Abgebildete Personen
Aufnahme: 2000
Pfadfinder auf den Spuren der Indianer
"Kleine Sqaws, Indianerjungen beim Raufen, weisse Männer bei der Arbeit und ein Häuptling mit großem Feder-schmuck vor seinem Tipi. Da konnten die Sonntagsspaziergänger an der Wupper über Pfingsten fast glauben, sie befänden sich plötzlich in Nordamerika. In Wirklichkeit sahen sie aber nur das Pfingstlager des Bundes der Pfad-finderinnen und Pfadfinder (BdP) und dort den Lagergrund der Delegation aus dem Siebengebirge. In Oberpleis hatten sich vorher 40 Jungen und Mädchen auf die vier Tage im Indianerlager vorbereitet. Lieder, Verkleidung, Schmuck, Trommeln, Mokassins, Tänze, Rezepte, Märchen und Rituale standen auf dem Programm. Mit befreundeten Pfadfinder-Indianerstämmen aus Bonn, Köln und Kürten wurde Kontakt aufgenommen und man bildete ein gemeinsames Dorf. Lagerthema war die Trennung der Kontinente.
Mit einer spannenden Einführungsgeschichte in der Nacht von Freitag auf Samstag wurde unter Feuerzauber, den die Oberoner aus dem Siebengebirge für den Landesverband vorbereitet hatten, eine Geschichte entwickelt, wie die sechs Kontinente wieder eins werden könnten. Am Montagvormittag wurden schließlich sechs Teile eines Kristalls entdeckt, die die Häuptlinge und Ältesten der Erdteile in der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft zusammensetzten. Ein rundweg spannendes Zeltlager mit wunderbarem Wetter und vielen neuen Freundschaften ging für die kleinen und großen 'Pfadis' aus Königswinter und Bad Honnef mit der Bahnfahrt und dem feierlichen Abschlusskreis am Bahnhof zu Ende."
Etwas zu ergänzen?
Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.