Bischof Jansen segnete Kapelle und Altar ein

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Aufnahme: 1988

Bischof Jansen segnete Kapelle und Altar ein

Baukosten für Projekt am Konstantia-Haus betrugen rund fünf Millionen Mark.

Oberpleis (ül) Nach gut einjähriger Bauzeit wurden der Anbau des Konstantia-Hauses an der Dollendorfer Straße und die neue Hauskapelle fertiggestellt. Der Anbau, der betagten Ordensschwestern eine Heimat geben soll, und die neue Kapelle wurden durch Weihbischof Walter Jansen ihrer Bestimmung übergeben. Dabei wurde die neue Kapelle nach den Riten der katholischen Kirche geweiht. Das Konstantia-Haus gehört dem Orden der Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung in Olpe. Der Orden wurde von der Mutter Maria Theresia Bonzel gegründet. Aus diesem Grunde wird das Oberpleiser Haus künftig den Namen „Theresia-Bonzel-Haus“ führen. Im neuen Haus sind nach dem Anbau 48 Plätze für ältere Ordensschwestern vorhanden. Es sind jetzt 30 Einzel- und neun Doppelzimmer vorhanden, die alle modern eingerichtet sind.

Anbau und Kapelle wurden nach den Plänen Josef Happ aus Neuwied erbaut. In einem weiteren Bauabschnitt, die Genehmigungen liegen bereits vor, wird das bisherige Haus umgebaut. Bei diesem Bauvorhaben werden 27 weitere Heimplätze geschaffen, die auch Königswinterer Bürgern zur Verfügung stehen. Weihbischof Walter Jansen bezeichnete die Einweihung als einen großen Tag für die Bewohnerinnen des „Theresia-Bonzel-Hauses“. Bei einem festlichen Gottesdienst in der neuen Kapelle, der von der Chorgemeinschaft St. Pankratius Oberpleis unter Leitung von Michael Faßbender musikalisch gestaltet wurde, segnete der Bischof den Altar der Kapelle, zündete das „Ewige Licht" an und trug das Allerheiligste zum Tabernakel. Die neue Kapelle nannte der Weihbischof eine „offene Herrgottsstube", die den Besuchern als Zuflucht dienen sollte. Im Anschluß an die Zeremonie in der Kapelle zogen die Teilnehmer zum Altenheim, wo die neuen Zimmer und Räume ebenfalls gesegnet wurden. An den Feierlichkeiten nahm die Oberin des Ordens, Schwester Xaveria, die Leiterin des „Theresia-Bonzel-Hauses“ Schwester Kuniberta, die Pfarrer Willi Müller und Josef Weyler (Eudenbach), Bürgermeister Günter Hank und Stadtdirektor Franz-Josef Schmitz teil.

Schwestern brauchen Altenheim - Kapelle und Wohnhaus in Oberpleis eingeweiht

Der Neubau der Kapelle und des Schwestern-Altenheims der Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung in Königswinter-Oberpleis ist eingeweiht. Begonnen hatte man mit der Erweiterung des Altenheimes Mitte 1986, nachdem der Altbau die wachsende Zahl der auf einen Platz im Altenheim angewiesenen Schwestern nicht mehr aufnehmen konnte. „Früher lebten die Ordensschwestern nach dem Eintritt in den Ruhestand weiterhin in dem Krankenhaus, in dem sie gearbeitet hatten", erklärt Schwester Kunhilde, die die Verwaltung des Altenheims leitet. „Das ist heute vielfach nicht mehr möglich, so daß wir das Angebot an Plätzen im Altenheim vergrößern mußten“.

Der Anbau ist auf jedem der drei Geschosse mit 13 Zimmern sowie einem Speisesaal, einem Badezimmer, einem Arztraum und einem Arbeitspflegeraum ausgestattet. Im obersten Stockwerk wohnen freilich keine Ruheständlerinnen, sondern die Schwestern, die das Altenheim betreuen. Die großen Fenster lassen viel Licht in die Zimmer herein. Freundliche, warme Farben wie Gelb, Ocker und Braun herrschen vor. In den mit Teppichboden versehenen Fluren laden Sitzecken zum Verweilen ein. An den Wänden hängen Bilder von Vincent van Gogh und Carl Spitzweg.

Da die Franziskanerinnen nicht an die hundert Millionen Mark pro Gemälde ausgeben können, handelt es sich verständlicherweise nicht um Originale. Geld können die Ordensschwestern eher für die anstehenden Arbeiten am Altbau des Altenheims gebrauchen, der allmählich renovierungsbedürftig geworden ist, MKÖ

Quelle
General-Anzeiger vom 01.02.1988; Fotos: Groote. Bericht 2 - Kirchenzeitung Köln Nr. 6 vom 05.02.1988; Bericht: MKÖ
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Kapellen Presseberichte Presseberichte 1 (bis 1989)
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