25 Jahre „Die lustigen 13"

Aufnahme: 1987

25 Jahre „Die lustigen 13"

Die Siebengebirgs-Zeitung berichtete:

gst. Es war im Jahre 1962. Da lud Rudolf Koch aus Oberpleis anlässlich seines Ausscheidens aus einer Firma seine Kameraden zu einem Kegelabend ein. Dieser fand so guten Anklang, dass man ihn wiederholte. Da dies dann öfters vorkam, gründete man einen Kegelclub, zunächst in lockerer Form. Als dann 13 Kegelbrüder zusammen waren, gab man sich den Namen "Die lustigen 13". Bei der Gründung vor 25 Jahren waren alle Mitglieder zwischen 17 und 20 Jahre alt und alle noch ledig. Keiner der damaligen Kegler nahm sich vor dem 26. Lebensjahr eine Frau. Alle Gründer des Clubs stammten aus der ehemaligen Gemeinde Oberpleis.

Aus der Gründerzeit sind noch zehn Kegelbrüder im Club. Begonnen wurde auf der Kegelbahn in Quirrenbach. Gekegelt wurde in den nachfolgenden Jahren auch in Westerhausen, auf der Mußer Heide und in Heisterbacherrott. Seit elf Jahren ist Buchholz zur Kegelheimat geworden. Auf der Kegelbahn der Gaststätte Stroh wird alle 14 Tage eine ruhige Kugel geschoben. Seit vielen Jahren veranstaltet der Wirt ein Clubkampfkegeln. Dabei sind die „Lustigen 13" immer auf den drei ersten Plätzen zu finden. In den vergangenen 25 Jahren wurden Kegeltouren in viele Städte und Länder unternommen und auch schon zahlreiche Bergtouren gemacht. Bereits elfmal verlebte man frohe Stunden in Fronten im Allgäu. Dorthin führte auch in diesem Jahr die Jubiläumstour mit zwei Hüttenübernachtungen.

Zu den Zielen der jährlichen Kegeltouren gehörten auch die Städte Rom, Berlin und Paris. Zum Jubiläum erhielten alle Kegelbrüder eine grüne Schärpe mit Namensaufdruck des Clubs. Man hatte sich zur Feier auf der Kegelbahn eingefunden. Nach einer ausgedehnten Kaffeetafel begann das Auskegeln des Tageskönigs. Majestät wurde Karl-Heinz Borisch. Ihm wurde die goldene Krone aufs Haupt gesetzt. Selbst die Kinder vergnügten sich mit einem Kegelspiel. Als Preise gab es Malutensilien. Der erste Preis des Ehepaarkegelns bestand aus einem Nachmittag in der Sauna. Bevor es zum Abschluss des Festes eine Grillparty gab, maßen noch die Kinder in Mannschaften und die Damen ihre Kräfte beim Kugelwerfen.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 38 vom 17. 09. 1987
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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