Aufnahme: 2013

Montagstreff der Senioren / Chronik 2013 - 2014 (Teil 1)

02.09.2013 Pfarrheim
Mexiko war das Land wohin uns heute Klaus Schulzke entführen wollte, aber wie es manchmal so kommt, muß man sein Vorhaben über den Haufen werfen und sich anders orientieren. Aus diesem Grund, bekamen wir in punkto Rauschgift und Drogenhandel einen spannenden Bericht aus seiner Praxis als Kriminal Hauptkommissar zu hören. Der Drogenhandel, eine kriminelle Handlung, die nicht unter den Kavaliersdelikten fällt, wird weltweit betrieben. Einer der größten Umschlagplätze für Rauschgifte aller Art, ist der Frankfurter Flughafen. Der Begriff „Droge'' rein juristisch formuliert lautet: Der Begriff Droge wird im juristischen Bereich durch den des sogenannten Betäubungsmittels ersetzt. Man versteht hierunter Stoffe, welche nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auf Grund ihrer Wirkungsweise abhängig machen können, deren betäubende Wirkungen infolge mißbräuchlicher Verwendung unmittelbar oder mittelbar eine Gesundheitsgefahr auslösen oder die der Herstellung solcher Mittel dienen. Um den Drogenhandel auch nur einigermaßen in den Griff zu kriegen, ist viel Überwachungsarbeit durch die Kripo und deren V Männer zu leisten. Die Praktiken der Drogenhändler (im allgemeinen „Dealer" genannt) werden immer raffinierter, um denen auf die Schliche zu kommen, sind Drogenhunde schon eine große Hilfe, aber alles finden diese Tiere auch nicht. Der mit Abstand weltweit bedeutendste Opiumproduzent ist Afghanistan, gefolgt von Myanmar, Mexiko und Kolumbien. Die Hauptabnehmer für Heroin sind Westeuropa, wohin die Droge über den Iran, die Türkei, den Balkan Staaten und Rußland gelangt. Kokain wird vor allen in den Andenstaaten produziert, wobei Kolumbien, Peru und Bolivien die größten Erzeuger sind. Das Kokain wird über Transitländer in Mittelamerika bzw. der Karibik nach Nordamerika geschmuggelt. Die USA gehen mit den härtesten Mitteln gegen die Drogenkartelle vor, die Erfolge auf diesem Gebiet sind allerdings sehr gering. Zu den häufigsten Drogen gehören Alkohol, Cannabis, Ecstasy, Halluzinogene, Kokain, Nikotin, Opiate, Heroin, Haschisch, Marihuana Betel und Kath. Noch einen kleinen Blick auf die Preisentwicklungen dieser berauschenden Mittel: In Bolivien kostet 1 Gramm Kokain etwa 1 Euro, in Nordamerika mindestens schon 6 Euro, in Madrid schon 60 Euro und in Paris dann schon 80 Euro und das mit steigender Tendenz. Um den Gewinn der Dealer zu steigern, wird das Zeug noch mit anderen Mitteln gestreckt.

10.09.2013 Busfahrt nach Wetzlar und Herborn

Wetzlar und Herborn waren die beiden Ziele die Walter Bolle für die heutige Bustour gebucht hat. Pünktlich wie immer waren alle Mitreisenden zur Stelle. Der Bus war bis auf einen Platz vollbesetzt. Einer unserer Freunde mußte wegen gesundheitlicher Probleme leider zu Hause bleiben. Der Himmel versprach nicht allzu viel Gutes, jeder hatte sich mit einem Regenschirm versehen, zu unserer Freude wurde das gute Stück aber nicht gebraucht. Fröhlich ging die Fahrt auf der A3 hinunter bis nach Limburg, wo wir dann auf die B 49 in Richtung Gießen nach Wetzlar weiterfuhren. Wetzlar ist eine Stadt in Mittelhessen und eine ehemalige freie Reichsstadt. Sie ist Hochschulstadt ein wichtiges Kultur-, Industrie- und Handelszentrum. Wetzlars optische, feinmechanische, elektrotechnische und stahlverarbeitende Industrie brachten es zur Weltgeltung. Wer den Zusammenfluß von Dill und Lahn erleben will, der ist in Wetzlar am richtigen Ort. Im Jahre 2010 hatte Wetzlar fast 52 tausend Einwohner. Diese Stadt war aber nur als Zwischenstop geplant, den wir für einen Rundgang durch die Altstadt nutzten. Es war recht frisch an diesem an diesem Vormittag, da war ein Besuch im wärmeren Dom sehr angenehm. Hinterher genehmigten wir uns noch eine heiße Schokolade und die Welt war wieder OK. Es war dann nur eine halbe Stunde Busfahrt und wir hatten unser Lokal für das Mittagsmahl in Herborn erreicht. Walter Bolle hatte für ein gutes Mahl zu einem akzeptablen Preis gesorgt. Nach dem Essen ging es in die City von Herborn. Der Großteil von uns zog es vor direkt in Herborn zu bleiben um sich die schöne Altstadt anzusehen, der Rest fuhr weiter zum Vogelpark in dem zahme und sprechende Papageien, Kraniche, Störche sowie eine Vielzahl anderer Tiere zu bestaunen sind. Um 17 Uhrfanden sich alle am verabredeten Platz wieder ein und quer durch den Westerwald ging die Fahrt wieder nach Hause.

16.09.2013 Pfarrheim
Es gibt ja viele Sprichwörter, eines besagt: wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen. Auf dem Programm für heute stand„ Ostseeinsel Rügen und Usedom". Werner Remlinger hat beide Inseln besucht, und heute in Wort und Bild darüber berichtet. Insel Rügen mit einer Fläche von 926 km2 ist die größte deutsche Insel. Sie liegt vor der pommerschen Ostseeküste und gehört zu Mecklenburg Vorpommern. Das Tor zur Insel Rügen ist die Hansestadt Stralsund. Der Rügendamm, eine 2,5 km lange Brücke, die 1936 gebaut wurde, war bis vor einigen Jahren für die Eisenbahn, dem Autoverkehr und andere Verkehrsteilnehmer der Verbindungsweg zur Insel. Nach der Wende nahm der Tourismus gewaltig zu, und der Rügendamm wurde zum Nadelöhr Dieses Problem hat man mit dem Neubau einer zweiten Brücke in wenigen Jahren gelöst. In der Mitte der Insel liegt die Stadt „Bergen" die zugleich auch die Hauptstadt der Insel ist. Weitere sehenswerte Städte sind Putbus, Saßnitz, und Garz um nur einige zu nennen. Hinzu kommen noch die Ostseebäder Binz, Sellin, Göhren, Baabe und Thissow mit ihrer wunderschönen schneeweißen und filigranen Bäderarchitektur. Die Haupteinnahmequellen für die Insel sind der Tourismus, die Landwirtschaft und Fischverarbeitung. Nun noch einen Sprung nach Usedom. Die Insel Usedom liegt etwa 100 km in östlicher Richtung von Rügen entfernt. Usedom ist halb so groß wie Rügen, man könnte sagen, sie ist die kleine Schwester von Rügen. Mit 1906 Sonnenstunden im Jahr ist Usedom die sonnenscheinreichste Gegend Deutschlands und die sonnigste Insel der Ostsee. Aber Usedom muß sich die Insel zu einem kleinen Teil mit Polen teilen. Die längste Strandpromenade Europas erstreckt sich über eine Länge von über zwölf Kilometern von Bansin bis zum polnischen Seebad Swinemünde. In punkto Seebrücken liegt die Insel Usedom auf Platz 1. Die älteste Seebrücke Deutschlands ist in Albeck zu begehen, die längste Kontinentalbrücke Europas mit 500 Metern hat Heringsdorf, und diese Orte und ihre Brücken ziehen ganzjährig Tausende von Touristen an die sich den Wind um die Nase wehen lassen.

23.09.2013 Pfarrheim
Nach dem Motto: eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön, machen wir Urlaub auf dem westlichen Mittelmeer. Walter Bolle und seine Frau setzten die Idee in die Tat um. Damit der Montagstreff auch etwas von dieser Reise hat, Brachte Walter seine Fotos auf USB Stick mit und projizierte sie auf die Leinwand. Von Bonn aus ging es mit dem Bus in das 950 km entfernte Genua nach Italien. Dort angekommen, lag im Hafen die MSC Sinfonia, ein Schiff, hoch wie ein Hochhaus, lang wie zwei Fußballfelder, und 28 Meter breit, das konnte man von unten aber nicht sehen. Es war schon ein Schiff der Superklasse. Von Genua aus ging die Reise nach Monaco dem zweitkleinsten Staat der Erde. Das Fürstentum liegt an der französischen Mittelmeerküste. Heute ist Monaco vor allem bei den Reichen der Welt als Wohnsitz begehrt, da der Stadtstaat weder Einkommen-, noch Erbschaftsteuer erhebt. Monaco zu besuchen, heißt aber auch den berühmtesten Persönlichkeiten Fürstin Gracia Patricia und Fürst Rainier III. die Ehre zu erweisen, auch wenn es nur am Grabe ist. Es folgten weitere Etappen wie Valencia mit dem Yachthafen, die Kathedrale Metropolia in der ein Kelch aufbewahrt wird, der als Gralskelch angesehen wird, (der Heilige Gral, die Legende um den Heiligen Gral erschien im späten 12. Jahrhundert in vielgestaltiger Form in der mittelalterlichen Artussage). Auch Malta wurde angefahren mit einem Sprung in eine der bestgesicherten Stadt der Welt, La Valletta. Nach weiteren Besichtigungen der Städte Tunis und Rom ging es wieder zurück nach Genua wo die Seereise zu Ende ging. Alles geht nun mal zu Ende, auch dieser schöne Vortrag von unserem Walter und damit auch der heutige Montagstreff.

30.09.2013 Pfarrheim
Als Kind oder Jugendlicher hat man oft die sonderbarsten Vorstellungen welchen Beruf man erlernen will. Welcher Junge träumte nicht davon einmal Lokomotivführer oder Kapitän auf einem Schiff zu werden! Für die Mädchen waren zumindest in den 50er oder 60er Jahren die Berufe Verkäuferin, Friseuse u. s. w. die erwünschten Ziele. Heute jedoch gibt es wohl keine Domäne mehr, in der keine Frauen vertreten sind. Für Kerstin Felder, eine junge schlanke Frau mit langen blonden Haaren, stand der Entschluß fest, ich werde Flugzeug Pilotin. Der Protest von Vater und Mutter hatte keinen Erfolg, sie wurde Pilotin. Peter Reiterführte uns heute den Film vor, in dem die junge Frau ihren Traum wahr machte. Nach dem sie ihren Schein hatte, flog sie einige Jahre Frachtmaschinen. Der große Wunsch aber war, am Steuer des größten Passagierflugzeuges der Welt des A 380 zu sitzen, und sie hat es geschafft. Noch ist sie Co Pilotin, aber in zwei Jahren so hofft sie es bis zum Kapitän gebracht zu haben.

07.10. 2013 Pfarrheim Generalversammlung.
Berichte, Aussprache, Neuwahlen. Im Jahre 2011 haben wir in der Generalversammlung im Montagstreff beschlossen, daß der Vorstand des Montagstreffs nicht wie bisher jedes Jahr neu gewählt werden muß, sondern im zwei Jahres Turnus zur Neuwahl aufgerufen werden soll. Heute am 07. Oktober 2013 ist es wieder soweit. Zu Beginn des heutigen Montagstreffs, gedachten wir in einer Schweigeminute unserer Freunde, die uns leider für immer verlassen mußten weil auch das Leben nicht ewig wehrt. Klaus Schulzke, erster Vorsitzender dankte alle für die aufopfernde Arbeit und stetige Hilfsbereitschaft im Montagstreff. Karl Schüller, Hauptverwalter der Finanzen, mußte wieder einmal bekanntgeben, daß die Einnahmen weiter zurückgegangen sind, die Zinsen fürs Guthaben fast auf den Nullpunkt gesunken sind, die Ausgaben aber gestiegen sind und wir dadurch gezwungen sind, zu sparen wo es möglich ist. Aber pleite sind wir auch noch nicht Buchprüfer Josef Casper stellte mit Genugtuung fest, daß die Bücher ordentlich geführt wurden, und keine Beanstandungen vorliegen. Nach dem alles Wichtige vorgetragen war, ging es zur Vorstandswahl. Jochen Collin konnte als Wahlhelfer gewonnen werden. Der noch amtierende Vorstand wurde entlastet. Alle Vorstandsmitglieder stellten sich geschlossen zur Wiederwahl zur Verfügung. Bei nur zwei Enthaltungen und keiner Gegenstimme, wurde der alte als neuer Vorstand wieder gewählt. Unser souveräner Planer für die Busfahrten Werner Remlinger wünschte sich für die Planung zusätzliche Hilfe. Seinem Wunsch entsprechend, haben wir für diese Aufgabe Peter Reiter, Udo Dieckmann und Reinhard Sattler mit ins Boot geholt. Um die Kasse des Montagstreffs nicht unnötig zu strapazieren, wollen wir die Fahrstrecke in einer Richtung nicht über 180 km ausdehnen. Der Mt. wird auch künftig durch unseren Abgeordneten Walter Bolle im Oberpleiser Bürgerverein vertreten sein, so bleiben wir auch dort am Ball. Alle Fragen und Anregungen konnten heute nicht völlig behandelt und geklärt werden, aber es liegen ja wieder zwei spannende Jahre vor uns.

15.10.2013 Bustour Kleve
Der Herbst hat Einzug gehalten. Das war am bunten landschaftlichen Bild bei der langen Fahrt zum Niederrhein, am Gedränge auf den Straßen und auch am Wetter unverkennbar. Direkt am barocken Tiergartenpark in Kleve mit seiner Sichtachse Moritzkanal, Amphitheater und Obelisk lag das beschauliche Alte Landhaus, wo wir angenehm zu Mittag aßen. Nach Tisch ging es in die betriebsame Innenstadt. Auf einer langen, unerwartet steilen Fußgängerstraße mit vielen Allerweltsläden, einigen Brunnen und nur wenigen interessanteren Gebäuden gelangt man zur Schwanenburg. Sie prägt mit einem mächtigen Turm das Stadtbild bis weit ins flache Land hinaus. Das innere des Schlosses, früher Residenz der klevischen Herzöge, ist heute ein schlichtes Gerichtsgebäude und nur der Schwanenbrunnen im Hof kündet von den alten Sagen der Schwanenritter. Sehenswert ist auch die gotische Stiftskirche auf der Höhe und das klassizistische Museum Koekkoekshaus in der Unterstadt. Der einsetzende Regen am späten Nachmittag störte uns nicht mehr, denn den verbrachten wir genußvoll im Café Wanders. Er hielt uns aber zum Glück davon ab, noch einen Bummel in Emmerich zu machen. So kamen wir trocken und zufrieden, trotz langem Autobahnstau noch einigermaßen zeitig zurück.

22.10.2013 Besichtigung Radio Bonn / Rhein - Sieg.
Reinhold Rudnik hat für den Montagstreff einen Termin beim Radiosender „Bonn / Rhein - Sieg" gebucht. Zwanzig Männer und ausnahmsweise eine Frau haben sich in Bonn - Dransdorf beim General Anzeiger eingefunden wo in der zweiten Etage des Hochhauses die Sendezentrale des Rundfunks zu Hause ist. Der Sender, der 1991 den Betrieb aufgenommen hat, hatte seinen ersten Standort auf der Beueler Seite nahe der Kennedy Brücke, mußte aber wegen Platzmangel den Standort wechseln. Herr Torsten Glesien „Chef vom Dienst" erklärte uns den Ablauf wie Radio gemacht wird. Allmorgendlich trifft sich die Belegschaft im Konferenzraum zu einer Lagebesprechung und plant den Ablauf des Tages. Das letzte Wort hat der Chef vom Dienst. Radio ist Hörfunk, und so war die meiste Zeit der Besichtigung mit zuhören ausgefüllt. Radio Bonn /Rhein - Sieg ist ein Privatsender wie 45 weitere in NRW, ist aber mit einem Marktanteil von 23 % der größte in NRW Die Privatsender strahlen nur zu bestimmten Zeiten ihr Programm aus, die übrige Zeit des Tages wird das Programm vom WDR gestaltet. Von den Rundfunk und Fernsehgebühren sehen die Privatsender keinen Cent, sie müssen sich ausschließlich über die Einnahmen aus der Werbung finanzieren. Das Team in Bonn besteht z. Z. aus etwa 40 Leuten die sich die Aufgaben teilen. Nach den Nachrichten die um 16:30 h aus Studio 1 gesendet wurden, konnten wir das Studio betreten und uns mit Moderatorin Daniela Blumenthal unterhalten und sie mit Fragen löchern die sie uns gerne beantwortete. Beim Chef vom Dienst laufen alle Fäden zusammen worüber berichtet werden soll und wer es macht. Bis alle Sendungen stehen, müssen täglich rund 500 E-Mails gelesen und ausgewertet werden. Das war heute einmal Radio wie wir es noch nicht kannten.

28.10.2013 Pfarrheim Oktoberfest
Fast jeder kennt den Spruch: „Feste feiern ist besser als feste arbeiten". Nicht, das wir vom Montagstreff diesen Spruch für uns zur Maxime machen, aber unser kleines Oktoberfest findet bei unseren Mitgliedern immer großen Zuspruch, was sich an den Besucherzahlen bemerkbar macht. Unser Karl Schüller war wieder einmal der Hauptakteur bei der Gestaltung des Oktoberfestes. Schön, wenn man bei so einer Gestaltung kompetente Hilfe zur Hand hat. Der zweite Koch vom Montagstreff Reinhold Rudnik, war ebenfalls mit Begeisterung bei der Sache. Weiß und blau war die dominierende Farbe der Dekoration des Raumes und der Tische. Betritt man den Raum, hat man das Gefühl, für einen Nachmittag in Bayern gelandet zu sein. Weißwurst, Brezen, süßer Senf, Obazter und Bayrisches Bier sind die idealen Zutaten um den Bayrischen Eindruck noch zu verstärken. Reinhold, für jeden Spaß zu haben, hatte sein Äußeres durch Lederhose und kariertem Hemd und Spitzhut ganz auf Bayrisch getrimmt was ihm sehr gut stand. Nach dem Ende der Brotzeit, kehrten wir zur Tagesordnung zurück, beglückwünschten unsere Geburtstagskinder mit einem gewünschten Liederpotpourrie und versuchten noch offenstehende Fragen aus der Generalversammlung zu klären. Herr Pfarrer Wimmershoff gesellte sich für ein Stunde zu uns und versuchte in einem Problem der Ahnenforschung etwas weiter zu komme Weltenbummler Reinhard Sattler hat sich wieder einmal für einige Zeit verabschiedet, weil er diesmal einen Trip durch Nordindien machen will. Wir wünschten ihm viel Glück und gute Heimkehr. Auf seinen Reisebericht sind wir schon heute gespannt. Bernhard Westphal, in letzter Zeit immer mehr erster Vorsitzender dankte allen für den gelungenen Nachmittag.

04.11.2013 Pfarrheim
Afrika, für uns Europäer der Schwarze Kontinent von unvorstellbarer Größe, wurde uns heute von Jochen Collin wieder ein Stück näher gebracht. Weiße Flecken, (unerforschte Gebiete) gibt es auch in Afrika nicht mehr. Afrika ist in 53 Staaten aufgeteilt bei einer Kontinent Größe von 30,3 Millionen km2. Im Jahre 2011 lebten auf diesem Kontinent etwa 1,033 Milliarden Menschen. In Afrika gibt es mehr als 3.000 Bevölkerungsgruppen und mehr als 2.000 Sprachen. Nach Asien, ist Afrika sowohl nach Ausdehnung wie nach Bevölkerung der zweitgrößte Erdteil. Jochen Collin hat eine Zeitlang in Kamerun als Lehrer gearbeitet, und mit den Menschen dort die besten Erfahrungen gemacht. Dieser Vortrag war super spannend und das Zuhören hat richtig Spaß gemacht. Er sprach über Sitten und Gebräuche der Menschen in den Dörfern. Will ein junger Mann ein Mädchen zur Frau, wird erst einmal über die Mitgift verhandelt, aber auch wie grenzenlos schwierig eine Scheidung ist, und das die Einwohner in den Dörfern irgendwie alle mit einander verwandt sind. Bei seinen Erzählungen hat man den Eindruck, da vorne steht auch heute noch ein Lehrer vor dir. Ich kann mir lebhaft vorstellen, daß seine schwarzen Schülerinnen und Schüler von diesem Lehrer restlos begeistert waren.

11.11.2013 Sankt Martinstag
Der 11.11. ist zumindest in zweifacher Hinsicht ein bedeutendes Datum. Erstens wird an diesem Tag Sankt Martin gefeiert, und zweitens, ist es ein bedeutendes Datum für das Rheinland. 11. 2013 Pfarrheim, da es der Beginn der Karnevalszeit ist. Im Montagstreff wird an Sankt Martin gedacht, und eine besinnliche Stunde mit Geschichten und Liedern gefeiert. Hervorgetan in dieser Stunde hat sich Toni Wertenbroich mit Geschichten aus dem Leben dieses Mannes, der im Jahre 316 in Ungarn als Sohn eines römischen Militärbeamten geboren wurde. Martin wurde Soldat in der gallischen Reiterei. Sein Leben war recht turbulent. Nach der Taufe verließ er den Militärdienst und wurde Mönch. Viele Phasen seines Lebens sind von Bedeutung, aber die Mantelteilung ist die Tat, die auch heute noch gepriesen und gefeiert wird. Wir im Montagstreff nehmen regen Anteil am Weltgeschehen. In Köln und anderen Städten wurde der Beginn der fünften Jahreszeit ausgelassen begrüßt, auf den Philippinen wütete der schlimmste Wirbelsturm aller Zeiten, können die Gegensätze noch krasser sein ?

18.11.2013 Besuch der Krautfabrik in Meckenheim.
Die Grafschafter Krautfabrik, ein mittelständisches Unternehmen in Meckenheim bei Bonn produziert süße Brotaufstriche und Industrieelle Sirupe für z. B. die Pharmaindustrie. Werner Remlinger hat für heute einen Besichtigungstermin planen können. Mit rund 30 Männer und Frauen sind wir per privat Autos nach Meckenheim gefahren wo wir von einem Mitarbeiter der Firma freundlich begrüßt wurden. Nach einer mündlichen Einführung über den Werdegang der Krautfabrik erfolgte der Rundgang durch den Betrieb mit Erklärungen der einzelnen Abteilungen. Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir erfuhren, daß der Betrieb 1893 von Joseph Schmitz gegründet, zunächst mit der Herstellung von Feldbrandziegeln und nebenbei mit der Landwirtschaft betrieben wurde. Aber schon 1904 nahm er die Produktion von Rübenkraut auf. Die gelben Becher, in denen man auch heute noch den Grafschafter Zuckerrüben Sirup kaufen kann, sind bereits seit 1953 auf dem Markt, was wiederrum für eine langjährige gute Qualität spricht. Die Firma paßt sich mit der Produktion von Brotaufstrichen den Jahreszeiten an. Bis zur Erntezeit der Obstfrüchte wie Äpfel, Birnen, Pflaumen u. s. w. wird der Betrieb für die Produktion von neuen süßen Köstlichkeiten vorbereitet. Die Landwirte in der Region haben mit der Firma feste Verträge über die Lieferung von Zuckerrüben. Zur Zeit liefert die Grafschafter Krautfabrik 14 Sorten von Brotaufstrichen für die Bevölkerung in alle deutsche Lande und darüber hinaus. Im Anschluß an diesen aufschlußreichen Rundgang konnten wir die süßen Sachen auf frischen köstlichen Brötchen selber probieren. Viele von uns nahmen sich zum Schluß noch einiges als Vorrat (auch für die kommende Weihnachtszeit zum Backen von Plätzchen und Kuchen) aus dem käuflichen Angebot mit nach Hause.

18.11.2013 Besichtigung Grafschafter Rübenkraut
Der Besuch der Grafschafter Krautfabrik in Meckenheim stand lange schon auf der Agenda. Ein so leckeres typisch rheinisches Genussprodukt aus einer so nahen Produktionsstätte mußte sich einfach unserer Wißbegier unterziehen. Wir hatten es mehrfach versucht. Mal waren alle Termine ausgebucht, mal war gerade 'keine Rübenkampagne'. Der Betrieb brummt nur nach der Zuckerrübenernte bis etwa Mitte Dezember. Diesmal waren wir nun am Zuge. Wir hatten zwar nur 20 Personen gemeldet, weil 3,-€ Beitrag einigen für einen Betriebsbesuch nicht recht einleuchten mochten. Dann meldeten sich doch über 24 und schließlich waren wir vor Ort mit 30, darunter einige Ehefrauen. Wir wurden sehr freundlich willkommen geheißen. Der Betrieb stellte seine Entwicklung vor. Um 1900 war in einer Ziegelei auf bestem Meckenheimer Lehm im Winter nicht viel zu tun. Genau dann aber ist die Saison mit den Zuckerrüben. Zuckerfabriken gab es schon genug, aber auch Überschussmengen, die preiswert zu haben und nach altem Brauch zu Zuckerrübensirup und Brotaufstrich verarbeitet wurden. Zusätzlich lockten die Früchte ortsansässiger Obsterzeuger zu Produkten wie Apfel-, Pflaumen- und Birnenkraut. Die Geschäftsidee war erfolgreich und ist bis heute fast konkurrenzlos. Man macht sich aber keine Illusion und beschränkt sich auf den ortsnahen Absatzbereich. Ein überregionales Marketing wird wegen der spezifischen Geschmacksausrichtung als nicht erfolgsverheißend erachtet. Bei der Besichtigung wurden uns im Annahmebereich der Rüben die Wiege- und Bewertungsgrundlagen erläutert, nach denen der Bodenschmutz- und der Zuckergehalt preisbestimmend sind. Die meisten Landwirte sind vertragsgebunden und dadurch abnahmeabgesichert. Die Rüben werden vom Annahmestapel mittels Wasserstrahl und Fließrinnen zum Rübenbunker befördert, von dort im Schnitzelwerk zerkleinert. Durch Dämpfen wird die in den Zuckerrübenschnitzeln enthaltene Saccharose in Glukose und Fruktose umgewandelt. Der entstandene Rübenbrei wird schonend zu Rohsaft gepreßt, so daß er nicht kristallisiert. Nach mechanischer Reinigung und durch Verdampfung wird der Saft eingedickt. Danach wird der Sirup eingelagert und nach labormäßiger Überwachung zum Endprodukt verarbeitet. Diese Endprodukte wurden uns anschließend in angenehmer Umgebung mit Kaffee und duftigen Brötchen mit Butter als Aufstrich serviert. Es fiel schwer, eines davon gar nicht zu mögen, aber beim anschließenden Werksverkauf konnte jeder von uns seine Geschmacksrichtung auswählen, Wir haben einen Aufschluß- und genußreichen Nachmittag erlebt.

25.11. 2013 Pfarrheim
Das war wohl vorerst das 3. und letzte Kapitel über Schwarzafrika mit dem uns Jochen Collin heute unterhalten hat. Es hätte ruhig noch mehr Folgen haben können. Er brauchte kein großes Manuskript für diesen Vortrag, da ersieh auf einen Dia Vortrag beschränkte. In dieser Dia Show ging es um kleine, mittlere und große Tiere. Zu den kleinsten Tieren, die aber zu den gefährlichsten zählen, gehören die Treiberameisen. Diese kleinen Tierchen, nur etwa 4 bis 5 mm groß, treten aber gleich zu Millionen auf und wehe, man macht mit ihnen Bekanntschaft, dann oh graus, geht es grausam aus. Die Einwohner Afrikas freuen sich in gewisser Weise, wenn die Treiberameisen durch ihre Gärten ziehen, weil dann Mäuse, Ratten und anderes Getier welche nicht dahin gehören, verschwunden sind. Farbenfrohe Raupen, zauberhafte Schmetterlinge, Käfer in allen Variationen gehörten ebenfalls in diese Kategorie. Eine Vogelwelt die in etwa 161 Arten dort vorkommt, Schlangen, Reptilien, Amphibien und Frösche, Löwen und Elefanten und viele andere Tiere gehören zu den Größeren und großen Tieren. Die faszinierende und hochinteressante Artenvielfalt der Tiere in Afrika von so kompetenter Seite zu erfahren, war schon ein besonderer Genuß.

02.12. 2013 Pfarrheim
Wer behauptet, Nikolausfeier oder Weihnachtsfeier sei nur etwas für Kinder, der sollte mal zur Nikolausfeier in den Montagstreff kommen, den die war heute mit 44 erwachsene Männern wirklich gut besucht. Eine besondere Note erhielt unsere Feier durch die Anwesenheit von Herrn Pfarrer Wimmershoff den wir als unseren Ehrengast begrüßen konnten. Der Nikolaus wurde zu Ehren von dem starken Männerchor Montagstreff herzlich begrüßt. Es war wieder ein Nikolaus wie aus dem Bilderbuch, in seinem wunderschönen Gewand, könnte man glauben er käme von einem anderen Stern. Er sah so bezaubernd schön aus, daß Herr Pastor äußerte, diese Tracht, würde mir bestimmt auch gut stehen. In seinem goldenen Buch fand der Nikolaus auch in diesem Jahr wieder viele lobende und dankende Worte für all die fleißigen Hände die das ganze Jahr für den Montagstreff ihre Tatkraft einsetzen. Als kleinen Dank für die Treue zum Montagstreff schenkte er Allen einen Hirzemann, und Karl Mohr legte noch für jeden noch einen Apfel drauf. Vorweihnachtliche Lieder und Geschichten zur Adventszeit waren ein prägender Teil unserer Nikolaus Feier. Herr Pfarrer Wimmershoff sprach zum Schluß unserer Feier einige besinnliche Worte, er bedankte sich herzlich für die Einladung zur Nikolaus Feier und wünschte uns für die kommende Zeit Gottes reichen Segen.

07.10.2013 Generalversammlung
Der Vorstand begrüßte die anwesenden 35 Mitglieder und dankte allen Mitgliedern, die im letzten Jahr durch ihre Beiträge und Aktivitäten zum Gelingen des Montagstreffs beigetragen haben. Dann gedachten die Mitglieder in einer Schweigeminute der drei Freunde, die seit der letzten Generalversammlung verstorben sind: Alfred Ogundke, Georg Wypich und Paul Behr.
Die Kassierer berichteten über die finanzielle Situation und hoben besonders hervor, daß insbesondere der Aufwand für Kopierarbeiten reduziert werden muß. Im Anschluß daran wurde die Chronik des letzten Jahres verteilt.
Die in diesem Jahr fällige Vorstandswahl erfolgte unter Leitung von Jochen Collin als Wahlleiter. Die für die nächsten zwei Jahre gewählten Mitglieder sind nachfolgend mit ihren Funktionen angeführt: 1. Vorsitzender: Klaus Schulzke
2. Vorsitzender: Bernhard Westphal
1. Kassierer: Karl Schüller
2. Kassierer: Franz Hermes
Vertreter des 2. Kassierers: Udo Dieckmann
Vertr. Ortsausschuss Kirche: Walter Bollé
Chronist, Schriftführer: Peter Kintscher
Busbelegung: Peter Kintscher
Jahres-Programmplanung: Udo Dieckmannn, Peter Reiter, Reinhard Sattler
Busfahrten: Werner Remlinger, Walter Bolle, Reinhard Sattler, NN
Kassenprüfer: Josef Casper

10.12.2013 Bustour Soest
Unsere letzte Busfahrt in diesem Jahr führte uns zum Weihnachtsmarkt nach Soest. Einige kannten die Hansestadt am Hellweg schon aus anderem Anlaß andere hatten davon gehört und alle freuten sich auf den stimmungsvollen Rahmen dieses Weihnachtsmarktes. Die Altstadt von Soest ist eine weitgehend intakte mittelalterliche westfälische Stadt. Rings umgeben von einer Stadtmauer, schönen baumbestandenen Wallanlagen und begrünten Graften hat sie im Kern verschlungene Straßen und viele Plätze. Über 600 der Gebäude stehen unter Denkmalschutz, u.a. der stattliche Burghof aus der Romanik, das imposante Osthofentor, schöne alte Fachwerk - Gasthäuser, das barocke Rathaus, Patrizier- und Bürgerhäuser bis hin zum Jugendstil. Ganz besonders beeindrucken aber die Kirchenbauten, allesamt aus dem nur hier gebräuchlichen 'Anröchter Dolomit' errichtet, einem grünen Naturstein, der bei der tief stehenden Wintersonne unwirklich sanft schimmerte. Der katholische St Patrokli-Dom in der Stadtmitte mit seinem wuchtigen Turm, einer stimmungsvollen Krypta und offenem Kreuzgang stammt schon aus dem 10.Jahrhundert. Direkt daneben erhebt sich die nur wenig jüngere St- Petri-Kirche, die später einen barocken Turm bekam und wie die meisten anderen Kirchen heute zur evangelischen Gemeinde gehört. St Maria zur Wiese am Teich ist eine große Kirche aus der Spätgotik mit schlanken Gewölben, himmelhoch aufragenden bunten Chorfenstern und kostbarer Ausstattung. Hier sahen wir auch das Bleiglasfenster mit dem 'Westfälischen Abendmahl', in dem Christus und die Jünger bei Schweinskopf, Schinken und Bier versammelt sind. Nur wenig entfernt, in der Kirche Maria zur Höhe, sind frühe byzantinische Gewölbe- und Wandmalereien und außergewöhnliche Altäre zu bewundern. In einem anderen Viertel liegen die Kirchen Alt-St-Thomä mit einem schiefsitzenden Turmhelm und Neu-St Thomä, eine gotische frühere Minoritenkirche. Im westlichen Bereich schließlich noch romanische St Pauli-Kirche mit ergreifendem goldgrundig-mittelalterlichen Altarbild und einem markanten Turm. Immer wieder in Soest tauchen Abbildungen der Heiligen-Drei-Könige auf, wohl ein Hinweis auf die langjährige Zugehörigkeit der Stadt zum Erzbistum Köln. Wir waren erst spät am Vormittag zu unserer Fahrt gestartet. So konnten wir nach Sonnenuntergang und der einbrechenden Dunkelheit noch bleiben und so recht in die besondere Atmosphäre dieses Weihnachtsmarktes eintauchen, in Stimmengewirr und Glöckchenklang, in Lichterketten, leuchtende Sterne, bunte Händlerbuden, Kinderkarussell und Weihnachtssterne, in Düfte von Bratwurst und Lebkuchen, mit kalten Ohren und heißem Glühwein in der Hand. Abends um 6 Uhr trafen wir uns allesamt gelöst am Bus und nach ruhiger Fahrt kamen wir glücklich und müde gegen 8 Uhr wieder nach Oberpleis.

16.12.213 Weihnachtsfeier im Pfarrheim
Neben Ostern und Pfingsten ist Weihnachten das dritte wichtigste Fest im Kirchenjahr. Für die Kinder zumindest für die im Abendland die noch an das Christkind glauben, ist Weihnachten das schönste Fest. Wir vom Montagstreff, sind ja alles keine Kinder mehr, aber auch wir freuen uns auf die Weihnachtszeit Ist es doch eine besondere Zeit, in der man innerlich zur Ruhe kommt, und überlegt womit kann ich meinem Nächsten eine Freude bereiten. Wir wollten unseren Freunden vom Montagstreff auch eine Freude bereiten was uns sicher auch gelungen ist. Heute vormittag trafen sich einige von uns um den Raum für die Weihnachtsfeier zu schmücken. Weiße Tischdecken mit roten Läufern, brennende Kerzen, frisches Tannengrün, Äpfel und Nüsse, bunte Schalen mit Appetitlichen Plätzchen luden jeden zum Naschen ein. Bei Kaffee und Christstollen und weihnachtlicher Musik, ist die richtige Stimmung bald hergestellt. Herr Pastor Wimmershoff konnte sich die Zeit nehmen, an unserer Feier teilzunehmen, was ihr sicherlich noch einen besonderen Glanz verlieh. Im Wechsel zwischen heiteren und besinnlichen Geschichten erklangen viele bekannte Weihnachtslieder. Die Vortragung der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium ist seit Jahren ein fester Bestandteil bei unserer Weihnachtsfeier. Karl Schüller sorgte für eine klingende Überraschung durch seine Enkelin Laura, die bei uns und für uns zwei Lieder vortrug. Josef Junkersdorf trug mit einem kleinen Intermezzo auf dem Akkordeon an der Feier bei. Zum Schluß der Feier bat Klaus Schulzke noch ums Word In dem er allen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr wünschte.

30.12.2013 Besichtigung von Krippen in Bad Honnef
Weil das Pfarrheim von den Sternsingern als Königsquartier benötigt wurde, hatten wir uns am letzten Montag des Jahres zu einer Krippentour verabredet. Bei Sonne und milder Temperatur fuhren wir nach Aegidienberg und in das Schmelztal hinab bis zum ersten Parkplatz. Dort warteten schon unsere Wülscheider Freunde und führten uns den kurzen Weg zur St.Servatius-Kapelle hinauf, die neben der Honnefer Stadtförsterei, dem Servatiushof liegt. Die alte Kapelle mit einer bewegten Geschichte ist zweimal jährlich das Ziel einer Wallfahrt. Sie ist dem heiligen Bischof Servatius von Tongeren geweiht. Einer seiner Nachfolger als Bischof von Maastricht hat sie 1951 nach ihrer Zerstörung in den letzen Kriegstagen und der Renovierung durch die freiwillige Feuerwehr neu eingeweiht und mit einer Reliquie bedacht. Im Chor der geräumigen Kapelle steht die schöne Krippe mit südländischen Figuren und Schafen, ein Bewegungsmelder läßt Lichter erleuchten und Weihnachtsmusik ertönen und auf einem Tischchen steht für die Besucher ein Teller mit Spritzgebäck und Spekulatius. Anschließend fuhren wir die kurvenreiche Straße hinunter nach Bad Honnef Dort, an Krankenhaus und Feuerschlösschen vorbei, erreichten wir den „Annadom" in Rommersdorf. Es handelt sich hierbei zwar nur um eine St.Anna-Kapelle, aber sie genießt als Beispiel eines reinen neugotischen Kirchenbaus den Rang eines Baudenkmals. Darüber hinaus diente sie dem legendären Kardinal Frings nach der Bombardierung seiner Kölner Residenz eine ganze Zeit als Hauskapelle, war also quasi der Ersatz für den erzbischöflichen Dom. In der Kapelle begrüßte uns Herr Pfarrer Dr. Breuer. Er schilderte uns launisch, wie Rommersdorfer Bürger nach dem Besuch in Rheinbreitbach auch eine große Wurzelholzkrippe errichten wollten. Gemeinsam wurde der Bau einer Grotte geplant, aus tausenden Einzelteilen transportabel zusammengefügt und seither jedes Jahr ein wenig bereichert. Die einzelnen Figuren der Hirten, der Engel und auch von Ochs und Esel, wurden nach den Vornamen ihrer Stifter benannt, so daß die Muttergottes hier Maria Margarete heißt. Die Krippe ist gut gelungen und eine echte Sehenswürdigkeit. Die drei heiligen Könige mit Kamel und Gefolge waren leider noch unterwegs. Dafür kommen wir gerne noch mal wieder. Das kleine Gotteshaus hat auch eine kleine, aber ausgewachsene Orgel. Sie ist hier vor Ort als Meisterstück eines Orgelbauers geschaffen worden, nachdem die Kapellengemeinde für das erforderliche Material die Kosten gesammelt und bereitgestellt hatte. Mit einigen Weihnachtsweisen brachte unser Freund Walter Bolle das Instrument zum Erklingen. Anschließend saßen wir zum gemütlichen Abschluß des Tages und des Jahres in den Pleeser Stuben am Schwimmbad noch etwas zusammen.

13. 01. 2014 Besichtigung der Firma MEDIPAC in Ruttscheid.
Heute am 13. Januar 2014 haben wir vom Montagstreff den ersten Treff im neuen Jahr. Klaus Schulzke konnte mit Ferdinand Templin der seit 1993 Geschäftsführer der Firma MediPac ist, einen Termin für eine heutige Betriebsbesichtigung vereinbaren. Im Jahre 2008 hatte der Montagstreff schon einmal das Vergnügen die Firma zu besichtigen, damals war die Firma noch in Rheinbreitbach ansässig. Die gute Erinnerung an den damaligen Besuch, und die vielen neuen Freunde in unseren Reihen, weckten den Wunsch für eine erneute Besichtigung zumal die Firma seit dem Jahre 2013 komplett in Königswinter - Ruttscheid ihre Produktion aufgenommen hat. Ferdinand Templin brachte auf sehr anschauliche Art und Weise die Firma von der Entstehung bis zum heutigen High Tech Betrieb zum Ausdruck. Die Wurzeln schlug der Betrieb bereits 1948 als Handelsvertretung für technische und medizinische Gummiartikel.1970 wurde aus der Handelsvertretung ein Einzelfirma die sich auf die Produktion von pharmazeutische Primärverpackungen und Zubehör spezialisierte. Den Erfolg den die Firma zu verzeichnen hat, besteht auf den Zielen die sich der Betrieb gesteckt hat, beste Qualität zu akzeptablen Preisen und damit zufriedene Kunden. Die Produktpalette ist um einiges gestiegen und umfaßt heute außer den Verpackungen Glasproduckte, Gummierzeugnisse, Aluminiumprodukte, Kunststoffprodukte und vieles mehr. Die ganze Familie Templin, Ferdinand Templin, Ehefrau Waltraud und Tochter AnnKatrin die die Firma einmal leiten wird, ist in die Firma eingebunden, außerdem haben weitere dreißig Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz in der Firma gefunden. Für die anschließende Beköstigung mit einer leckeren Erbsensuppe und Getränke nach Wahl bedankte sich der Montagstreff recht herzlich, aber auch die Betriebsleitung brachte ihrer Seitz zum Ausdruck, daß es sehr erfreulich ist, das der Montagstreff in so großer Zahl und Begeisterung erschienen ist.

20. 01. 2014 Pfarrheim
Öfter mal was Neues, das ist zwar auch nur so ein Spruch den man sagt wenn etwas Neues geplant oder eingeführt werden soll. Europa wächst immer mehr zusammen und das ab dem ersten Februar 2014 denn dann tritt der neue europäische Zahlungsverkehr kurz „SEPA " genannt in Kraft. Wir in Europa mußten uns schon seit dem 1.Januar 1999 bzw. dem 1. Januar 2002 auf den EURO umstellen, was wir auch ganz gut geschafft haben. (So manch einer wünscht sich heimlich auch heute noch die gute alte DM zurück). Aber nun steht das SEPA Verfahren vor der Tür. SEPA: Kommt natürlich aus dem englischen und lautet: „Single Euro Payments Area", zu Deutsch, Einheitlicher EuroZahlungsverkehrsraum. Wir vom Montagstreff gehen ja keinem Problem aus dem Wege, also versuchte unser Vorsitzende Klaus Schulzke eine Komponente Person zur Erläuterung des SEPA Projektes für den Montagstreff zu gewinnen, außer bedrucktem Papier welches man ihm in die Hand drückte, war keiner von der finanziellen Zunft bereit dem Montagstreff unter die Arme zu greifen. So gut es ging, haben wir uns selbst geholfen. Für den privaten Kundendürfte der neue Zahlungsverkehr keine allzu großen Schwierigkeiten bedeuten, da noch eine Karenzzeit von zwei Jahren geplant ist. Zeit genug um sich daran zu gewöhnen. Für Industrie, Handel und Handwerk beginnt SEPA allerdingst am 01. Februar 2014 und das könnte einige Probleme bedeuten. Eine schöne Erläuterung im amtlichen deutsch lautet: SEPA ist ein Projekt zur Vereinfachung von bargeldlosen Zahlungen. Ziel des Projektes ist ein europaweit einheitlicher Zahlungsraum für bargeldlose Zahlungen in Europa. In diesem Zahlungsraum sollen Kunden keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen erkennen können u. s. w. Nach diesem doch relativ trockenem Thema haben wir uns zur Entspannung noch einen Film über die neueste Generation der von Deutschland entwickelten U-Boote angesehen.

27.01. 2014 Pfarrheim
Vortrag von Jochen Collin über Schwarzafrika IV Jochen Collin erläuterte bei diesem Vortrag die Rolle afrikanischer Männer um 1970 herum, d.h. zu der Zeit als, 10 Jahre nach Erlangung der Unabhängigkeit, Tradition und Moderne aufeinander prallten und von den Menschen im Subsaharischen Afrika einen oft sehr schwierigen Spagat zwischen zwei Welten verlangten. So erzählte Jochen von seinem Schulleiter Gatien Ebanga, den er bis heute verehrt, daß dieser als kleiner Junge auf den Dorf natürlich nur Ewondo sprach, kein Französisch, aber zum Glück einen Onkel hatte, der Katechet war und erkannte wie intelligent sein Neffe war. So brachte er ihm Französisch, Schreiben und Lesen aber auch Grammatik und Rechnen bei und schickte ihn dann, allein und zu Fuß, die 100 km durch den Regenwald in die Hauptstadt (noch in der Kolonialzeit). Dort führten die Franzosen jedes Jahr für Kinder einen Test durch. Die zwei Sieger wurden nach Frankreich geschickt, um dort die höhere Schule zu besuchen. Gatien gewann einen dieser Plätze. Jochen Collin erlebte diesen außergewöhnlichen Mann von 1970 bis 74. Er stieg immer weiter auf, bis zum Abteilungsleiter im Erziehungsministerium und war nie korrupt. Auch Jochens Koch, Leon Ngoumpi, war außergewöhnlich. Dreimal bat er um einen Vorschuß von jeweils sechs Monaten, um damit noch eine und noch eine kleine Kaffeeplantage zu erwerben. In den sechs jeweils folgenden Monaten kam er täglich und wie immer pünktlich. 1974, er wollte für keine schwarze Familie arbeiten und die Weißen gingen allmählich aus, machte ersieh selbständig als Unternehmer. Erstellte mit Hilfe der dortigen Lavaasche Steine für den Hausbau her. Auch hier hatte er Erfolg. Seine Frau saß mit einer modernen Nähmaschine vor der Haustür und nähte Kleider für andere. Jochen Colins enger Freund Ferdinand Mveng schließlich wurde auf einem Bananenblatt geboren, weil seine Mutter es nicht mehr vom Acker nach Hause schaffte. Er kam noch in der Kolonialzeit in die erste Abiturklasse, die die Franzosen noch vor der Unabhängigkeit schufen. Nach dem Abitur, Kamerun war jetzt unabhängig, ging er nach Washington DC an die American University um dort den Master in Volkswirtschaft zu machen. Er war anschließend Gebietsdirektor von SHELL, dann Generaldirektor der kamerunischen Krabbenflotte, schließlich Präsident einer bedeutenden amerikanischen Bank. Das sind drei Beispiele von Menschen, die in die Tradition hineingeboren wurden und sich in der Moderne zu Recht fanden.

03. 02. 2014 Pfarrheim
Video über Traktoren von Peter Reiter Traktor (die Mehrzahl ist Traktoren und kommt aus dem lateinischen trahere „ziehen"). Gebräuchliche Namen für Traktor sind auch Schlepper oder Bulldog. In Österreich und Deutschland lautet die amtliche verkehrsrechtliche Bezeichnung für einen Traktor „Zugmaschine". Der Einsatz für einen Traktor war ursprünglich für die Feldarbeit in der Landwirtschaft geplant, im Laufe der Zeit ist das Einsatzgebiet des Traktors enorm gestiegen. Außer in der Landwirtschaft wo er als Zugmaschine eingesetzt wird, dient er als Antriebsmaschine für landwirtschaftliche Geräte und Maschinen, in der Forstwirtschaft, bei Kommunalbetrieben, im Gartenbau, auf Flughäfen und viele andere Einsatzgebiete. Seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts gründeten sich viele Vereine der Traktorliebhaber die ihre Schätzchen hegen und pflegen. Außer den Vereinen gibt es jede Menge privater Sammler die mit herrlichen Geräten auftreten können. Jedes Jahr gibt es große Traktortreffen mit Vorführungen und Ersatzteilhandel. Das Video von Peter Reiter war sehr spannend aber leider auch zu kurz. Spannend war auch die Story von Karl Schüller als er uns seinen Aufenthalt im Klosterschilderte. Es hätte ja nicht viel gefehlt, und wir hätten einen Mon Signore in unseren Reihen als Mitglied.

10. 02. 2014 Pfarrheim
Eine Kreuzfahrt im östlichen Mittelmeer, das war das Thema worüber Walter Bolle heute berichten wollte. Leider hat ihm sein Gesundheitszustand einen Strich durch die Rechnung gemacht, und er muß das Bett hüten. Gleichzeitig hat er aber für Ersatz gesorgt und Helmut Fechner, einen guten Bekannten von ihm gebeten, einen Vortrag über Schwerhörigkeit zu halten. Herr Fechner erklärte sich gerne dazu bereit. Herr Fechner berichtete über dieses Problem aus eigener Erfahrung, da er selbst schon als junger Mann mit Schwerhörigkeit zu kämpfen hatte. Schwerhörigkeit ist ein Zustand verminderten Hörvermögens, die Schwerhörigkeit beruht auf Erkrankungen des äußeren Gehörganges, des Mittelohrs oder des Innenohres. Verschluß des äußeren Gehörganges durch Ohrenschmalz, Fremdkörper, Blut oder Gewächse hat Schwerhörigkeit bis Taubheit zur Folge. Eine Mittelohrentzündung ist ebenfalls eine Erkrankung die das Hörvermögen stark einschränken kann. Wie ich es selbst erlebt habe, kann es außerdem eine recht schmerzhafte Angelegenheit sein. Sehr schädlich für das Hörvermögen sind ins Besondere Stoß, Schlag, Knall, Explosion, sehr laute Musik und anhaltender Lärm. Der Taubstummheit liegen Entwicklungsstörungen im Hörnerven - oder Labyrinth Gebiet zugrunde. Herr Fechner hat uns einen sehr interessanten und informativen Vortrag gehalten. Für seine Ausführungen dankten wir ihn mit einem kräftigen Applaus. 17. 02.2014 Pfarrheim Wir wissen es ja alle, daß das Leben endlich ist, und doch drückt es einem das Herz zusammen wenn man von einem Freund wie Willi Laufenberg für immer Abschied nehmen muß. Klaus Schulzke hatte die traurige Pflicht, uns von dem Tod von Willi Laufenberg zu berichten. Elf Jahre war Willi Laufenberg Mitglied im Montagstreff. Am 14. Februar d. J. ist Willi Laufenberg aus Freckwinkel im Alter von 80 Jahren verstorben. In einer Gedenkminute haben wir uns von ihm verabschiedet. Auf den Vortrag über das Mittelmeer von Walter Bolle müssen wir uns noch ein wenig gedulden, denn unser Walter ist noch nicht so richtig fit - die Stimme will noch nicht mitmachen. Er wohnt in Eisbach das klingt schon so kalt. Da wir ja sehr flexibel sind, ist unser Panzergeneral a. D. Peter Reiter mit einem Video über den neuen Panzer Leopard mp 4 eingesprungen. Es ist wirklich erstaunlich, was man auf diesem Gebiet an technischen Fortschritten erzielt hat. Weltweit ist der Leopard Panzer der beste oder einer der besten Panzer überhaupt. Vom Leopard gibt es mittlerweile so viele Typen, so daß ein Außenstehender überhaupt keinen Durchblick hat. In diversen Einsätzen hat sich diese Kriegsmaschine bestens bewährt und ganz Europa und darüber hinaus wollen diesen Panzer in ihren Armeen als Abschreckungsmittel haben.

24. 02.2014 Pfarrheim Karneval Veranstaltung im Montagstreff
Am letzten Montag vor dem berühmten Rosenmontag wird alljährlich auch im Montagstreff eine zünftige Karnevalssitzung gefeiert. Zu diesem Zweck hat sich am Montagmorgen ein Trupp von acht Männern im Pfarrheim eingefunden um den Raum zu schmücken und der Feier so den entsprechenden Rahmen zu verleihen. Zum größten Teil hat Karl Schüller die Planung für die Vorarbeiten und den Ablauf der Feier übernommen. Bis so eine Feiersteht, muß an Einiges gedacht werden. *Beschaffung der Krapfen und Berliner zum Kaffeetrinken. *Da müssen die Metallorden und die Blutwurstorden bestellt werden, die Empfänger der Orden müssen festgelegt werden. * Die kleinen und großen Prinzenpaare sollen auch erscheinen natürlich mit ihrem Anhang „die Sternchen und Ströppchen und was sonst noch so dazugehört. Es wäre fatal, hätten wir für die Kleinen keine Anerkennung für ihre Tanzaufführungen oder keinen Blumenstrauß für die große Prinzessin. Kurz und gut, es ist an alles gedacht worden, es war eine schöne Veranstaltung. Viele fleißige Hände haben mitgeholfen und ihren Orden ehrlich verdient. Und wenn nichts Schlimmes passiert, werden wir das Spielchen im nächsten Jahr wiederholen.

03.03.2014 Rosenmontag kein Montagstreff

07. 03. 2014 Generalversammlung
Der Vorstand begrüßte die anwesenden 35 Mitglieder und dankte allen Mitgliedern, die im letzten Jahr durch ihre Beiträge und Aktivitäten zum Gelingen des Montagstreffs beigetragen haben. Dann gedachten die Mitglieder in einer Schweigeminute der drei Freunde, die seit der letzten Generalversammlung verstorben sind: Alfred Ogundke, Georg Wypich und Paul Behr.
Die Kassierer berichteten über die finanzielle Situation und hoben besonders hervor, daß insbesondere der Aufwand für Kopierarbeiten reduziert werden muß. Im Anschluß daran wurde die Chronik des letzten Jahres verteilt. Die in diesem Jahr fällige Vorstandswahl erfolgte unter Leitung von Jochen Collin als Wahlleiter.
Die für die nächsten zwei Jahre gewählten Mitglieder sind nachfolgend mit ihren Funktionen aufgeführt:
* 1. Vorsitzender: Klaus Schulzke
* 2. Vorsitzender: Bernhard Westphal
* 1. Kassierer: Karl Schüller
* 2. Kassierer: Franz Hermes
* Vertreter des 2. Kassierers: Udo Dieckmann
* Vertr. Ortsausschuss Kirche: Walter Bollé
* Chronist, Schriftführer: Peter Kintscher
* Busbelegung: Peter Kintscher
* Jahres-Programmplanung: Udo Dieckmann, Peter Reiter, Reinhard Sattler
* Busfahrten: Werner Remlinger, Walter Bolle, Reinhard Sattler, NN
* Kassenprüfer: Josef Casper

10. 03.2014 Pfarrheim
Der Montagstreff kann sich rühmen, ..............

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Hinweis: Die Autoren der diesjährigen Chronik waren so außergewöhnlich fleißig, daß aus technischen Gründen der Inhalt auf zwei Datensätze aufgeteilt werden mußte....

Quelle
Chroniken des Montagstreffs
Zur Verfügung gestellt von
Anno Schoroth (Text- und Bildbearbeitung) hier der Teil 2 der Chronik
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