 m zurückversetzt an den Waldrand (, von wo es 2007 aus Sicherungsgründen an den jetzigen Standort versetzt werden musste.)
Mehr zum Margarethenkreuz - siehe Link unten
Etwas zu ergänzen?
Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.