Aufnahme: 2002
Fahrt nach Malmedy mit der Gruppe Montagstreff
Am Montag, 28. Januar, 2002 fand unsere erste Fahrt im Neuen Jahr statt, und zwar nach Malmedy. Unsere Fahrt führte uns über die Autobahn bis Aachen. Von dort aus ging es dann über Landstraßen zuerst nach Eupen. Im Hohen Venn machten wir eine Pause. Unser lieber Heinz Hübbers, der die Gegend sehr gut kennt, machte von Aachen aus den Reisebegleiter. Auf diese Art bekamen wir viele Informationen über die Landschaften und Erklärungen über das Hohe Venn.
Um 10.30 Uhr kamen wir, wie bereits angemeldet, in Malmedy auf dem Parkplatz an der Kathedrale an. Leider gab es dort keinen Abstellplatz für unseren Bus. Das wäre ja auch kein Problem gewesen, wenn es nicht angefangen hätte zu regnen. Unsere zwei Stadtführerinnen ließen es sich aber nicht nehmen, uns ihre schöne Stadt zu zeigen. Und so ging es mit Schirmen bewaffnet los. Nach einem Drittel des Weges hatten wir nicht 3 %, sondern 50 % Schwund. Mit den restlichen 50 % erreichten wir nach ca. 2 Stunden unser Restaurant zum Mittagessen. Gestärkt durch gutes Essen, trinken brauchten wir ja wegen des vielen Regens nicht, verließen wir um 13.30. Uhr das Lokal und besuchten nun die Kathedrale, da die Trauerfeiern beendet waren. Einige von uns machten noch einen kleinen Stadtbummel. Petrus hatte sich nun auch versöhnen lassen und ließ die Sonne ab 13.00 Uhr wieder scheinen.
Anschließend fuhren wir mit dem Bus über Hellenthal nach Wildenburg. Auf dieser Fahrt kamen wir an den Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkrieges, dem Westwall, vorbei. Dieser Landstreifen mit den Panzersperren steht heute unter Naturschutz, aber nicht wegen der Betonklötze, sondern wegen der sich dort wieder angesiedelten Pflanzen und Tiere, die auf der Artenschutzliste stehen. Um 15.30 Uhr trafen wir im Cafe Degenhard ein, wo wir frisch gebackene Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne bekamen. Da wir mit 5O Personen waren, dauert.e es ca. 2 Stunden bis der Letzte seine Waffeln bekam. Wie man mir anschließend sagte, hat es niemand bereut, solange auf sein Gebäck warten zu müssen, es war vorzüglich. Nun ging es wieder los in Richtung Oberpleis, wo wir kurz vor 19.00 Uhr ankamen und den Regen vom Vormittag schon vergessen hatten.
Walter Waskowiak
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