Aufnahme: 1999
Mundartgruppe "Köbes" gab ihr letztes Konzert
„Nach 17 Jahren löst sich die Gruppe ‚Köbes’ aus Oberpleis auf. Am Rosenmontag gab sie ihr Abschiedskonzert und sang dabei das Trude-Herr-Lied ,Niemals geht man so ganz’. Die sechs Barden aus dem Siebengebirge zogen einen Schlussstrich unter ihre erfolgreiche Karriere. 1982 hatten sich die Musiker mit den ‚rheinischen Tönen aus Königswinter’ gegründet. Und weil ihre Zukunftspläne nicht mehr unter dieses Motto passen, löste man sich auf ohne Knaatsch, wie das Gründungsmitglied Theo Krämer in einem Gespräch erläuterte: ‚Wir machen zwar weiter Musik, aber anders. Familie und Beruf lassen das bisherige Konzept nicht mehr zu.’
Zwanglos und ohne feste Band will man sich nur noch gelegentlich im bisherigen Probenraum in Oelinghoven treffen und einfach nur noch Spaß an der eigenen Musik haben. Später will man vielleicht mit einem Chor, aber unter anderem Namen weiter musizieren aber nicht mehr im Karneval. Damit geht den Gesellschaften, die am liebsten die ‚Köbesse’ als Schlussnummer engagierten, eine erfolgreiche Stimmungsnummer verloren. Ihren Durchbruch erlebten die Musiker 1985 bei einem Vorstellabend der Karnevalisten in der Oberkasseler Rheinhalle. Ihr jetziges aktuelles Lied ‚Schnellbahn’ ist eine eigene Komposition zur ICE-Problematik. Im Herbst will man ganz anders neu anfangen. Ihr Zusage dazu haben aber bisher lediglich Theo Krämer und Michael Tamme gegeben.“
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