Montagstreff der Senioren / Chronik 2024-2025

Abgebildete Personen

Aufnahme: 2026

Montagstreff der Senioren / Chronik 2024-2025

21. 10. 2024
Die alljährliche Hauptversammlung fand am 21. Oktober 2024 statt. Wolfgang Hilger erster Vorsitzender vom Montagstreff eröffnete die Versammlung pünktlich um 15 Uhr im vollbesetzten Raum. Zu Beginn gedachten wir der verstorbenen Freunde des vergangenen Jahres, die den Montagstreff nicht mehr besuchen können. Pfarrer Alexander Wimmershoff sprach zum Gedenken der Verstorbenen mit uns ein Vaterunser. Die neuen Mitglieder im Montagstreff wurden an diesem Tag offiziell begrüßt und willkommen geheißen. Eine Zusammenfassung der Aktivitäten der Jahre 2023/24 des Montagstreffs wurde von Peter Kintscher aufgezeichnet und vorgetragen. Holger Frahm, unser “Finanzminister“, gab uns einen ausführlichen Bericht über das Soll und Haben des Montagstreffs. Die Kassenbilanz ist recht positiv ausgefallen. Die Kontrolle wurde von Reiner Hermes durchgeführt und hat kein negatives Ergebnis gebracht. Dank tatkräftiger Unterstützung aller Mitglieder im Montagstreff können wir beruhigt und voller Zuversicht in das Jahr 2025 blicken.
28. 10. 2024
Der Monat Oktober geht seinem Ende entgegen und überall finden Oktoberfeste statt. Auch im Montagstreff wird alljährlich im Oktober ein Erntedankfest gefeiert. Um dem Fest den richtigen Rahmen zu geben, wurde unser Saal auf bayrisch in blau und weiß geschmückt. Um den guten Ruf des Montagstreffs zu erhalten und noch zu verbessern, haben wir auch noch Gäste eingeladen. Zum bayrischen Ambiente gehört natürlich auch bayrisches Bier sowie Leberkäs und Bretzel. Mit der Wahl von bayerischem Bier und Bretzel haben wir eine gute Entscheidung getroffen. Die Stimmung war bis zum Ende der Feier sehr gut, und alle freuten sich auf die Wiederholung im nächsten Jahr.

05. 11. 2024
Kann sich heute noch jemand vorstellen, einen Abend ohne Fernsehen zu verbringen, wohl kaum. Wie begann das Fernsehen? In den 50 er Jahren gab es nur das erste Programm, genannt ARD. Dann kam das Zweite Programm, das ZDF. Bruno Lemke hat dafür gesorgt, dass wir vom Montagstreff und Gäste das ZDF in Mainz-Lerchenberg besuchen konnten. Aufgeteilt in 2 Gruppen ging es durch die heiligen Hallen. Die eigentliche Fernseharbeit beginnt wohl erst zu späterer Stunde, denn es war absolute Ruhe im Gebäude. So konnten wir auch mal einen Blick in die Aufnahmestudios werfen, was während einer Sendung natürlich nicht möglich ist. In den „Fernsehgarten“ im Sommer, eine beliebte Sendung, konnten wir auch einen Blick werfen, die Monteure waren mit dem Abbau der Anlage bereits beschäftigt, da es langsam auf die Winterzeit zuging. Den Schluss des ZDF Besuches machte das Mittagsessen in der ZDF Kantine, das im Fahrtpreis von 50 Euro inbegriffen war. Um dem Tag einen gebührenden Abschluss zu geben, fuhren wir noch nach Dittelsheim zum Weingut der Familie Spies, wo wir an einer erlesenen Weinprobe teilnehmen konnten. So mancher unserer Reisegruppe versorgte sich mit einem edlen Tropfen, den die Familie Spies zu bieten haben.
11. 11. 2024
Heute haben wir ein Thema, das jedem Verkehrsteilnehmer widerfahren kann.
Das Thema lautet: Verkehrsunfall: was nun? Gut wenn man jemanden zur Hand hat, der einem dann helfen kann. Peter Biwer, der sich in den Dingen auskennt, hat sich die Mühe gemacht, uns gute und nützliche Hinweise zu geben, wie man sich in einem solchen Fall verhalten sollte.
18. 11. 2024
Fell, Wolle, Leder: alle drei Artikel sind die Kleider der Tiere, die uns Werner Remlinger heute in Wort und Bild vorstellte. Wie viele Tiere mussten aus diesem Grund ihre Haut zu Markte tragen. Es wäre aber auch schade, wenn ein so schönes Fell eines natürlich gestorbenen Tieres einfach vernichtet worden wäre. Wen wundert es dann, wenn manche Menschen auf die Idee kommen und daraus ein lohnendes Geschäft zu machen. Außerdem schmücken sich Frauen gerne mit solch edlen Stücken.
25. 11. 2024
„Rüstwagen“: unter diesem Namen versteckt sich ein Feuerwehrwagen der Extraklasse. Wir vom Montagstreff hatten heute mal die Gelegenheit, dank Bernd Giershausen dieses Fahrzeug der Ittenbacher Feuerwehr etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Hier noch eine kleine Erklärung zum Rüstwagen. Ein Rüstwagen ist ein Spezialfahrzeug der Feuerwehr, das bei der technischen Hilfeleistung eingesetzt wird. Dazu steht den Männern der Feuerwehr umfangreiches Werkzeug und Spezialgerät zur Verfügung.
02. 12. 2024
Nikolaus Feier. Jeder Verein hat einen Vorsitzenden und einen, der ihn vertritt im Falle einer Verhinderung. Wenn in unseren Breiten die Nikolausfeier angesagt ist, dann sind die Temperaturen des Tages meist nicht mehr nicht weit über Null Grad. Kein Wunder, dass es Menschen gibt, die es um diese Zeit in die Sonne zieht. So auch Wolfgang Hilger und Frau. Gut, dass wir Bernd Giershausen haben, der den ersten Vorsitzenden bestens vertritt. So auch bei der diesjährigen Nikolausfeier. Wir stimmten ein Lied für den Nikolaus an, und tatsächlich erschien er auch. Mit Hirtenstab und goldenem Buch, es war ein Traum, ihn anzusehen. In seinem goldenen Buch fanden sich lobende Worte für Mitglieder vom Montagstreff, denen es Spaß macht, sich für den Verein einzusetzen.
09. 12. 2024
Karl Heinz Rohde, langjähriger Mitarbeiter der NATO in Brüssel (die Abkürzung für Nato ist auf Deutsch „Nord Atlantik Pakt Organisation“). K.-H. Rohde erklärte uns den Sinn der Nato. Die Nato ist ein Verteidigungsbündnis von 32 europäischen und nordamerikanischen Mitgliedsstaaten, das dem gemeinsamen Schutz dienen soll. Der Gegenpol der Nato war der Warschauer Pakt. Diese Organisationen befinden sich auf politischem Wege in einem ständigen Wandel.
16. 12. 2024
Das Jahr 2024 geht unaufhaltsam zu Ende. Gut, dass man Ereignisse in Bild und Ton festhalten kann. Von diesem System wird im Montagstreff reichlich Gebrauch gemacht. Bernd Giershausen hat uns auf diese Weise die letzten drei Jahre in Wort und Bild wieder in Erinnerung gebracht.
23. 12. 2024
Weihnachtsfeier im Montagstreff. Ein Jahresabschluss ohne Weihnachtsfeier im Montagstreff ist nicht vorstellbar. Dazu werden beizeiten natürlich schon Vorbereitungen getroffen, die dann auf einige Freiwillige verteilt werden. Wenn es dann so weit ist, finden sich aber immer Kollegen ein, die dann Hand anlegen und unseren Raum in den entsprechenden Weihnachtsglanz bringen. Was eigentlich bei der Weihnachtsfeier neu war, Edgar Zens hat unseren Gesang von Weihnachtsliedern auf dem Klavier unterstützt. Bei Kaffee und Kuchen und einigen Geschichten zur Weihnachtszeit ist die Feierstunde viel zu schnell vergangen. Mit vielen guten Wünschen untereinander für die Weihnachtszeit sowie für das neue Jahr wurde die Feierstunde beendet aber auch das Jahr 2024 ging damit für den Montagstreff zu Ende.
06. 01. 2025
Ein neues Jahr hat uns wieder. Alle Freunde sind im Montagstreff wieder erschienen. Es geht auch gleich wieder richtig los. Es ist ein kleiner Ausflug nach Niederdollendorf zur Kirche geplant. In dieser Kirche wird alljährlich ein Segelschiff aufgebaut das eine enge Beziehung mit Vater Rhein hatte. Über die näheren Beziehungen zwischen Schiff und Fluss ist uns leider nichts bekannt. Auch besichtigten wir die Krippe in der Oberdollendorfer Kirche.
13. 01. 2025
Musik gehört zum Leben und das seit uralten Zeiten. Die Geschmäcker auf diesem Gebiet sind natürlich auch sehr verschieden. Anno Schoroth machte uns das heute mal wieder klar, er zeigte uns ein Video in dem so einige Songs zu sehen und zu hören waren, die einem durchaus bekannt waren.
20. 01. 2025
Separatisten im Siebengebirge. Recherchen zur Rheinischen Republik und das Ende in Aegidienberg. Ein Bericht von Herrn Gerd Paschke und Reiner Hermes. Diese zwei Herren berichteten uns, wie es mit den Separatisten in Aegidienberg zuging. „Separatismus“- 20 Jahre in Aachen. In den Jahren 1933 und 1945. Die Separatisten wollten an die Macht und wurden von Frankreich und Belgien unterstützt.
Die Bürgerwehr, die Nazis haben sie Helden genannt. Separatisten wurden von den Nazis nicht verfolgt. Reiner Hermes brachte die Zeit um 1923, als die Separatisten ihr Unwesen hier Siebengebirge trieben, wieder in Erinnerung. Das Wort Separatisten, der Begriff kommt vom lateinischen Wort „Separare“ (trennen) her.
Der Begriff Rheinische Republik steht für den kurzzeitigen Versuch einer Staatsgründung unter separatistischer Führung des Jahres 1923. Auch im Siebengebirge, wohl im Besonderen das Gebiet um Aegidienberg, haben sie ihr Unwesen getrieben. Peter Staffel trat ihnen als 18 jähriger in Hövel entgegen und musste seinen Mut mit dem Leben bezahlen. Aus Dank für seinen Einsatz richtete man ihm in Hühnerberg einen Gedenkplatz ein.
27. 01. 2025
ALBULA und BERNINAZÜGE, zwei Panoramazüge in einer Reise. Ein besonderes Erlebnis für Eisenbahnfreunde war der Vortrag mit einem ganz tollen Videofilm über die Albula Bahn und die Bernina Bahn in der Schweiz, die uns Bernd Giershausen heute gezeigt hat. Mit Freunden ist er in der Schweiz mehrere Wochen gewesen und hat Fahrten mit den berühmten Zügen gemacht. Die Rhätische Bahn AG ist ein Eisenbahnverkehrsunternehmen und eine Infrastrukturbetreiberin in der Schweiz. Die Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Chur. Sie betreibt die schönsten Züge die jedes Jahr viele Bahntouristen in die Schweiz lockt um eine Fahrt mit den berühmten Zügen zu genießen. Die bekanntesten Züge sind die Albulabahn und die Berninabahn die uns Bernd Giershausen in einem Video heute vorstellte.
03. 02. 2025
Am heutigen Tag unterstützte Wolfgang Hilger Herrn Rainer Strothmann, leitender Mitarbeiter der Firma Bahlsen Keks in Hannover. Herr Strothmann kam zu uns in den Montagstreff, um uns die Produkte der Firma Bahlsen Keks vor zu stellen. Die Firma Bahlsen ist mit ihrer Keksfabrikation weltbekannt und produziert europaweit, wenn nicht gar weltweit. Bahlsen produzierte im Jahr 2020 ca. 130.000 Tonnen Gebäck. Produziert wird in 3 deutschen und in 2 polnischen Städten. Eine wechselvolle Geschichte begleitete die Keksfabrik durch die Jahre. Gründungsjahr der Firma war wohl das Jahr 1889 mit 10 Mitarbeitern. Auf der Nahrungsmittel-Ausstellung in Brüssel erhielt die Firma Bahlsen 1993 eine Goldmedaille. 1913 beschäftigte die Firma 1.700 Mitarbeiter. 2011 wurde das Werk in Barsinghausen nach umfangreichem Umbau, von der Zeitschrift „Produktion“ zur Fabrik des Jahres 2011 gekürt.
10. 02. 2025
Gemütlich Runde im Pfarrheim. Am 30. 09. 2024 konnte der Montagstreff sein 40 jähriges Bestehen feiern. Das haben wir auch getan. Dazu konnten wir einige prominente Gäste wie unseren damaligen Bürgermeister Lutz Wagner, den Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster, den Landtagsabgeordneten Jonathan Grunwald und auch unsere Pfarrer Herrn Markus Hoitz und Herrn Alexander Wimmershoff begrüßen. Einige Mitglieder vom Montagstreff die sich in besonderem Maße um den Montagstreff verdient gemacht haben, wurden vom ersten Vorsitzenden Wolfgang Hilger mit lobenden Worten und mit kleinen Geschenken bedacht. Nicht zu vergessen war das gute Menü das zur Feier des Tages serviert wurde. Damit dieser Tag nicht so schnell in Vergessenheit gerät, wurde von Dieter Ueding ein Video erstellt. Es tat richtig gut, die Feier durch dieses Video noch mal in Erinnerung zu rufen.
17. 02. 2025
Dieter Ueding, unser „Haus und Hof Videospezialist“ zeigte uns heute einen Film, den er zur Karnevalsfeier vom Montagstreff im Jahre 2024 aufgenommen hat.
24. 02. 2025
Und wieder hat uns die fünfte Jahreszeit fest im Griff. Unser Sitzungspräsident war wie schon seit einigen Jahren unser erster Vorsitzende Wolfgang Hilger. Heute Vormittag haben sich einige Freunde vom Montagstreff im Pfarrheim eingefunden, und haben dem Saal für die Feier am Nachmittag den richtigen Anstrich gegeben. Punkt 14 Uhr ging das Spektakel auch los. 3 Stunden lang wurde für Ramba Zamba gesorgt. 4 Frauen die uns unterstützten sorgten mit Getränkenachschub dafür dass die Stimmung nicht nachließ. Auch am Schluss der Feier sorgten alle gemeinsam dafür dass der Saal hinterher so ordentlich aussah, wie wir ihn vorgefunden haben.
03. 03. 2025
Rosen Montag heute feiert der Montagstreff mit der Bevölkerung auf der Straße.
10. 03. 2025
Sicherheitseinrichtungen in Zügen. Ein Vortrag von Walter Jonas über ICE Züge. Der Intercity-Express (ICE) ist eine Zuggattung der Deutschen Bahn (DB). Walter Jonas, Fachmann für Sicherheit und Brandbekämpfung, hat wieder einmal den Weg zum Montagstreff ins Pfarrheim gefunden. Er ist immer ein willkommener Gast in unseren Reihen. Er hat uns über die Sicherheitsmaßnahmen der ICE Strecke von Köln nach Frankfurt am Main einen hoch interessanten Bericht gegeben. Die vielfältigen Sicherheitsmaßnahmen beruhen im besonderen Maße für eventuelle Unfälle in den vielen Tunneln, die durchfahren werden müssen. Trotz hoher Sicherheitsmaßnahmen kann es durchaus zu Unfällen kommen. So ist es z.B. vorgekommen, dass sich eine Schafherde in einen Tunnel befunden hat und einen ganzen Zug zum Entgleisen gebracht hat. Ebenso kann Feuer am oder im Zug ausbrechen, was in einem Tunnel besonders dramatisch sein kann. Zum Glück ist nach Mitteilung von Walter Jonas für alle Fälle sehr gut vorgesorgt.
18. 03. 2025
Heute war der Tag, an dem es im vollbesetzten Bus und bei schönstem Sonnenschein in die alte Kaiserstadt Aachen ging. Im Jahre 1890 überschritt Aachen erstmals die Einwohnerzahl 100 000 und ist seit dem die westlichste deutsche Großstadt. Die Niederlande und Belgien liegen fast vor der Haustüre. Einen kleinen Abstecher haben wir per Bus in die Niederlande zu einem Waldkaffee gemacht. Eine Dame hat uns durch Aachen geführt, und mit den nötigen Zahlen der Geschichte von Aachen gefüttert. Neben der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) verfügt Aachen neben weiteren Hochschulen über eine der größten technischen Universitäten Europas. Beim Besuch von Aachen ist ein absolutes Muss der Dom, in dem Karl der Große zum deutschen Kaiser gekrönt wurde. Schon zu Lebzeiten wurde Karl der Große Pater Europas (Vater Europa) genannt. Seit 1950 wird hier alljährlich der internationale Karlspreis an verdiente Politiker verliehen. Nicht zu vergessen sind die weltweit bekannten Aachener Printen.
24. 03. 2025
Der ehemalige Bürger von Berghausen, Klaus Ridder war heute mal wieder zu Gast im Montagstreff. Er hat uns mit einem Referat unter dem Titel „Die Niederlande einmal anders“ unterhalten. Die Niederlande, im Volksmund meist als Holland genannt und bekannt. Zur Urlaubszeit besonders, sieht man sie auf den deutschen Autobahnen mit PKW und Wohnwagen. Klaus Ridder bestätigte nochmals, dass in Holland die Radfahrer die absolute Vorfahrt haben. Der Käse ist die absolute Nr. 1 in der Nahrung der Menschen in Holland. Was bei der Vielzahl der Kühe ja auch kein Wunder ist. Berühmt ist Holland auch, weil die meisten Fenster keine Gardinen haben und die Tulpe die Nr. 1 unter den Blumen ist.
31. 03. 2025
Explosivstoffe und deren Einsatz. Hier einen Bericht von Wolfgang Hilger, der mit dieser Materie lange zu tun hatte. Im Jahre 1232 wurde in China der Gebrauch von Explosivstoffen verbürgt berichtet. Die Verwendung von Schwarzpulver wurde über einige Jahrhunderte betrieben. Bis weit in das 19te Jahrhundert blieb das Schwarzpulver das einzige Treibmittel für Schusswaffen. In Steinbrüchen und Erzbergwerken und für gewerbliche Zwecke fand Schwarzpulver noch reichlich Verwendung. Später wurde von Alfred Nobel das Dynamit erfunden. Inzwischen stehen jede Menge andere hochbrisante Sprengstoffe zur Verfügung. Besonders zu erwähnen ist das Dynamit sowie Sprengstoffe in flüssiger und fester Form.
07. 04. 2025
Ein großes Dankeschön unserem Vorsitzenden Wolfgang Hilger, der sich darum bemüht hat, dass wir mit 20 Männer und 2 Frauen die Wahnbachtalsperre besichtigen konnten. Die Wahnbachtalsperre besteht eigentlich aus zwei Bereichen, einmal aus dem eigentlichen Speicherbecken mit der großen Staumauer und dem technischen Bereich, in dem das Wasser zu Trinkwasser aufbereitet wird. Wir, der Montagstreff haben uns heute mit dem technischen Bereich befasst. Die Anfahrt dorthin war für uns Fremde etwas schwierig, weil wir ortsunkundig waren. Letztendlich haben wir doch gefunden, was wir finden wollten. Eine Frau Weiss nahm uns in Empfang und führte uns durch den großen Betrieb. Die Wahnbachtalsperre liegt in Siegburg Seligenthal im Nordrhein-Westfälischen Rhein-Sieg-Kreis und dient der Trinkwasserversorgung für rund 800.000 Einwohner. Einige Zahlen gehören nun mal zur Information: der Staudamm ist 52,5 m hoch und 360 m lang. Im Januar 1955 begannen die Arbeiten am Staudamm. Am 19. Juni 1956 wurde Richtfest gefeiert. Der durchschnittliche Talsperreninhalt beträgt 34 Millionen Kubikmeter Wasser, was sonst? Die Bauzeit der Talsperre war von 1954 bis 1958.
14. 04. 2025
Einen nicht alltäglichen Geburtstag konnte der Montagstreff mit Dieter Fehlemann feiern, denn 90 Jahre und dann noch bei guter Gesundheit ist schon ein tolles Ereignis. Aus diesem Anlass spendierte er Kaffee und Kuchen und lies uns durch Erzählungen an seinem langen Lebenslauf teil haben.
28. 04. 2025
Geheimnisvolle Orte, das war die Überschrift von einem Video, das uns heute Anno Schoroth vorgestellt hat. Der Petersberg, früher auch Stromberg genannt, ist ein 335,9 m hoher Gipfel des Siebengebirges im Rhein-Sieg-Kreis. Der Petersberg gehört zur Stadt Königswinter, liegt am westlichen Rand des Siebengebirges und bietet von oben einen herrlichen Ausblick über das Siebengebirge bis weit in die Eifel hinein. Zum Petersberg gehört ein großes Hotel, das wohl meistens für prominente Gäste der Bundesregierung vorbehalten war. Von 1955 bis 1969 wurde das Hotel umfassend umgebaut und ab 1990 diente das nun „Grand Hotel“ genannt als Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland.
06. 05. 2025
Eine große Truppe von Montagstrefflern hat sich auf dem Petersberg eingefunden. Dieses Mal ging es nicht um die Besichtigung des Petersberges im Ganzen, sondern nur um die Besichtigung der Ausstellung des Pavillons am Eingang zum Petersberg. Herr Elmar Scheuren machte uns mit der Geschichte des Peterberges insbesondere seit der Zeit von 1933 bis 2025 bekannt. Der Petersberg hat eine sehr wechselvolle Geschichte zu verzeichnen, in der es rauf und runter ging. Zur Zeit scheint der Zustand recht stabil zu sein.
12. 05. 2025
Was wirklich nicht oft im Montagstreff vorkommt, heute gab es einen Bericht über die Volksarmee der DDR. Dieter Reichelt, ehemaliger Offizier bei der Volksarmee und Angehöriger der Luftwaffe, gab uns heute einen Einblick in der Luftabwehr. Die Flugabwehrraketentruppen waren eine Waffengattung der Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee. Große Militärparaden waren in der DDR sehr beliebt, so die Parade zum 30ten Jahrestag der DDR Gründung. Anfang der 1970 er wurde das Flugabwehr-Raketen-System eingeführt. Dieter Reichelt war nach der Wende noch einige Jahre bei der Bundeswehr tätig.
19. 05. 2025
Mit der neuen Vergärungs- und Kompostierungsanlage (genannt „Biene“) ist eine der größten und modernsten Biogasanlagen Deutschlands in Sankt Augustin-Niederpleis im Oktober 2023 in Betrieb genommen worden. Wolfgang Hilger hat dafür gesorgt, dass der Montagstreff sich diesen Betrieb einmal näher ansehen kann. Geschützt durch Warnwesten, Mikrofon und Kopfhörer wurden wir von 2 jungen Frauen durch den Betrieb geführt. Der Geräusch - und Geruchspegel ist sehr gewöhnungsbedürftig. Nun wissen wir aber wo die Abfälle unserer Mülltonnen landen und wie sie verarbeitet werden. Am Ende der Prozedur kommt noch ein brauchbares Produkt dabei heraus.
27. 05. 2025
Es ist gut, dass wir Anno Schoroth in unseren Reihen haben. Durch ihn haben wir heute eine schöne Busfahrt ins Freilichtmuseum nach Hagen in Westfalen gemacht. Es war ein Tag voller Erlebnisse und Entdeckungen. Im Freilichtmuseum werden auch Dinge hergestellt, die eigentlich schon sehr alt sind. Da wird z.B. Papier hergestellt, wie es vor 200 Jahre üblich war. Da werden Nägel und Löffel hergestellt. Einem Schmied konnten wir bei der Arbeit zusehen. Es gibt in dem Freilichtmuseum viele alte Häuser, die nach alten Mustern dort wieder aufgebaut werden. Auch gibt es dort eine schöne Gaststätte, in der man Hunger und Durst löschen kann.
02. 06. 2025
Ein interessanter Vortrag erwartet uns heute von Karl-Heinz Rohde und Stefan Scharfenstein über die Faszination vom Amateurfunk. Der Amateuerfunk ist ein Bereich, den nicht jeder für sich zum Hobby macht. Sehr wichtig bei diesem Hobby ist vor allem, dass man die englische Sprache beherrscht. Außerdem ist es ratsam, sich in der Natur auf einen erhöhten Platz zu befinden, um auch von weit her mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen. Eine große Rolle spielt natürlich die technische Ausrüstung der Anlage.
09. 06. 2025
Pfingstmontag, heute bleibt das Pfarrheim für den Montagstreff geschlossen.
16. 06. 2025
Eine gemütliche Runde im Montagstreff. Diese gemütliche Runde haben wir Franz Josef Schurff zu verdanken, der heute seinen 95ten Geburtstag mit dem Montagstreff feiern kann. Das war für ihn Grund genug, den Montagstreff mit Kaffee und Kuchen zu verwöhnen.
23. 06. 2025
Wir können uns glücklich schätzen, hier im Siebengebirge zu leben. Es ist wirklich eine der schönsten Gegenden Deutschlands, wenn nicht gar die Schönste Europas. Anno Schoroth hat es wieder geschafft, einen sehr schönen Film für den Montagstreff auszugraben, der den Drachenfels ins rechte Licht setzt. Der Drachenfels ist ein Berg im Siebengebirge am Rhein zwischen Bad Honnef und Königswinter. Mit einer Höhe von 321m über NN gewährt er den Besucher einen fantastischen Ausblick bis nach Köln, in die Eifel und über Bad Honnef in den Süden. Den Namen Drachenfels gibt es seit 1149, weil dort oben zu der Zeit ein Drache sein Unwesen getrieben haben soll. Um den Berg zu erhalten, wurde der Abbau von Trachytgestein 1836 gestoppt. In großem Maße wurde dieser Stein auch zum Bau des Kölner Domes verwendet. 1869 wurde der Verschönerungsverein Siebengebirge ins Leben gerufen und hat somit für den Erhalt unserer Heimat gesorgt. Der Drachenfels gilt als meist besuchter Berg Europas.
30. 06. 2025
Für Heinrich Heckmann fand heute auf dem Friedhof von Oberpleis die Trauerfeier statt bei der auch der Montagstreff vertreten war.
Eigentlich wollten wir heute nach Königswinter fahren und dem Drachenfels einen Besuch abstatten. Das Wetter hat uns einen Strich durch unser Vorhaben gemacht weil es einfach zu heiß von der Tagestemperatur war. Kurz entschlossen haben wir einen angenehmen kühleren Ort, die Eisdiele in Oberpleis aufgesucht.
07. 07. 2025
1992 wurde Deutschland von einem Erdbeben heimgesucht. Das Epizentrum lag in NRW und bei Roermond in den Niederlanden. Am 13ten April erreichte ein Ausläufer des Bebens auch Oberpleis und hat einigen Schaden an der Katholischen Kirche angerichtet, aber auch der Dom in Köln und der Dom in Aachen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Um 3 Uhr 20 in der Nacht wurden viele Menschen aus dem Schlaf gerissen. Die Stärke des Bebens wurde mit 5,9 auf der Richterskala angegeben. Ein ähnlich starkes Beben im westlichen Mitteleuropa fand vor 266 Jahren statt.
14. 07. 2025
Der Drachenfels steht ja fast vor unserer Tür. Heute haben wir es wahr gemacht und ihn besucht. Mit Fahrgemeinschaften sind wir mit den Autos nach Königswinter gefahren und dann mit der Zahnradbahn hinauf zum Gipfel. Scherzhafter Weise war der Drachenfels früher der höchste Berg der Niederlande, weil er von vielen Holländern besucht wurde. Die Aussicht von dort oben ist wirklich toll. Bei schönem Wetter ist der Kölner Dom zu sehen, auch in die Eifel kann man einen Blick werfen und über Bad Honnef kann man weit nach Süden blicken. Das Wetter war uns wohl gesonnt, bis wir wieder unten bei unseren Autos waren, dann aber öffnete der Himmel seine Schleusen und hielt uns in den Autos gefangen.
21. 07. 2025
Einen leichten Vorgeschmack auf die Stadt Münster, die wir in Kürze besuchen wollen, servierte uns Anno Schoroth mit einem Video von dieser Stadt.
29. 07. 2025
Heute ist der Zeitpunkt gekommen an dem die Fahrt nach Münster in Westfalen angetreten wird. Da die Fahrt nach Münster etwas weiter ist und somit etwas länger dauert, sind wir eine halbe Stunde früher gestartet. Pünktlich in Münster angekommen, erwartete uns der Stadtführer und zeigte und erklärte uns seine Stadt. Münster ist eine Universitätsstadt, man merkt es sehr deutlich an die vielen jungen Menschen, die auf ihren Fahrrädern durch die Stadt fahren. Viele schöne Kirchen zeugen von einer großen religiösen Vergangenheit. Besonders beeindruckend fand ich die Kirche mit der inneren und der äußeren Himmelsleiter. Um der Fahrt noch einen kulturellen Aspekt zu geben, machten wir der Wasserburg Vischering nahe Lüdinghausen einen Besuch. Die Wasserburg ist eine der ältesten und besterhaltenen Burgen des Münsterlandes. Nach dem Genuss von Kaffee und Kuchen auf dem Burghof brachte uns der Bus wieder nach Hause. Für die Planung und Organisation der Tour sagen wir Bruno Lemke und Eddy Kurenbach vielen herzlichen Dank.
04. 08. 2025
Seit Anfang des Montagstreffs gehören im Sommerhalbjahr die monatlichen Busfahrten zum ständigen Programm. Im Frühjahr 2002 fand eine Busfahrt zur Burg Pyrmont statt. Karl Schüller hat damals die Fahrt und den Besuch der Burg mit der Videokamera begleitet. Bernd Giershausen hat den Videofilm auf den neuesten Stand gebracht, so dass wir ihn uns heute bei Kaffee und Kuchen ansehen konnten.
11. 08. 2025
Christoff Keller berichtete über die Entstehung und die Stilllegung der Ofenkaulen zu Königswinter. Die Ofenkaulen sind ein Stollensystem im Siebengebirge, zwei km östlich von Königswinter, das durch den Abbau von Tuffstein für den Backofenbau in Königswinter entstanden ist. Der Name Ofenkaule bzw. Ofenkuhle resultiert daraus, dass der Abbau von Trachyttuff zum Backofenbau verwand wurde. Der dort abgebaute Trachyt Tuff verfügte über eine ausgesprochene hohe Qualität. Die Abbaufläche von Trachyt Tuff bezog sich auf zirka 48.000 m². Endgültige Stilllegung des Abbaus war das Jahr 1957. Während des zweiten Weltkrieges suchten Menschen aus Königswinter und Umgebung Schutz in den Ofenkaulen. Am 10. März 1945 wurde das Lager aufgelöst in dem Kriegsgefangene unter menschenunwürdigen Umständen arbeiten mussten. Heute bewohnen Fledermäuse die Ofenkaulen.
18. 08. 2025
Sommerfest bei Familie Willi und Ria Büllesbach in Kotthausen. Nach 10 Jahren war der Montagstreff wieder einmal bei Familie Büllesbach in Kotthausen zu einem Sommerfest eingeladen. Rund 50 Leute trafen sich um 15 Uhr auf dem Anwesen der Familie Büllesbach in Kotthausen. Zur Begrüßung gab es Waffeln gebacken auf einem nostalgischen Waffeleisen über einem Holzfeuer von Paul Assenmacher. Keiner hatte Grund, über Durst zu klagen, denn es gab für jeden das Richtige zu trinken. Auch brauchte keiner zu hungern, denn Bruno Lemke hatte den Grill voll im Griff, auf dem die Bratwürstchen auf ihre Verzehrer warteten. Es waren bei schönstem Wetter schöne Stunden die wir dort verbrachten.
25. 08. 2025
„Eisbach ist anders“: unter dieser Überschrift hat uns Burkard Severin, ein Bürger aus dem Ort Eisbach, das Leben und die Geschichte ausführlich geschildert. Heute leben in Eisbach, einem Dorf im Pleiser Hügelland, gut 200 Menschen, davon über 40 Kinder und Jugendliche. Im Jahr 2010 gründeten sie ihre eigene Dorfstiftung. Die Geschichte von Eisbach ist seit etwa 150 Jahren erfasst. Es ist erstaunlich, was die Eisbacher in eigener Regie auf die Beine stellen. Vor rund 150 Jahren haben die Eisbacher ihre eigene Kapelle gebaut. Haben mit Plakaten für die Verkehrsberuhigung gesorgt. Sie haben ein 412 Seiten starkes Buch über Eisbach herausgebracht, viele Teile der Kapelle restaurieren lassen und das alles auf eigene Kosten. Im Jahre 2010 errichteten die Bürger und Freunde von Eisbach die Stiftung Eisbacher Marienkapelle. Spenden an die Stiftung werden zum Erhalt der denkmalgeschützten Marienkapelle verwendet. Die Marienkapelle wurde in den Jahren 1869/70 errichtet. 11. März 2013 Eisbach steht für „selbst ist das Dorf Eisbach“, das sind 200 Bürger, eine Kapelle, eine Kegelbahn, ein preisgekröntes Verkehrssystem und noch unerledigte Pläne.
01.09.2025
Ich möchte darauf hinweisen, es ist schwierig für diesen Bericht die passenden Worte zu finden.
Wir alle im Montagstreff sind in einem Alter in dem man sich Gedanken macht wie geht es weiter wenn man nicht mehr so fit ist. Zu diesem Thema hat uns heute Herr Michael Thelen Geschäftsführer vom Evangelischen Seniorenzentrum Theresienau e.V. in Bonn Oberkassel einen ausführlichen Bericht geliefert. So sind wir gewahr geworden, das jeder Platz im Seniorenzentrum mit allen Kosten zusammen rund fünftausend Euro im Monat kostet. Einen Teil der Kosten übernimmt nach Antragstellung und Feststellung des Pflegegrades die Pflegekasse. Rechnet man die Kosten ab, die man selber nicht zahlen muss, so bleiben für den einzelnen Menschen immerhin ein Betrag von rund dreieinhalbtausend Euro übrig, die er selbst aufbringen muss. In dem Haus wird nach Möglichkeit alles für die Menschen getan, damit sie sich dort wohlfühlen. Das Seniorenzentrum liegt in Oberkassel, ein Stadtteil von Bonn und nur wenige Minuten zu Fuß vom Rhein entfernt. Das Haus verfügt über 145 Betten und rund 200 Mitarbeiter, die sich liebevoll um die Bewohner des Hauses kümmern. Herr Thelen lädt jeden Interessierten -nach einer kurzen Anmeldung- zu einem Besuch ein.
08. 09. 2025
Ein Urgestein vom Montagstreff wie Karl Schüller hat noch mal in seinem Archiv nachgesehen und einen Videofilm über eine Busfahrt gefunden, die schon einige Jahre zurückliegt, aber als Erinnerung für den Montagstreff von Wert ist. Nach einer sorgfältigen Nachbearbeitung von Bernd Giershausen konnten wir uns den Streifen heute ansehen. Im Einzelnen handelt es sich dabei um einen Besuch des Schiffshebewerks Henrichenburg in Waltrop nahe Dortmund. Ein weiterer Streifen zeigte eine Bahnfahrt mit einem Schienenbus von Linz bis nach Kalenborn.
15. 09. 2025
Für den 24. 09. 2025 ist eine Busfahrt entlang der Mosel nach Cochem und nach Beilstein vorgesehen. Um uns ein wenig auf die Mosel einzustimmen, hat Anno Schoroth einen Videofilm von der Mosel aufgelegt. Die Mosel ist mit 544 km Fließstrecke der zweitlängste Nebenfluss des Rheins nach der Maas. Der Fluss entspringt in Frankreich in den Vogesen und mündet in Koblenz in den Mittelrhein. Das deutsche Moseltal wird durch viele Weinberge mit teils sehr steilen Hängen geprägt. Um den Fluss für die größeren Schiffe befahrbar zu machen, ist er mit 28 Sichtschleusen ausgestattet. Die Mosel wurde im Laufe der Jahre durch eine Kanalisierung zur Großschifffahrtsstraße ausgebaut. Das Moseltal hat rechts und links blühende und reiche Landschaften. Die Mosel hat alleine in Deutschland 13 größere Orte und Städte, die von vielen Touristen besucht werden. Nicht zu vergessen ist der gute Wein, der an der Mosel angebaut und gelesen wird. So schön wie die Flusslandschaften auch sind, sie haben in den Jahren durch gewaltige Hochwasser große Schäden hinnehmen müssen.
24. 09. 2025
Heute am 24. September 2025 ist der Tag, an dem wir die Fahrt an die Mosel starten. Vorgesehen sind ein Besuch der Städte Cochem und Beilstein. Etwa um 10 Uhr waren wir in Cochem, wo wir von zwei erfahrenen Stadtführern erwartet wurden. Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es gespickt mit vielen Jahreszahlen durch die Innenstadt. Cochem hat etwa 5000 Einwohner und ist die kleinste Kreisstadt Deutschlands. Nachdem wir die vielen Daten und Kulturereignisse in uns aufgenommen hatten, ging es um 12 Uhr an den Fluss, wo uns das schöne Schiff der Gebrüder Kolb nach Beilstein an der Mosel brachte. Leider hat uns das Wetter einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht, denn es regnete, bis wir Beilstein wieder verlassen mussten. Beilstein, das im Volksmund auch das „Dornröschen an der Mosel“ genannt wird, ist ein hübscher Ort, der auch zu 90 % vom Tourismus lebt. Beilstein hat uns durch den Regen nicht so sehr begeistert. Durch die vielen Touristen, die mit offenen Regenschirmen uns durch die engen Gassen entgegen kamen, waren wir mehr oder weniger gezwungen, ein trockenes Plätzchen auf zu suchen. Um 16 Uhr stand der Bus für uns wieder bereit, um uns nach Hause zu bringen. Dank des Klosterrestaurants in Beilstein, das uns ein Präsent aus mehreren Weingläschen machte und 4 Flaschen Wein, die im Weinhandel günstig zu haben waren, wurde kurz vor Koblenz eine kleine Weinpause eingelegt und der Wein getrunken. Ab Koblenz ging es dann über die BAB in Richtung Siebengebirge.
29. 09. 2025 (s.a. Titelfoto)
Heute war Naturunterricht angesagt. Dazu trafen sich zwei Frauen und 16 Männer am Pfarrheim um in einer Fahrgemeinschaft nach Bad Honnef zu fahren. Dort erwartete uns Frau Barbara von Klass, um uns einige exotische Bäume in Bad Honnef zu zeigen und sie zu erklären. Ohne das Fachwissen geeigneter Personen ist es schwer, sich mit der Vielfalt der vorhandenen Bäume auszukennen. Im Frühjahr, wenn alles grünt und blüht, erkennt der geübte Betrachter schon an der Blattform, um welchen Baum es sich handelt. Für den ungeübten Betrachter muss man meiner Meinung nach schon bis zum Herbst warten, wenn sich die Farben der Blätter zeigen. Frau von Klass ließ uns an ihrem Wissen regen Anteil haben. Das war mal ein Montagstreff der besonderen Art, das haben wir Anno Schoroth zu verdanken.
06. 10. 2025
Gemütliche Runde.
Geplant war für heute zur gemütlichen Runde ein Videovortrag von Karl Schüller zur Geschichte von Oberpleis. Da der Videovortrag zu lang war, haben wir darauf verzichtet und ihn auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Stattdessen haben wir die Zeit mit Kaffee und Kuchen verbracht.
13. 10. 2025
Besichtigung des städtischen Baubetriebshof mit Herrn Michael Groß und Herrn Markus Gilgen. Im allgemeinen war es bisher immer so, dass am Ende der Betriebsbesichtigung eine Einladung zu einem kleinen Umtrunk erfolgte, dieses Mal war es umgekehrt, denn Kaffee und Gebäck gab zu Beginn der Besichtigung. Erstaunlicherweise haben sich viele (etwa 30 Montagstreffler) zur Besichtigung eingefunden. Herr Groß erklärte uns vorab die Aufgaben des Baubetriebshofes, um uns im Anschluss über das Gelände zu führen. Die Aufgaben des Betriebes sind sehr vielfältig, unter anderem gehören dazu: die Straßenpflege, die Reinhaltung der Gullys, das Saubermachen der Straßen nach Überschwemmungen, die Pflege der Friedhöfe so wie die große Aufgabe des Winterdienstes. Auch wurde uns die schwierige Handhabung der komplizierten Fahrzeuge von nur einer Person vorgeführt. Alle Betriebsräume waren für uns geöffnet so dass wir dort einen Blick hineinwerfen konnten. Die Besichtigung hat mit Sicherheit dazu beigetragen, das Verständnis des Baubetriebshofes zu bessern.
20. 10. 2025
Heute hatten wir mal Besuch von zwei jungen Männern, die einer eher uns unbekannten Organisation angehören, nämlich den Pfadfindern. Sie machten uns mit den Aufgaben und den Zielen der Pfadfinder vertraut. Die Pfadfinder sind eine Jugendvereinigung, die schon die kleinsten Kinder von 5 Jahren bis ins erwachsenen Alter in ihren Reihen hat. Ziel der Pfadfinderbewegung ist die Förderung der Entwicklung junger Menschen, damit diese in der Gesellschaft Verantwortung übernehmen können. Gegründet wurde der Verein 1907 von einem britischen General mit Namen „Robert Baden-Powell“.
29. 10. 2025
Der Montagstreff hat das Fraunhofer Institut TIRA in Wachtberg besucht.
Mit einer Fahrgemeinschaft sind wir von Oberpleis nach Wachtberg zum Fraunhofer Forschungsinstitut TIRA gefahren. Dort wurden wir von Frau Michelle Brandenburg über die Arbeit und die Forschungsversuche unterrichtet. Die Forschung der TIRA bezieht sich in Wachtberg wohl hauptsächlich auf das Gebiet der Astronautik und der Erforschung des Sternenhimmels sowie die Sicherheit der Flugtechnik. Zum Abschluss konnten wir noch einen Blick in das große Gebäude - ich nenne es Sternwarte werfen. Dort stand eine riesige Antenne unter einer silbrigen Haube, mit der die Forscher den Himmel beobachten können. Dort hat Frau Michelle Brandenburg einige Erklärungen abgegeben, die auf Grund des großen Abstandes leider nicht sehr verständlich waren.
03. 11. 2025
Bernd Giershausen war mit seiner Familie gern in den Alpen unterwegs. Mit seinem Sohn Martin hat er die waghalsigsten Klettertouren in den Dolomiten unternommen. Haben sie einen Berg mit einem Gipfelkreuz gesehen, stand der Entschluss schon fest, da müssen wir rauf. Die Dolomiten haben es ihnen angetan, mehrere Male sind sie dort gewesen und sind bis in die höchsten Höhen geklettert. Der Name der Dolomiten stammt übrigens von dem Franzosen D. Gratet de Dolomieu zum Ende des 18ten Jahrhundert hat er sich große Verdienste um die Erforschung der Entstehung dieses Alpenteils erworben. Ihn zu Ehren wurde dieses Kalkgestein Dolomit und schließlich das ganze Gebirge dann Dolomiten genannt. Die Dolomiten steigen bis zu einer Höhe von 3342 m auf. Die Zugänglichkeit und die Naturschönheit sind die Grundlage eines lebhaften, fast ganzjährigen Fremdenverkehrs, wodurch die Orte wie Cortina d`Ampezzo, Corvara und Karersee zur Weltberühmtheit erlangt haben.
10. 11. 2025
Die Firma Leguano und Barfußschuhe sind Eins. Da der Montagstreff recht wissbegierig ist, haben wir dieser Firma mal einen Besuch abgestattet. Ich gebe es zu, von einem Leguan ja, aber von Leguano Schuhe noch nie etwas gehört zu haben. Mein Interesse war dem entsprechend groß. Das Interesse an diese Firma und an das Produkt das dort hergestellt wird, war wohl recht groß, denn wir waren eine recht große Mannschaft die sich an der Besichtigung beteiligt hat. Diese Schuhe die dort hergestellt werden, unterscheiden sich deutlich von den herkömmlichen Schuhen. Erstens sind sie sehr leicht und sehr biegsam. Sind sie schmutzig, kann man sie in die Waschmaschine stecken. Sie sind zwar nicht besonders billig aber dafür nach Aussage des Personals sehr haltbar. Außerdem gibt es sie in zwei Varianten in Klasse A und B. Die Klasse B ist etwa um die Hälfte billiger weil dort ein kleiner Fehler vorhanden sein könnte. Diese Schuhe sollen sowohl für den Sommer als auch für den Winter gut geeignet sein. Ich denke auch daran mir ein Paar zu kaufen.
17.11.2025
Heute berichtete Bernd Giershausen mit vielen Fotos von einer Reise mit dem Wohnwagen quer durch Frankreich bis zur Atlantikküste.
24. 11. 2025
Bernd Giershausen hatte vorgehabt uns im Montagstreff einen Vortrag über den Stadthaushalt von Königswinter zu halten doch leider hat ihm die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir wünschen ihm auf diesem Wege aber gute Besserung. Damit der Montagstreff nicht ausfällt, hat er sich telefonisch mit sehr heiserer Stimme mit Anno Schoroth in Verbindung gesetzt und Anno hat einen 2 teiligen Videofilm über den Wald mit gebracht. Da die einzelnen Filme die Zeit der Länge überschreiten die uns im Montagstreff zur Verfügung steht, haben wir nur den ersten Teil angesehen. Den Zweiten Teil werden wir uns etwas später zu Gemüte führen. Der Film berührt alle vier Jahreszeiten und zeigt so einiges der Tierwelt von der Geburt bis ins erwachsene Alter. Außerdem wurden viele Naturschönheiten beleuchtet die man auf einem Spaziergang durch den Wald nicht oder nur selten zu sehen bekommt. Leider Wird auf den Wald sehr wenig Rücksicht genommen obwohl er für das Klima eine große Rolle spielt. In den letzten Jahren hat die Natur selbst durch Regen Mangel und andere schädliche Einflüsse zu großem Waldsterben geführt. In dem gezeigten Film war jedoch nichts davon zu sehen. In den letzten Jahren hat der Wald durch Sturm und ins Besondere der Fichtenwald durch den Befall vom Borkenkäfer großen Schaden Erlitten.
01.12.2025
Durch eine leichte Programmänderung haben wir heute von einer Reise erfahren die Wolfgang Hilger mit seiner Frau durch Kasachstan und Kirgistan entlang der Seidenstraße gemacht haben. An Hand von vielen Foto- und Videoaufnahmen konnten wir in Gedanken an dieser Reise teilnehmen. Da die Seidenstraße ein langes Stück durch Asien führt, ist es mit einem Bericht nicht abgetan so dass ein zweiter Bericht in absehbarer Zeit folgen wird.
08. 12. 2025
Weihnachtsfeier im Montagstreff.
Auf der ganzen Welt feiern Menschen vornehmlich christlichen Glaubens oder zumindest christlicher Prägung jedes Jahr mit großer Freude das Weihnachtsfest. Ein besonderes Fest ist und bleibt es wohl für die Kinder der Welt. Gibt es was Schöneres als leuchtende Kinderaugen? Aber auch die ältere Generation hat ihre Freude an der Weihnachtszeit. Wie gerne schmücken wir unser Haus, die Fenster und den Garten mit Tannengrün und Lichtern. Jedes Jahr wird zur Weihnachtszeit auch im Montagstreff eine schöne Weihnachtsfeier abgehalten. Unser Aufenthaltsraum ist fast schon zu klein geworden weil der Zulauf zum Montagstreff recht groß geworden ist. Dank fleißiger Hände strahlt der Weihnachtsraum Friede und Freundlichkeit aus. Der Nikolaus hat aus seinem goldenen Buch einige Personen erwähnt, die sich in besonderem Maße um den Montagstreff verdient gemacht haben. Um all die fleißigen Hände zu erwähnen, müsste sein Buch die Maße einer Bibel haben. Bei Musik, Gesang, Glühwein und süßen Plätzchen ist die Zeit wie im Fluge vergangen.
15. 12. 2025
„Der Haushalt der Stadt Königswinter“ das war der Vortrag von Bernd Giershausen der bei der Stadtverwaltung in Königswinter in der Lehre Der Aufgabenbereich der Verwaltung ist immens groß. In seinem einen Einblick in seinen Arbeitsbereich zu verschaffen. Ob ihm das gelungen ist, ich möchte da einige Zweifel anmelden - zumindest bei mir. Noch ein Hinweis auf den Doppelhaushalt 2024 – 2025 der Stadt Königswinter, was die Steuern angeht. Für das kommende Jahr (damit ist das Jahr 2025 gemeint) wird es für die Bürger in Königswinter keine Steuererhöhungen geben. Das hat der Stadtrat mit der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2024/25 beschlossen. Und das, obwohl der Haushaltsplan in beiden Jahren ein Defizit von mehr als sieben Millionen Euro ausweist. Bleibt noch die Frage offen, ob Bernd Giershausen bei der Planung mitgewirkt hat.
Am 22.12.2025 fand kein Montagstreff statt.

Chronist: Peter Kintscher

...

Das Foto ist entstanden beim Termin am 29. 09. 2025 in Bad Honnef (siehe Chronikeintrag oben) und zeigt Montagstreffler mit Partnerinnen sowie Frau Barbara von Klass (Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin).

.

Quelle
Text- und Bildbearbeitung: Anno Schoroth
Zur Verfügung gestellt von
Anno Schoroth (Foto)
Räume & Galerien
Gruppen
Aufrufe
110

Etwas zu ergänzen?

Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.