Abgebildete Personen
Aufnahme: 1986
Musikgruppe Köbes stellte sich vor
Die Siebengebirgs-Zeitung berichtete:
Die kölsche Mundartgruppe „Köbes" wurde im Juni 1983 gegründet. Ihr Sitz befindet sich bei Theo Krämer, Dollendorfer Straße 27, in Oberpleis. Das Repertoire umfasst nahezu das gesamte Programm der bekannten Kölner Gruppe „De Bläck Fööß". Nach einer personellen Umbesetzung Anfang 1986 erweiterte die Gruppe ihr Programm um verschiedene deutschsprachige Titel aus aktuellen Hitparaden. In Zukunft sehen die Gruppenmitglieder jedoch nicht nur im Nachspielen von bekannten Musiktiteln, sondern vorrangig in der Arbeit an selbstgetexteten und -komponierten Liedern. So wurden dann auch jetzt die ersten eigenen Lieder vorgestellt, von denen sich das mit dem Titel „Schnellbahn" mit einem der jüngsten Probleme der Heimatstadt Königswinter auseinandersetzt.
Die Gruppe Köbes besteht aus Helmut Bergfelder (Ton-Mix), Angel Hambach (Gesang, Solo-Gitarre und Mandoline), Michael Hochgeschurz (Gesang und Bass-Gitarre), Theo Krämer (Gesang, Klavier, Keyboards und Gitarre), Hans Moore (Gesang, Keyboards und Rhythmus-Gitarre) sowie Helmut Moore (Gesang und Schlagzeug). Mit dieser Formation bieten die sechs Musiker ein äußerst abwechslungsreiches Programm. Die Stärken liegen eindeutig in dem durchweg dreistimmigen Gesang sowie in der publikumsnahen Art der Darbietung. Bei zahlreichen Auftritten anlässlich von Betriebs- und Vereinsfeiern, Familien- und Straßenfesten, Jugendtreffen sowie nicht zuletzt auch im Karneval konnte die Gruppe viele Freunde gewinnen.
Die vergangene Karnevalssession betrachten die Köbes-Mitglieder als ihre bisher erfolgreichste Zeit. Mit einigen Kurzeinlagen auf Sitzungen sowie einem Konzert im Bundesministerium für Forschung und Technologie konnten die Musiker viele Leute und somit auch viele Verantwortliche für sich begeistern. Ein für die nächste Session bereits über die Hälfte gefüllter Terminkalender betrachtet die Gruppe, die sich jetzt auf dem Königswinterer Marktplatz einer breiteren Öffentlichkeit präsentierte, als Lohn für ihre bisherigen Anstrengungen.
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